Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Solarthermie weiter verbessern

Das DLR hat es als „Solarthermisches Versuchs- und Demonstrationskraftwerk Jülich“ von Anfang an wissenschaftlich begleitet und wird es weiter als Forschungsanlage nutzen. Dabei lenken 2153 bewegliche Spiegel (Heliostate) die Sonnenstrahlen auf die Spitze des 60 Meter hohen Solarturms. Dort werden sie vom Solar-Receiver aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Der Receiver besteht aus porösen keramischen Elementen, die von Luft durchströmt werden. Die Luft erhitzt sich dabei auf bis zu 700 Grad Celsius und erzeugt Wasserdampf, der die stromerzeugende Turbine antreibt. In dem Solarversuchskraftwerk können nun neue Komponenten und Verfahren getestet werden, die Solarkraftwerke effizienter und kostengünstiger machen. Das Turmkraftwerk in Jülich dient als Pilotanlage für künftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrika.
DLR/Red.
