Bericht des Präsidenten


Die Helmholtz-Forschung beschäftigt sich mit drängenden Fragen und komplexen Herausforderungen und entwickelt Lösungsansätze. Ein Paradebeispiel für eine solche Herausforderung ist der nun anstehende Umbau der Energieversorgung, für den die Helmholtz-Energieforschung wichtige Grundlagen liefert.
Auch in der Gesundheitsforschung stehen wir vor großen Aufgaben. In einer alternden Gesellschaft wird ein wachsender Anteil der Bevölkerung medizinische Hilfe benötigen. Hier müssen wir durch zielgerichtete Forschung wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen, neue Diagnoseverfahren und Therapieoptionen entwickeln. Die Helmholtz-Zentren engagieren sich daher beim Aufbau der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die die Kompetenzen der deutschen Forschung zu den großen Volkskrankheiten bündeln und stärken sollen.
Auf diese und weitere Zukunftsfragen richten wir unsere Forschungsprogrammatik aus: Dabei sichern wir die strategische Relevanz und wissenschaftliche Exzellenz der Helmholtz-Forschung durch das wettbewerbliche Verfahren der Programmorientierten Förderung. Unser gesamtes Grundbudget von über zwei Milliarden Euro wird nach diesem Verfahren vergeben, alle fünf Jahre stehen die Forschungsprogramme erneut auf dem Prüfstand. Dieses Verfahren haben wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Zuwendungsgebern überprüft und weiterentwickelt (Programmorientierte Förderung III). Dabei werden Grundelemente des insgesamt sehr erfolgreichen Verfahrens beibehalten, einzelne Schritte jedoch an die neuen Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem angepasst.
Zur inhaltlichen Weiterentwicklung der Helmholtz-Forschung haben wir in einem groß angelegten Portfolioprozess mit Expertinnen und Experten aus allen Helmholtz-Zentren in den sechs Forschungsbereichen Perspektiven für die Zukunft entwickelt und eine Reihe von Portfoliothemen identifiziert, die unserer Mission in besonderem Maße entsprechen und nun verstärkt gefördert werden sollen.
Gleichzeitig müssen für die zukünftigen Forschungsfelder rechtzeitig entsprechende Forschungsinfrastrukturen geplant und aufgebaut werden, damit wir in Deutschland auf internationalem Niveau forschen können. Diesen Planungsprozess haben Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler strategisch vorbereitet und eine Roadmap erarbeitet, die die wichtigsten Forschungsinfrastrukturen benennt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nun mit den Zuwendungsgebern in Bund und Ländern diskutiert.
Auch den Impuls- und Vernetzungsfonds und andere interne Instrumente haben wir nach einer gründlichen Überprüfung ausgebaut und weiterentwickelt. Damit trägt die Helmholtz-Gemeinschaft zur Modernisierung der deutschen Forschungslandschaft bei.
Die Gemeinschaft wächst*
Dank verstärkter Mittel und neuen Mitgliedern in der Gemeinschaft sind wir besser denn je in der Lage, hervorragende Forschungsbedingungen zu schaffen und unsere Mission zu erfüllen. Die Gesamtzuwendung für das Haushaltsjahr 2011 entspricht mit 2.203 Mio. Euro einem Aufwuchs von rund acht Prozent gegenüber dem Haushaltsjahr 2010. Der Aufwuchs setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Mittelaufwuchs aus dem Pakt für Forschung und Innovation in Höhe von fünf Prozent und dem Aufwuchs zur Finanzierung von Sondertatbeständen. Dazu trug auch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) bei, das Anfang des Jahres 2011 aus der Leibniz-Gemeinschaft in die Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen wurde. Das HZDR hat rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über ein Gesamtbudget von mehr als 118 Mio. Euro.
Im kommenden Jahr wird zudem das IFM Geomar aus der Leibniz-Gemeinschaft in die Helmholtz-Gemeinschaft überführt und dann den Namen „Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)“ tragen. Sowohl das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf als auch das künftige Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) passen von ihrer wissenschaftlichen Aufgabenstellung hervorragend zur Mission der Helmholtz-Gemeinschaft, so dass die Gemeinschaft nicht nur quantitativ wächst, sondern zugleich auch ihr starkes Profil ausbaut. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist jedoch nicht nur größer, sondern auch sichtbarer geworden: Mit der Umbenennung der ehemaligen GKSS in Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung (HZG) und dem HZDR tragen nun acht von siebzehn Forschungszentren den Namen Helmholtz.
