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Forschungsbereich Gesundheit

Ultraschall
In der spiegelverkehrten Ultraschallaufnahme wird deutlich, dass es durch die Fehlbildungeiner Herzklappe (Pfeil) in der rechten Herzkammer (RV) zur teilweisen Umkehr des Blutstromes (blau) kommt. Foto: Sabine Klaassen/MDCmehr lesen
Labor
Die HZI-Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der sie Endothelzellen unsterblich machen und gleichzeitig ihre zelltypischen Eigenschaften erhalten können. Foto: Frank Bierstedt/HZImehr lesen
Gewebeschnitt
Fluoreszenzfärbung eines Darmkrebs-Gewebeschnittes. Foto: Lutz Langbein/DKFZmehr lesen
Demenz
Gerade bei Demenzerkrankungen sind die Angehörigen des Patienten mit der Betreuung häufig überfordert. Foto: shuterstockmehr lesen
Maus im Rad
Mäuse, die körperlich aktiv sind, bleiben auch geistig länger fit. Wie Aktivität mit der Entstehung neuer Nervenzellen zusammenhängt, ist Forschungsthema der Gruppe um Prof. Dr. Gerd Kempermann. Foto: DZNEmehr lesen

Die Aufgabe

In der Helmholtz-Gesundheitsforschung erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Ursachen und Entstehung von Krebs, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems sowie Infektionskrankheiten mit dem Ziel, einen signifikanten Beitrag zur Entwicklung effizienter Früherkennungs-, Präventions- und Therapiemaßnahmen gegen diese großen Volkskrankheiten zu leisten. Die Erforschung komplexer und häufig chronisch verlaufender Volkskrankheiten erfordert interdisziplinäre Ansätze, die die Helmholtz-Zentren im Verbund mit Partnern aus der Hochschulmedizin, den Universitäten, anderen Forschungsorganisationen und der Industrie vorantreiben. Die Helmholtz-Zentren des Forschungsbereichs Gesundheit verfügen über eine exzellente Grundlagenforschung und bringen diese Expertise für die Entwicklung neuer Ansätze in Prävention, Diagnostik und Therapie auch in die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ein, die durch das BMBF zur Stärkung der Translation von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen gegründet wurden.

Die Programmstruktur in der Förderperiode 2009 - 2013

Im Forschungsbereich kooperieren zehn Helmholtz-Zentren: das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen(DZNE), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG), die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Mit der Aufnahme des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) in die Helmholtz-Gemeinschaft ist zum 01.01.2011 ein neuer Partner hinzugekommen. In der laufenden Programmperiode sind die Gesundheitszenten in den nachfolgenden sechs Programmen tätig und wirken als Partner in allen Deutschen Zentren bzw. Konsortien mit.

  • Krebsforschung
  • Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen
  • Funktion und Dysfunktion des Nervensystems
  • Infektion und Immunität
  • Umweltbedingte Störungen der Gesundheit
  • Systemische Analyse multifaktorieller Erkrankungen

Ein siebtes Programm „Erkrankungen des Nervensystems“ befindet sich im Aufbau.

Ausblick

Langfristiges Ziel der Gesundheitsforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, die medizinische Versorgung und die Lebensqualität der Bevölkerung bis ins hohe Alter nachhaltig zu verbessern. Künftig werden individuell maßgeschneiderte Präventions- und Therapieoptionen eine bedeutende Rolle einnehmen, wichtig wird aber auch sein, die Rolle des Metabolischen Syndroms als Risikofaktor für einige der großen Volkskrankheiten besser zu verstehen. Hierzu werden sowohl Helmholtz-Translationszentren und die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung als auch die Nationale Kohorte als Wissenschaftsressource für individuelle Risikobewertung und Präventionsforschung wichtige Beiträge leisten.

 

Foto Prof. Dr. Otmar D. Wiestler

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Otmar D. Wiestler
Koordinator für den Forschungsbereich Gesundheit, Deutsches Krebsforschungszentrum

Foto Prof. Dr. Babette Simon

Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Babette Simon
Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
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