Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz Enterprise

Mit „Helmholtz Enterprise“ hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein Instrument geschaffen, das gezielt Ausgründungen aus ihren Zentren unterstützt. Denn will man ein erfolgreiches Spin-off ins Leben rufen, erfordert das sorgfältige Vorarbeiten. Insbesondere müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Unter anderem sollten Fragen des geistigen Eigentums geklärt sein und eine solide Vertriebsstrategie vorliegen.

Das Förderinstrument „Helmholtz Enterprise“ setzt an einem besonders kritischen Punkt bei nahezu jeder Ausgründung an – der Personalsituation in den Instituten der Helmholtz-Zentren. Konkret stellt der Helmholtz Enterprise Fonds Gelder zur Verfügung, mit denen die Institute zusätzliches Personal in der Ausgründungsphase finanzieren können. Das schafft neue Ressourcen, was die Gründer in die Lage versetzt, sich stärker auf ihr Spin-off-Projekt zu konzentrieren und es zielgerichtet weiterzuentwickeln. 

Pro Vorhaben werden Personalkosten in Höhe von bis zu 36 Personenmonaten finanziert. Ferner können diverse unterstützende Maßnahmen bezahlt werden, zum Beispiel Beratungsleistungen für den Businessplan, Patent- und Marktrecherchen oder Schulungen für Vertriebs- und Markteintrittsstrategien. Diese Maßnahmen erleichtern es den Gründern, belastbare Businesspläne zu erstellen, ihr Geschäftsmodell zu schärfen und nach strategischen Partnern Ausschau zu halten. 

Insgesamt beträgt die Höhe der Zuwendung bis zu 200.000 Euro. Die Förderung wird zur einen Hälfte aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft, zur anderen Hälfte durch das jeweilige Helmholtz-Zentrum getragen. Die Förderdauer beträgt ein Jahr. Helmholtz Enterprise ist als Wettbewerb organisiert: Wissenschaftler, die eine Ausgründung planen, können über die Technologietransferstellen ihres Helmholtz-Zentrums einen Antrag stellen. Externe Experten bewerten die Anträge. Nach einer Präsentation der Gründerteams entscheiden Gutachter darüber, ob das Ausgründungsvorhaben zur Förderung vorgeschlagen wird. 

Zwischen 2005 und Mitte 2010 wurden insgesamt 55 Anträge bewilligt. Bislang haben sich aus diesen Vorhaben 25 junge Unternehmen gegründet, zusammen haben sie mehr als 100 Mitarbeiter. Das Instrument der Ausgründungsförderung wird sehr gut angenommen: Allein im Jahr 2009 wurden sechs der insgesamt acht Ausgründungen durch Helmholtz Enterprise unterstützt.

Ausschreibung

Zur Ausschreibung des Förderprogramms Helmholtz Enterprise

Kontakte

Dr. Jan Elmiger. Quelle: Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI)

Dr. Jan Elmiger

Technologietransfer

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Hahn-Meitner-Platz 1
14109 Berlin

Telefon: +49 30 8062 13646
Fax: +49 30 8062 13648
elmiger (at) helmholtz-berlin.de
http://www.helmholtz-berlin.de...


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Dr.-Ing. Jörn Krupa

Stabsstelle Technologietransfer

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-72
Fax: +49 30 206329-70
joern.krupa (at) helmholtz.de
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09.01.2013