Helmholtz-Gemeinschaft

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Neurodegenerative Erkrankungen, zu denen Parkinson und Demenzen wie Alzheimer gehören, stellen eine extrem hohe Belastung für Betroffene und Angehörige dar und führen zu außerordentlich hohen Kosten im Gesundheitssystem. In Deutschland leiden derzeit rund eine Million Personen über 65 Jahren an den Folgen einer Demenz, und die Zahl der Neuerkrankungen liegt bei rund 200.000 pro Jahr. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich diese Situation weiter verschärfen. Ohne neue Präventionsmaßnahmen und ohne die Entwicklung von neuen Therapieverfahren wird sich die Zahl der Demenzerkrankten auf über vier Millionen erhöhen, wovon 40 Prozent so schwer erkrankt sein werden, dass sie nur in Pflegeheimen betreut werden können. Daher hatte die Bundesregierung 2007 beschlossen, ein Institut für neurodegenerative Erkrankungen zu gründen.

Als 16. Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft ist das DZNE in zweifacher Weise einzigartig: Das DZNE bündelt die beste Wissenschaft an neun verschiedenen Standorten Deutschlands und verfolgt einen interdisziplinären Forschungsansatz. DZNE-Wissenschaftler arbeiten in Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten eng mit Universitäten, Universitätskliniken und Partnerinstituten zusammen.

Diese Struktur begünstigt den translationalen Ansatz, um die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu fördern. Dazu verbindet das DZNE die Grundlagenforschung eng mit der klinischen Forschung, mit Populationsstudien und der Versorgungsforschung, um neue diagnostische Marker zu finden und eine rasche Entwicklung neuer Therapien zu ermöglichen.

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn

Postanschrift:
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn

Telefon: +49 228-43302-0
information (at) dzne.de
http://www.dzne.de


24.10.2014