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Dr. Jörn Krupa

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Technologietransfer 10/2012

Die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben auch im Jahr 2011 erfolgreich Forschungsergebnisse in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft transferiert. Außerdem berichten wir vom Helmholtz-Siemens-Energie-Workshop und informieren über den Helmholtz-Roche-Forschungstag sowie die Innovation Days, die im November 2012 stattfinden.

Bilanz der Technologietransferaktivitäten

Die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben auch im Jahr 2011 erfolgreich Forschungsergebnisse in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft transferiert. Die Erfolgsbilanz in der wirtschaftlichen Verwertung lässt sich an den Kennzahlen der drei wesentlichen Transferkanäle Kooperationsprojekte mit Unternehmen, Schutzrechte und damit verbundene Lizenzvereinbarungen sowie Ausgründungen ablesen. Im Verlauf der letzten Jahre hat dabei die Anzahl der laufenden Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft zugenommen. Insbesondere ist die Zahl der strategischen Partnerschaften mit Unternehmen gewachsen. Ebenso sind die Erträge aus Kooperationen mit der Wirtschaft wie jene für Lizenzen und Optionen in den letzten fünf Jahren angestiegen. Sie lagen 2011 mit ca. 16 Mio. Euro aus den Lizenzvereinbarungen  und ca. 160  Mio. Euro aus Kooperationen mit der Wirtschaft auf dem Vorjahresniveau.

Grafik zu Kooperationen mit der Wirtschaft

Die Anzahl der aus der Forschung resultierenden Schutzrechte ist seit Jahren relativ konstant. Mit etwa 400 neuen Patentanmeldungen und rund 350 erteilten Patenten lagen die Kennzahlen des Jahres 2011 ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre. Stark angestiegen ist hingegen die Zahl der Lizenzverträge, die sich im Vergleich zu 2010 von ca. 1.100 auf ca. 1.400 erhöht hat. Besonders hervorzuheben ist die Anzahl der neuen technologieorientierten Ausgründungen im Jahr 2011: Mit 14 Spin-offs ist gegenüber dem Vorjahr eine erneute Steigerung und ein neuer Rekordwert für die letzten Jahre zu verzeichnen.

Technologiebasierte Unternehmensgründungen stellen eine besonders werthaltige Form des Wissens- und Technologietransfers dar, denn dabei werden nicht nur Forschungsergebnisse in die Anwendung übertragen, sondern auch direkt neue High-Tech-Arbeitsplätze geschaffen. Seit 2005 sind über 70 Spin-offs aus Helmholtz-Zentren entstanden. Im selben Zeitraum wurden 73 Gründungsvorhaben über das Programm „Helmholtz Enterprise“ aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert; fast 50 davon sind mittlerweile gegründet. Beispiele hierfür sind die CSP Services GmbH, die aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgegründet wurde, und die nanoscribe GmbH, die aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervorgegangen ist. Beide wurden über „Helmholtz Enterprise“ gefördert, 2007 gegründet und haben mittlerweile jeweils rund 25 Mitarbeiter.

Ausgründungen aus dem Jahr 2011 sind zum Beispiel die HZDR INNOVATION GmbH und die eADMET GmbH  aus dem Helmholtz Zentrum München. Letztere ist ein Chemoinformatik-Unternehmen mit innovativen IT-Lösungen zur Vorhersage wichtiger Eigenschaften neuer Medika-mente. Das Spin-off des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) wiederum bietet für Kunden der Luftfahrtbranche, Automobilindustrie und Energietechnik Produktions- und Serviceleistungen im Bereich Ionenimplantation und optimiert zugleich die Nutzung der vorhandenen Großgeräte.

Grafik zu Ausgründungen

Helmholtz-Siemens-Energie-Workshop und Helmholtz-Roche-Forschungstag

Wichtige Aktivitäten zur Anbahnung von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind verschiedene Veranstaltungsformate mit Unternehmen. Ende September fand ein gemeinsamer Workshop von Experten der Siemens AG und der Helmholtz-Gemeinschaft im Bereich Energie statt. Insbesondere in den drängenden Fragen Energiespeicher, Elektromobilität und Netze gab es einen regen Austausch. Dieser offenbarte in der Zusammenschau der verschiedenen Perspektiven nicht nur die Herausforderungen der Energiewende, sondern ergab auch zahlreiche Verabredungen konkreter Vorhaben zwischen den Technologiefeldleitern von Siemens und den Wissenschaftlern des DLR, des Forschungszentrums Jülich und des KIT. Ende November wird ein gemeinsamer Forschungstag der Helmholtz-Gemeinschaft mit der Firma Roche in Penzberg bei München stattfinden. In einem von der Helmholtz-Geschäftsstelle ausgeschriebenen Wettbewerb hatten sich etwa 60 wissenschaftliche Teams mit ihren Vorhaben bewor-ben, von denen nun fast die Hälfte für eine Präsentation und weitere Diskussion der Forschungsar-beiten in den Bereichen Diagnostik und Pharma ausgewählt wurden. Beteiligt sind Teams aus dem KIT, dem Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. An der zweitägigen Veranstaltung werden über 100 Forscherinnen und Forscher von Roche und aus den Helmholtz-Zentren teilnehmen. Ziel ist es, Themen zu identifizieren, die am Ende in gemeinsame Projekte zwischen den Forschern der jeweiligen Helmholtz-Zentren und Roche münden können.

Innovation Days 2012 in München

Mit den Innovation Days am 26. und 27. November 2012 wird erstmals ein ganz neues Format etabliert, das aktiv innovative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreter der Wirtschaft bzw. der Finanzierungsbranche zusammenbringt. Als einzigartiges Schaufenster der besten Technologien und Spin-off-Projekte aus den größten deutschen Forschungseinrichtungen wird damit eine Verwertungsplattform auch für die Projekte der beiden zentralen Instrumente Helmholtz-Validierungsfonds und Helmholtz Enterprise geschaffen.
Nach der Verleihung des Karl Heinz Beckurts-Preises 2012 und dem anschließenden Abendempfang am ersten Tag besteht am zweiten Tag, dem „Partnering Day“, die Gelegenheit, neue Partnerschaften zu schmieden. Über eine spezielle Partnering-Software organisiert, wird das effektive Knüpfen von Kontakten im Zentrum des Events stehen. Daneben sind Präsentationen der 40 besten Technologien und Spin-off-Projekte der Leibniz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft sowie Unterneh-menspräsentationen der elf Sponsoren aus der Industrie und vier Workshop-Sessions in den Leitthemen Life Sciences und Energy/Engineering vorgesehen. Die Organisatoren erwarten einen exklusiven Teilnehmerkreis aus Wissenschaft, Industrie und Venture Capital.

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/innovationdays

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