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Forschungsbereich Energie

Handschuhboxen
Handschuhboxen schützen die Wissenschaftler bei der Arbeit mit radioaktiven Stoffen und schirmen die Proben gleichzeitig vor Einflüssen aus der Umgebung ab. Foto: Oliver Killig/HZDRmehr lesen
Solarturm Jülich
Mit dem Solarturm in Jülich können die DLR-Experten Innovationen bei der Stromerzeugung aus Sonnenhitze schneller und in einem anwendungsnahen Maßstab entwickeln und testen. Foto: DLRmehr lesen
Wendelstein 7-X
Inzwischen ist die Lücke geschlossen: Wendelstein 7-X vor der Montage des letzten Kryostat-Teiles. Foto: Anja Richter-Ullmann/IPPmehr lesen
Arbeitsgruppe um Raphaël Hermann
Die Arbeitsgruppe um Raphaël Hermann forscht an Materialien, die Abwärme von Motoren in Strom umwandeln können. Foto: Forschungszentrum Jülich Foto/Grafik: Copyright: Forschungszentrum Jülich.mehr lesen
Zusammenbau Testzelle
Eine Wissenschaftlerin beim Zusammenbau einer Testzelle in einer Handschuhbox unter Schutzgasatmosphäre, die ungewünschte Reaktionen verhindert. Foto: KITmehr lesen
Schmidt Sydney Turbo Solarzellen
Timothy Schmidt, Uni Sydney, und HZB-Forscher Klaus Lips konnten den Wirkungsgrad von Solarzellen aus amorphem Silizium mit Hilfe der Hochkonversion verbessern. Foto: Philipp Dera/HZBmehr lesen
Chalcopyrit-Dünnschicht-Solarzelle
Eine Chalcopyrit-Dünnschicht-Solarzelle auf dem Sonnensimulator- Teststand. Foto: HZBmehr lesen

Die Aufgabe

Im Forschungsbereich Energie arbeiten Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler daran, Lösungen für die Energieversorgung zu entwickeln, die ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich tragbar sind. Dafür untersuchen sie die relevanten Energieketten unter Einbeziehung von technologischen und sozioökonomischen Randbedingungen einschließlich der Klima- und Umweltfolgen. Ein Ziel ist es, fossile Rohstoffe und nukleare Brennstoffe durch Energieträger zu ersetzen, die nachhaltig und klimaneutral nutzbar sind. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler loten die Potenziale von erneuerbaren Energiequellen wie Sonnenenergie, Biomasse oder Erdwärme aus. Sie arbeiten an der Effizienzsteigerung von konventionellen Kraftwerken und der rationellen Energienutzung. Die Helmholtz-Gemeinschaft forscht an der Nutzung der Kernfusion, um langfristig eine neue Energiequelle zu erschließen und verfügt über herausragendes Know-how in der nuklearen Sicherheitsforschung.

Die Programmstruktur in der Förderperiode 2010 - 2014

Im Forschungsbereich Energie der Helmholtz-Gemeinschaft wirken derzeit acht Helmholtz-Zentren zusammen: das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungs- Zentrum GFZ und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) als assoziiertes Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Arbeiten im Forschungsbereich Energie gliedern sich derzeit in fünf Forschungsprogramme:

  • Erneuerbare Energien
  • Rationelle Energieumwandlung und -nutzung
  • Kernfusion
  • Nukleare Sicherheitsforschung
  • Technologie, Innovation und Gesellschaft

Alle Programme werden in interdisziplinären Arbeitsgruppen und internationaler Zusammenarbeit vorangetrieben. Forschungsinfrastrukturen, Großexperimente, Pilotanlagen, Testanlagen für Großkomponenten, hochleistungsfähige Analysesysteme und große Rechnerkapazitäten stehen hierfür zur Verfügung.

Ausblick

Die Energiewende gehört zu den größten Aufgaben in Gegenwart und Zukunft. In ihrem 6. Energieforschungsprogramm konzentriert sich die Bundesregierung auf Technologien, die für den Umbau der Energieversorgung wichtig sind: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netztechnologien. Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Strategie der Bundesregierung nachdrücklich und trägt durch ihre Kompetenz und Erfahrung in den Schlüsselbereichen signifikant zur Umsetzung bei. Zudem schließt sie die Forschungslücken und strebt raschere Fortschritte auf den relevanten Gebieten an. Die Helmholtz-Forschung befasst sich mit einem weiten Spektrum von Optionen und treibt dabei Grundlagenforschung ebenso voran wie anwendungsorientierte Forschung. Die technologische Forschung wird von sozio-ökonomischer Forschung ergänzt. Es gilt, das Energiesystem einschließlich aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte zu optimieren.

 

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Eberhard Umbach
Koordinator für den Forschungsbereich Energie,
Karlsruher Institut für Technologie

Foto Prof. Dr. Hermann Requardt

Senator der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Hermann Requardt
Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO des Sekt ors Healthcare, ehemaliger CTO der Siemens AG sowie Leiter von Corporate Technology, Erlangen
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