Helmholtz-Gemeinschaft

Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft

Extrem dünne, flexible Solarzelle auf Titanfolie als Trägerschicht. Copyright: Hahn-Meitner-Institut Berlin

Die Helmholtz-Gemeinschaft widmet sich anspruchsvoller Grundlagenforschung mit einer hohen Anwendungsorientierung. Dabei spielt der Wissens- und Technologietransfer eine entscheidende Rolle, damit Erkenntnisse aus der Forschung eine Anwendung in Politik und Gesellschaft finden oder zu Innovationen im Markt werden können. Durch die Verbreitung von Wissen und die unternehmerische Verwertung wirtschaftlich relevanter Ergebnisse leisten die Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler einen wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit in Deutschland. Entsprechend wird dem Wissens- und Technologietransfer innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft eine immer größere Aufmerksamkeit geschenkt. Dies wird sowohl in den strategischen Entscheidungen auf Gemeinschaftsebene als auch in den einzelnen Aktivitäten in den Forschungszentren deutlich.

Transferstellen an den Helmholtz-Zentren

Der Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft wird in den einzelnen Forschungszentren verantwortet. In den Helmholtz-Zentren werden viele anwendungsrelevante Fragestellungen bearbeitet und Technologien entwickelt, die einen langen Atem erfordern, besonders komplex sind oder hohe Anforderungen an die instrumentelle Ausstattung stellen. Solche Themenfelder sind beispielsweise die Energieforschung, die Nano- und die Biotechnologie. Hierbei spielen die Transferstellen der Helmholtz-Zentren eine wichtige Rolle an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie helfen, kulturelle Unterschiede zwischen den Sektoren zu überbrücken und ebnen häufig den Weg zu einer wirtschaftlichen Ergebnisverwertung.

Zu den Ansprechpartnern

Erfolgreiche Wege in Richtung Anwendung

Der Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft umfasst Spielarten vom sogenannten „Transfer über Köpfe“ – also z.B. dem Wechsel eines Wissenschaftlers aus einem Helmholtz-Zentrum in ein Wirtschaftsunternehmen – über die Politikberatung und Weitergabe gesellschaftlich relevanter Erkenntnisse – beispielsweise in Form von Studien oder Veranstaltungen – bis hin zu Kooperationsprojekten und Lizenzvereinbarungen mit Unternehmen. Eine erfolgreiche Bilanz lässt sich im Hinblick auf den Transfer in die wirtschaftliche Anwendung präsentieren. In den  drei Transferkanälen Kooperationen mit Unternehmen, Lizenzvereinbarungen und Ausgründungen zeugen die Zahlen, aber auch viele Erfolgsbeispiele von der engagierten Arbeit von Wissenschaftlern und Transferexperten der Helmholtz-Zentren.

Zur aktuellen Bilanz und Erfolgsbeispielen

Unterstützung durch die Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt den Wissens- und Technologietransfer in den Zentren durch übergreifende Förderprogramme und Instrumente. Dies umfasst in erster Linie Maßnahmen im Bereich der Kommerzialisierbarkeit von Forschungsergebnissen – über den neuen Helmholtz-Validierungsfonds – und im Bereich der Ausgründungsunterstützung – über Helmholtz Enterprise und die Managementunterstützung HEFplus. Weiterhin werden seit April 2011 einige Transferstellen über die Maßnahme „Shared Services“ unterstützt.

Zu den Förderinstrumenten im Technologietransfer

Presseinformationen

15.02.12 - Helmholtz-Geschäftsstelle

Technologietransfer: Helmholtz fördert neue Validierungsvorhaben

17.01.12 - Helmholtz-Geschäftsstelle

Celitement® erhält deutschen Innovationspreis

14.12.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle

Helmholtz fördert neue Ausgründungen

07.07.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle

Helmholtz fördert neue Ausgründungen

24.05.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle

Technologie-Transfer: Erste Vorhaben durch den Validierungsfonds gefördert


21.05.2012

Kontakt

Dr. Jens Fahrenberg

Vorsitz AK Technologietransfer und Gewerblicher Rechtsschutz (TTGR)

Karlsruher Institut für Technologie

Telefon: +49 721 608 25580
jens.fahrenberg (at) kit.edu


Dr.-Ing. Jörn Krupa

Referent Technologietransfer

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-72
joern.krupa (at) helmholtz.de