Auch in der Öffentlichkeit wird zunehmend deutlicher, was die Helmholtz-Forschung leistet. So hat die Helmholtz-Gemeinschaft gleich nach der verheerenden Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit den mittel- und langfristigen Folgen beschäftigen und auch Rückschlüsse aus den Ereignissen für die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke ziehen. Eine weitere Arbeitsgruppe befasst sich mit Szenarien für den Ausstieg aus der Kernenergie und für den Umbau des Energiesystems.
Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
Die Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sich engagiert am Aufbau der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zu sechs wichtigen Volkskrankheiten, in denen die Kompetenzen von Universitäten, Universitätskliniken und Forschungszentren gebündelt werden. Bereits im Jahr 2009 wurden das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) als Mitglied in der Helmholtz- Gemeinschaft und 2010 das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (mit Beteiligung des Helmholtz Zentrums München) gegründet. Vier weitere Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung werden darüber hinaus aufgebaut, um den großen Volkskrankheiten Krebs-, Herz-Kreislauf-, Lungen- und Infektionserkrankungen zu begegnen.
Die Helmholtz-Gemeinschaft bringt mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch wesentliche Kompetenzen in diese neuen Zentren der Gesundheitsforschung ein.
Neue Helmholtz-Institute, Allianzen und Virtuelle Institute
Zu den bislang drei Helmholtz-Instituten in Jena, Mainz und Saarbrücken, die bereits in 2009 gegründet worden sind, sind bis Mitte 2011 zwei weitere Helmholtz-Institute hinzugekommen: Das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU) wird als Außenstelle des KIT auf dem Campus der Universität Ulm aufgebaut und hat schon mit der Forschung an neuartigen Batteriesystemen begonnen. In Freiberg entsteht nun das Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Das neue Institut soll Technologien zur effizienten Erkundung, Gewinnung und Nutzung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe entwickeln und Fragen des Recyclings sowie der Nutzung heimischer Rohstoffe untersuchen.
Die sieben Helmholtz-Allianzen, die in den Jahren 2007/08 mit finanzieller Unterstützung aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds gegründet wurden, haben inzwischen als eigenständige Konsortien in den jeweiligen Forschungsfeldern internationale Sichtbarkeit erlangt. Dies haben nun international besetzte Gutachterkommissionen in Zwischenevaluationen bestätigt. Während die sieben bestehenden Vorhaben weiterlaufen, können weitere Helmholtz- Allianzen gefördert werden. Dabei stehen drei Themen bereits fest: die Initiative DLR@ Uni, die Allianz Astroteilchenphysik und die Allianz Zukünftige Infrastukturen der Energieversorgung.
Bislang wurden 87 Helmholtz Virtuelle Institute gefördert, an denen 217 Hochschulpartner von 55 verschiedenen deutschen Hochschulen beteiligt sind. Künftig werden darüber hinaus zwölf weitere Helmholtz Virtuelle Institute gefördert, die neben den Hochschulen als wichtigsten Partnern auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland sowie Wirtschaftsunternehmen in das Kooperationsnetzwerk einbeziehen.
Profilbildung und strategische Planung: Portfolioprozess und Roadmap
Um ihre Mission zu erfüllen, muss sich die Helmholtz- Gemeinschaft konsequent weiterentwickeln und stetig an neue Anforderungen anpassen beziehungsweise neue Herausforderungen antizipieren. In einem breit angelegten Portfolio-Prozess, der „bottom-up“ zahlreiche Fachleute mit einbezogen hat, konnten die großen Herausforderungen identifiziert und Zukunftsperspektiven für die Forschung erarbeitet werden.
Ein Teil des Pakt-Aufwuchses der Helmholtz-Gemeinschaft soll zur Unterstützung des Portfolio-Prozesses eingesetzt werden. In einer ersten Runde, die im Jahr 2011 begonnen hat, können sieben Portfolio-Themen sowie die Energiespeicherinitiative bis zur nächsten Periode der Programmorientierten Förderung ausgestattet werden. Von dieser Förderung werden auch die universitären Forschungspartner profitieren. Ab der nächsten Förderperiode werden die Portfolio-Themen als Teil der Forschungsprogramme weitergeführt.
