Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (Luftaufnahme, Juni 2013)

Um einen Beitrag zur Lösung der Probleme unserer Zeit und unserer Gesellschaft zu leisten, steht die Beantwortung folgender drei Fragen im Fokus der HZDR-Forschung:

  • Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
  • Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden.
  • Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen? 

 

Forschungsbereich Energie

Globale Engpässe sind vorhersehbar: in der Energieversorgung, der Rohstoffgewinnung und der Entsorgung von Rückständen. Deswegen suchen die HZDR-Energieforscherinnen und -forscher nach Lösungen, um die Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen zu befriedigen. So bündeln das HZDR und die TU Bergakademie Freiberg ihre Kompetenzen und Infrastrukturen im Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie mit dem Ziel, neue und umweltschonende Technologien zur Erkundung, Gewinnung und Nutzung von Rohstoffen zu entwickeln. Das HZDR widmet sich aber auch neuen Speichertechnologien und der Sicherheit und Effizienz von Kraftwerken und Industrieanlagen.

 

Forschungsbereich Gesundheit

In Deutschland erkranken jährlich etwa 450.000 Menschen neu an Krebs. Um Fortschritte im Kampf gegen diese Krankheit zu erzielen, ist es wesentlich, dass Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Bereichen, von der Biologie über Chemie und Physik bis hin zur Medizin, zusammenarbeiten. Von zentraler Bedeutung ist außerdem der reibungslose Transfer von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung am Patienten und zurück.

Die Krebsforschung am HZDR befasst sich mit mehreren Komplexen: So forschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen radioaktiven Arzneimitteln für die Diagnose von Krebs und an Substanzen für die Krebstherapie. Sie entwickeln und verbessern innovative Verfahren zur Bildgebung in der Onkologie, erforschen eine neue Generation von Therapiebeschleunigern auf Basis neuartiger Laser-Technologien und optimieren die individualisierte Strahlentherapie ständig weiter.

 

Forschungsbereich Struktur der Materie

Eine besondere Stärke der Helmholtz-Forschung kommt gerade im Forschungsbereich Materie zum Tragen: der Betrieb und der Einsatz von Großgeräten und komplexen Infrastrukturen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HZDR nutzen hohe Magnetfelder oder intensive Strahlen, um grundsätzliche physikalische Phänomene zu erforschen. Damit wollen sie Materialien mit hohem Potenzial für zukünftige Technologien besser verstehen und gezielt beeinflussen. Sie schaffen so die Voraussetzungen für innovative Produkte und Lösungen für die Industrie, um unseren Lebensstandard auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

 

Zahlen & Fakten

Das HZDR gehört seit 1.1.2011 zur Helmholtz-Gemeinschaft und hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble. Es wurde am 1.1.1992 gegründet, die Geschichte des Forschungsstandortes in Dresden-Rossendorf reicht jedoch bis 1956 zurück. Das HZDR hat etwa 1.000 Mitarbeiter - davon 450 Wissenschaftler inklusive 160 Doktoranden.

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Bautzner Landstraße 400

Postanschrift:
Postfach 510119
01314 Dresden

Telefon: +49 351 260-0
Fax: +49 351 269-0461
kontakt (at) hzdr.de
www.hzdr.de


01.08.2014