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Forschungsbereich Schlüsseltechnologien

Andreas Wischnewski (l.) und Wim Pyckhout-Hintze
Andreas Wischnewski (l.) und Wim Pyckhout-Hintzen erforschen Materialien, die besonders wenig verschleißen und über Selbstheilungskräfte verfügen. Foto: Forschungszentrum Jülichmehr lesen
Materialprobe
Durch einen elektrischen Impuls werden die mechanischen Eigenschaften dieser Materialprobe von hart auf weich umgeschaltet. Foto: HZGmehr lesen
Svetlana Klyatskaya
Die Postdoktorandin Svetlana Klyatskaya aus dem Team von Mario Ruben untersucht die neuartigen Bauelemente bei extrem tiefen Temperaturen am SQUID Magnetometer. Foto: Martin Lober/KITmehr lesen
Dip-In-Laserschreib-Gerät
Diplomand Tiemo Bückmann belädt hier das Dip-In-Laserschreib-Gerät, mit dem die gewünschten Meta-Strukturen im Material erzeugt werden können. Foto: CFN/KITmehr lesen

Die Aufgabe

Der Forschungsbereich Schlüsseltechnologien zielt auf die Entwicklung generischer Technologien, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern. Dabei decken die im Forschungsbereich verfolgten Forschungsprogramme die ganze Bandbreite von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung ab, wirken multidisziplinär zusammen und können auf eine herausragende großforschungsspezifische Infrastruktur zurückgreifen. Der Forschungsbereich unterstützt die Hightech-Strategie des Bundes, speziell in den Bereichen Bio- und Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Optische Technologien, Mikrosystem- und Werkstofftechnik sowie Informationsund Kommunikationstechnologie. Er agiert dabei als Taktgeber für Innovation und als Entwickler für diese Zukunftsfelder, die die Spitzenstellung von Deutschland sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts erhalten sollen. Der Forschungsbereich Schlüsseltechnologien orientiert sich an den Empfehlungen der Forschungsunion bezüglich der definierten Zukunftsfelder, dem Votum des Nationalen Bioökonomierates sowie den strategischen Überlegungen der EU für die Schlüsseltechnologien.

Die Programmstruktur in der Förderperiode 2010 - 2014

Am Forschungsbereich Schlüsseltechnologien sind drei Helmholtz-Zentren beteiligt: das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG) sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Forschungsbereich umfasst sechs Programme sowie das Programm Technologie, Innovation und Gesellschaft (gemeinsam mit dem Forschungsbereich Energie):

  • Supercomputing
  • Grundlagen für zukünftige Informationstechnologien
  • NANOMIKRO: Wissenschaft, Technologie und Systeme
  • Funktionale Werkstoffsysteme
  • BioSoft: Makromolekulare Systeme und biologische Informationsverarbeitung
  • BioGrenzflächen: Molekulare und zelluläre Interaktionen an funktionalen Grenzflächen
  • Technologie, Innovation und Gesellschaft

Ausblick

Der Forschungsbereich Schlüsseltechnologien verfolgt eine grundlagenorientierte und anwendungsoffene Forschung. Energie, Gesundheit, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation kristallisieren sich als die Bedarfsfelder heraus, für die nachhaltige Technologien entwickelt werden. Daher stärkt der Forschungsbereich die bestehenden Programme in den Bereichen Material- und Nanowissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Lebenswissenschaften. Neue forschungsbereichsübergreifende Themen sind Technologie und Simulation in der Medizin, nachhaltige Bioökonomie, Struktur- und synthetische Biologie sowie Simulation, Datenmanagement und -analyse im Exascalebereich. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an materialwissenschaftlichen, chemischen und physikalischen Vorgängen, die Anwendung in der Energieversorgung, der Mobilität des Menschen und in medizinischen Therapien finden werden.

 

Foto Prof. Dr. Achim Bachem

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Achim Bachem
Koordinator für den Forschungsbereich Schlüsseltechnologien,
Forschungszentrum Jülich

Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft

Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus
Fakultät für Chemie, Universität Bielefeld
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