In einer zweiten Runde können im Herbst 2011 neun weitere Portfolio-Themen beschlossen werden, deren Förderung ab 2012 vorgesehen ist.
Damit kommt die Helmholtz-Gemeinschaft den im Pakt für Forschung und Innovation eingegangenen Verpflichtungen nach, das Wissenschaftssystem mit neuen Forschungsthemen und einer intensiven Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen dynamisch weiterzuentwickeln. Auch der Roadmap-Prozess zur Identifikation von notwendigen Forschungsinfrastrukturen für Deutschland wurde erfolgreich abgeschlossen. In enger inhaltlicher Verschränkung mit dem Portfolioprozess dient die Roadmap als Grundlage für die strategische Zukunftsplanung und wird damit auch in nationale und internationale Diskussionen einfließen.
Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem verbessern
Nicht nur steigende finanzielle Ressourcen eröffnen Handlungsspielräume, sondern auch forschungspolitische Initiativen wie die Wissenschaftsfreiheitsinitiative, für die sich die Helmholtz-Gemeinschaft zusammen mit den anderen Wissenschaftsorganisationen eingesetzt hat, sind hierfür essentiell. Im zurückliegenden Jahr konnte eine erste positive Bilanz gezogen werden: Große Baumaßnahmen und der Aufbau neuer Zentren und Institute wie etwa das DZNE haben von den neuen Rahmenbedingungen profitiert. Auch bei der Gewinnung internationaler Spitzenkräfte sind Verbesserungen erkennbar. Dieser Weg sollte daher konsequent fortgeführt werden – hin zu einem Globalhaushalt in Kombination mit flexibleren Personalgewinnungsinstrumenten, der die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Forschung insgesamt stärkt.
Internationale Beziehungen vertiefen
Die Helmholtz-Gemeinschaft bringt sich aktiv in die Gestaltung des europäischen Forschungsraums sowie des 8. EU-Forschungsrahmenprogramms ein, um die Bedingungen für die Forschung weiter zu verbessern. Im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms beteiligte sich die Helmholtz-Gemeinschaft erfolgreich an 199 Projekten. Davon wurden 35 durch Helmholtz-Zentren koordiniert. Die Zuflüsse aus der EU für Forschung und Entwicklung sind gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Die Bewilligungen des European Research Council (ERC) konnten hingegen mit 20 mehr als verdoppelt werden.
Im Oktober 2010 wurde auch das völkerrechtliche Abkommen für das internationale Beschleunigerzentrum FAIR unterzeichnet. Insgesamt neun Staaten, darunter auch Indien und insbesondere Russland, beteiligen sich am Aufbau des Beschleunigerzentrums FAIR, das an der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entstehen wird. FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) ist eines der größten Forschungsvorhaben und komplexesten Beschleunigerzentren weltweit. Mit dem völkerrechtlichen Abkommen sind nun alle Weichen zu dessen Realisierung gestellt. Von den Kosten von 1,153 Mrd. Euro (Stand 2009) trägt Deutschland 75 Prozent.
Neu dazu gekommen ist eine beispielhafte Kooperationsvereinbarung mit der kanadischen University of Alberta – Edmonton, Kanada – in den Bereichen Erde und Umwelt sowie Energie. Zu den Schwerpunktthemen dieser Forschungskooperation gehören die Abtrennung und geologische Speicherung von CO2 (CCS), die Nutzung tiefer Geothermie, die Gewässer- und Bodensanierung, die nachhaltige Entwicklung von Bergbaufolgelandschaften sowie die energieeffiziente Veredlung von Bitumen. Die Kooperation soll auf den Forschungsbereich Gesundheit erweitert werden.
Die Helmholtz-Gemeinschaft engagiert sich seit Jahren in Russland und China für die Nachwuchsförderung. Die Kooperation mit der Russian Foundation for Basic Research wird über den ursprünglich vereinbarten Zeitraum fortgesetzt, so dass weitere deutsch-russische Nachwuchsgruppen gefördert werden können. Und nun haben Vertreter des Helmholtz-Zentrums DESY und des Kurchatov-Instituts eine Absichtserklärung zur Gründung eines gemeinsamen Instituts unterzeichnet: Das Ioffe-Röntgen-Institut soll zu einer weltweit führenden Einrichtung in der Entwicklung und Nutzung großer Forschungsinfrastrukturen für die Materialforschung aufgebaut werden. Damit setzt Helmholtz ein deutliches Zeichen im Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahr 2011.
