Helmholtz-Gemeinschaft
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Forschungsinfrastrukturen

Beschleunigeranlagen, Experimentieranlagen, Forschungsschiffe oder Höchstleistungsrechner – große Forschungsanlagen bilden die Grundlage für wissenschaftlichen Fortschritt bei der Bewältigung der globalen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Die Helmholtz-Zentren verfügen über teils einzigartige Forschungsinfrastrukturen – von Laborräumen, Experimentierstationen und Computerzentren, über Küsten-, Hochsee- und Polar-Schiffe, bis hin zu Teilchenbeschleunigern und Reaktoren zur Photonen, Ionen- und Neutronenerzeugung –, die eine hervorragende experimentelle Grundlage für die Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft und für Nutzer aus aller Welt bieten. 

Die Forschungsanlagen der Helmholtz-Gemeinschaft zeigen beispielhaft die Aufgabenteilung im deutschen Wissenschaftssystem und die Kooperation der Helmholtz-Gemeinschaft mit deutschen und ausländischen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Rahmenrichtlinien der Helmholtz-Zentren legen die Grundsätze fest, innerhalb derer die universitäre oder außeruniversitäre Beteiligung Dritter an der Nutzung der Forschungsinfrastrukturen erfolgt.    

Große Forschungsinfrastrukturen finden sich in allen sechs Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft.  Die Forschungsanlagen der Helmholtz-Gemeinschaft sind so vielfältig wie ihre Forschung, die technischen Leistungsfähigkeit der Anlagen teilweise einzigartig. 

Im Folgenden werden die in Betrieb befindlichen Forschungsanlagen der Helmholtz-Gemeinschaft aufgeführt, die einen dezidierten Nutzerbetrieb für Dritte, also für Forscher aus Deutschland oder dem Ausland (zumeist aus Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen) anbieten.   

  • Forschungsbereich Materie (Teilchenbeschleuniger als Sychrotronstrahlungsquellen und Röntgenlaser, Forschungsreaktoren, Hochfeldmangetlabore und Rechenzentren)

Roadmap – Ausblick auf die zukünftige Entwicklung

Entwicklung, Bau und Betrieb der wissenschaftlichen Großgeräte der Helmholtz-Zentren für eine internationale Nutzerschaft sind ein Kernelement in der Mission der Helmholtz-Gemeinschaft. Eine wichtige Planungsgrundlage zur Entwicklung der Forschungsinfrastrukturen bildet die Helmholtz-Roadmap, auf der die Helmholtz-Gemeinschaft ihre aktuelle Planung zu den wissenschaftlichen Großgeräten und Infrastrukturen abbildet.

2011 präsentierte die Helmholtz-Gemeinschaft erstmals forschungsbereichsübergreifend ihre Roadmap für neue Forschungsinfrastrukturen. Inzwischen liegt eine aktualisierte Fassung vor, die sowohl die Entwicklung wie auch Abstimmungsprozesse seit 2011 einbezieht.

Helmholtz Roadmap 2015

Kontakt

Dr. Sören Wiesenfeldt

Bereichsleiter Forschung

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-25
Fax: +49 30 206329-65
soeren.wiesenfeldt (at) helmholtz.de


Publikation

Helmholtz-Roadmap für Forschungsinfrastrukturen II 2015 Zur Broschüre

04.05.2016