Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Allianzen

Helmholtz-Allianzen bieten den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine attraktive Möglichkeit, neue Themen mit der erforderlichen kritischen Masse zu erforschen oder aktuelle Forschungsthemen in innovativer Weise weiterzuentwickeln. Ziel ist die strategische Weiterentwicklung der Profile der beteiligten Helmholtz-Zentren und im Erfolgsfall die Überführung in ein Programm der Helmholtz-Gemeinschaft oder die Themen der Allianzen anderweitig nach Auslaufen der Förderung weiterzubearbeiten.

Die Forschung in den Helmholtz-Allianzen erfolgt in Verbünden aus Hochschulen, Helmholtz-Zentren und anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ebenfalls können ausländische Forschungspartner und Unternehmen einbezogen werden. Helmholtz-Allianzen verfügen über eine eigene Managementstruktur und entwickeln gezielte Konzepte zur Nachwuchsförderung und Umsetzung der Chancengleichheit. Das Gesamtvolumen einer Allianz beträgt etwa fünf Millionen Euro pro Jahr. Dieses Budget wird über einen Zeitraum von fünf Jahren gemeinsam durch den Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten und die beteiligten Helmholtz-Zentren mit ihren Partnern finanziert.

Helmholtz-Allianz ICEMED
In der Helmholtz-Allianz „Visualisierung und Therapie Umweltbedingter Stoffwechselerkrankungen (ICEMED)“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Helmholtz Zentren gemeinsam mit universitären Partnern, Biomedizinern und Experten der bildgebenden Techniken forschen und dabei auf hochauflösende MRI-Verfahren sowie ein weltweit einzigartiges MR-PET-Gerät mit 9,4 Tesla am Forschungszentrum Jülich zugreifen, die das Beobachten von Stoffwechselvorgängen im Gehirn ermöglichen.

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Helmholtz-Allianz ROBEX
Die Helmholtz-Allianz "Robotic Exploration of Extreme Environments (ROBEX)" bringt Erfahrungen aus Monderkundung und Tiefseeforschung zusammen. Ziel ist es, Technologien zu identifizieren, zu entwickeln und zu testen, die die Erforschung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen wie die Tiefsee, die Polargebiete aber auch auf anderen Planeten erlauben.

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Helmholtz-Allianz Remote Sensing and Earth System Dynamics
Ziel dieser Helmholtz-Allianz ist die Entwicklung innovativer Satellitenprodukte, wie sie von einer neuen Generation von Fernerkundungs-Satelliten geliefert werden können. Dabei gilt es, dynamische Prozesse in der Hydro-, Geo-, Kryo- und Biosphäre zu quantifizieren, um globale Umweltveränderungen zu beobachten und zu verstehen.

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz Remote Sensing and Earth System Dynamics

Helmholtz-Allianz LIMTECH
Erst seit wenigen Jahren existieren zuverlässige Messverfahren zur detaillierten Vermessung der Strömungseigenschaften in Flüssigmetallen, die entscheidende Erkenntnisgewinne ermöglichen und den sicheren Betrieb von Flüssigmetallanlagen gewährleisten. Diese Entwicklungen sollen in der Helmholtz-Allianz "Liquid Metal Technologies (LIMTECH)" gezielt ausgebaut werden.

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz LIMTECH


Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS
Die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS trägt einem veränderten Energiesystem Rechnung, das vorwiegend auf regenerative Energiequellen und Energieeffizienz setzt. Die Forschung dieser Allianz soll handlungsorientiertes Wissen für eine effiziente und sozialverträgliche Ausgestaltung des künftigen Energiesystems bereitstellen.

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS


Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik
Die Themen der Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik umfassen das "nicht-thermische Universum", das "Dunkle Universum" sowie die "Astroteilchentheorie". Die Allianz knüpft an das erfolgreiche Netzwerkkonzept der Helmholtz Allianz "Physik an der Teraskala" an und bindet alle bedeutenden, an deutschen Hochschulen verstreuten Astroteilchenphysik-Aktivitäten mit ein.

Mehr Informationen zur Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik


Helmholtz-Allianz DLR@Uni
Mit dem Kooperationsansatz der Helmholtz-Allianz DLR@Uni sollen die Forschungsaktivitäten zwischen den drei DLR-Instituten München, Braunschweig und Stuttgart und den regional ansässigen Hochschulen in zentralen Kompetenzfeldern strategisch ausgebaut und die Doktorandenausbildung in strukturierten Programmen intensiviert werden.

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz DLR@Uni

Helmholtz-Allianz PCCC
In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass geeignete präklinische Tumormodelle, die menschliche Tumore realistisch nachstellen, zum limitierenden Faktor der grundlagenorientierten und translationalen Krebsforschung geworden sind. Zur Überwindung diese zentralen Engpasses wird von der Helmholtz Gemeinschaft ein nationales präklinisches Tumorforschungskonsortium gefördert, die Helmholtz Allianz Preclinical Comprehensive Cancer Center (PCCC).

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz PCCC


Helmholtz-Allianz Kosmische Materie im Labor
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Allianz "Kosmische Materie im Labor" erforschen am ExtreMe Matter Institut, kurz: EMMI, das Verhalten von Materie bei extrem hohen und niedrigen Temperaturen und bei sehr hoher Dichte.

Weitere Informationen zur Helmholtz Allianz Kosmische Materie im Labor


Helmholtz-Allianz zur Immuntherapie von Krebserkrankungen
Neue Behandlungsstrategien gegen Krebs auch in fortgeschrittene Krankheitsstadien wollen Wissenschaftler der Helmholtz-Allianz Immuntherapie von Krebserkrankungen entwickeln, wobei sie auf die Mechanismen einer gezielten Immunreaktion setzen.

Weitere Informationen zur Helmholtz Allianz Immuntherapie von Krebserkrankungen


Helmholtz-Allianz Physik an der Teraskala
Als ein Netzwerk von Teilchenphysikern deutscher Universitäten und Forschungszentren erforscht die Helmholtz-Allianz "Physik an der Teraskala" am Large Hadron Collider (LHC), dem weltweit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum CERN in Genf, die Grundlagen der Materie und deren Struktur.

Weitere Informationen zur Helmholtz-Allianz Physik an der Teraskala

Kontakt

Schulze_6538

Andreas Schulze

Helmholtz-Allianzen,
Helmholtz Virtuelle Institute

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-75
Fax: +49 30 206329-70
andreas.schulze (at) helmholtz.de


19.12.2014

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