Helmholtz-Gemeinschaft
Der neue WhatsApp-Newsletter!

Forschungszentrum Jülich

Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich arbeitet an Schlüsseltechnologien für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Information und Gehirn sowie Energie und Umwelt.

Wie können Datenspeicher noch effektiver und dabei energiesparender werden? Wie können erneuerbare Energien umfangreicher genutzt werden? Wie verändert sich das Klima und welche Rolle spielt der Mensch dabei? Wie können Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson frühzeitig erkannt und besser therapiert werden? Und inwiefern könnte das menschliche Gehirn selbst als Vorbild für künftige Rechner dienen? An Lösungen zu diesen Fragen arbeitet das Forschungszentrum Jülich, das mit über 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und in Europa gehört.

Die hier versammelte Expertise umfasst Simulationen mit Höchstleistungsrechnern und Forschung mit Neutronen, hochauflösende Elektronenmikroskopie ebenso wie Biotechnologie, Kernphysik, bildgebende Verfahren für die Medizin und einzigartige Werkzeuge der Nanotechnologie. Dabei untersuchen die Wissenschaftler Phänomene in ganz unterschiedliche Größenordnungen: vom atomaren bis zum globalen Maßstab. Das Forschungszentrum legt Wert darauf, nicht nur einzelne Fragestellungen zu bearbeiten, sondern die Einordnung in einen umfassenden Kontext sicherzustellen, der neben den naturwissenschaftlichen auch gesellschaftliche, ökonomische und ethische Fragestellungen berücksichtigt.

Forschungsthemen

Jülicher Wissenschaftler erforschen die gesamte Bandbreite der bekannten Optionen, um Energie aus fossilen und erneuerbaren Quellen umzuwandeln und zu speichern. Ziel der Jülicher Umwelt- und Klimaforschung ist es, zu verstehen, wie sich die Energiegewinnungs- und
-umwandlungsprozesse auf das Ökosystem und das Klima auswirken und Klimamodelle weiterzuentwickeln. Arbeiten zur nuklearen Entsorgung gehören ebenso zum Themenportfolio.

Gegenstand der Forschungsbereiche Information und Gehirn ist es, die komplexen Vorgänge im gesunden Gehirn zu verstehen, um neurodegenerative Erkrankungen früher und zuverlässiger diagnostizieren und therapieren zu können als bisher. Mit seinen rund 86 Milliarden Nervenzellen ist das gesunde menschliche Gehirn eine gigantische Schaltzentrale – bei vergleichsweise niedrigem Energieverbrauch. Daher könnte seine Funktionsweise auch neue Ansätze für die Informationstechnologie liefern. Parallel erforschen Jülicher Wissenschaftler Materialien und elektronische Phänomene für künftige Computergenerationen.

Kooperationen

Exzellente Forscherinnen und Forscher, die über Instituts-, Zentrums- und Landesgrenzen hinweg kooperieren, sind Jülichs größte Stärke. Um ihnen zu ermöglichen, mit den besten Partnern weltweit zu kooperieren, geht Jülich strategische Allianzen im In- und Ausland ein. Insgesamt hat das Forschungszentrum Jülich über 200 Partner in Deutschland und weltweit. Dazu gehören Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen ebenso wie Industrieunternehmen.

Nachwuchsförderung

Besonderen Wert legt das Forschungszentrum auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es bietet Studierenden und Doktoranden ein Arbeitsumfeld mit modernsten Instrumenten und weltweiten Kontakten, und die Möglichkeit, schon früh selbstständig zu forschen. Bereits Schülerinnen und Schüler möchte das Forschungszentrum für Wissenschaft begeistern und lädt zum Experimentieren ins Schülerlabor JuLab sowie zu Schülerpraktika ein. Das Forschungszentrum ist auch Ausbildungsbetrieb: Seit seiner Gründung hat es über 4.600 junge Menschen ausgebildet und somit einen guten Grundstein für ihre persönliche Entwicklung und berufliche Zukunft gelegt.

Forschungsprogramme:

  •  Schlüsseltechnologien
  • Energie
  • Materie
  •  Erde und Umwelt

Forschungszentrum Jülich

Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich

Postanschrift:
52425 Jülich

Telefon: +49 2461 61-0
Fax: +49 2461 61-8100
info (at) fz-juelich.de
http://www.fz-juelich.de


01.09.2015