Menschen Entwicklungsmöglichkeiten bieten
Um ihre komplexen Ziele jetzt und in Zukunft erreichen zu können, entwickelt die Helmholtz-Gemeinschaft nachhaltige Förderinstrumente auf allen Qualifikationsebenen. Denn natürlich sind es die Menschen, die durch ihr Engagement und ihre Ideen die Forschung vorantreiben. In Helmholtz-Kollegs und Graduiertenschulen an den Helmholtz-Zentren werden junge Leute während ihrer Promotion begleitet und gefördert. Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können als Helmholtz-Nachwuchsgruppenleiter selbstständig arbeiten und ihre Karriere in Forschung und Lehre optimal vorbereiten.
Die Anziehungskraft dieses Angebots zeigt sich u. a. durch die Zahl und hohe Qualität der Bewerbungen in der Auswahlrunde 2010. Die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte bereitet ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung, Infrastruktur und Administration auf Führungsaufgaben vor. Dabei wollen wir mit einer internationalen Rekrutierungsinitiative die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns gewinnen und ihnen ein optimales Umfeld bieten, damit sie ihre Talente entfalten können. Das Thema Chancengleichheit spielt auf allen Karrierestufen eine wesentliche Rolle – angefangen von Angeboten zu familienfreundlichen Arbeitszeiten und Kinderbetreuung in den Zentren bis zur Berufungspolitik in Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement.
Spitzenforschung stellt die Wissensbasis bereit, die wir benötigen, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen. Dabei dient Forschung immer zuallererst dem Menschen. Sehr konkret wird dies an Fragen, die die Gesundheit betreffen, aber auch die Energieversorgung, die Knappheit an Rohstoffen oder der Klimawandel verlangen nach innovativen Antworten. Indem wir die drängendsten Fragen vorausschauend identifizieren und unsere Weichenstellungen daran ausrichten, leisten wir einen wesentlichen Beitrag dazu, die Zukunft zu sichern.
*s. auch das Kapitel "Die Helmholtz-Gemeinschaft in Zahlen und Fakten"

Helmholtz-Portfolio
Der in 2009 begonnene Portfolio- und Foresight-Prozess in den einzelnen Forschungsbereichen wurde im Berichtsjahr stark vorangetrieben. Unter Einbeziehung aller wichtigen Akteure gilt es dabei, Forschungslücken und Zukunftsthemen zu identifizieren. Ziel ist es, das Profil der Helmholtz-Gemeinschaft zu stärken und die Forschung noch systematischer auf die drängenden Fragen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu fokussieren.
Die Ergebnisse bilden den Aufsatzpunkt für die Ausrichtung der Forschungsprogrammatik der Helmholtz-Gemeinschaft in der kommenden dritten Periode der Programmorientierten Förderung. Als erste Ergebnisse dieses Prozesses wurden die Themen Energiespeicher/Batterieforschung, Wasserforschung, Klimaforschung, Bioökonomie, Wirkstoffforschung und Gasseparationsmembranen festgelegt.
Die zusätzlichen finanziellen Mittel, die der Helmholtz-Gemeinschaft im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation II zur Verfügung gestellt werden, spielen bei ihrem Portfolio- und Foresight-Prozess eine besondere Rolle. Denn der vorgesehene Aufwuchs des Gesamtbudgets in Höhe von fünf Prozent pro Jahr soll unter anderem für die Umsetzung der Beschlüsse aus diesen Prozessen eingesetzt werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist sich der Verantwortung bewusst, diese Mittel effizient für die Verwirklichung der Paktziele einzusetzen.
mehr lesen

Helmholtz-Roadmap
Um in der Zukunft den Bau von neuen Forschungsinfrastrukturen durch die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft mit einer konzertierten strategischen Planung zu unterlegen, wird seit 2010 an einer Helmholtz-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen gearbeitet.
Die Roadmap wird mit der nationalen Roadmap abgestimmt und in den europäischen Kontext eingebettet. In Verschränkung mit dem Portfolio-Prozess und dem Investitionsverfahren soll ein kontinuierlicher Prozess zur strategischen Zukunftsplanung für die Errichtung von Forschungsin frastrukturen in der Helmholtz-Gemeinschaft etabliert werden. Im Juni 2011 hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft der ersten Fassung der Helmholtz-Roadmap zugestimmt.
mehr lesen
