Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft
Die Helmholtz-Gemeinschaft widmet sich anspruchsvoller Grundlagenforschung mit einer hohen Anwendungsorientierung. Dabei spielt der Wissens- und Technologietransfer eine entscheidende Rolle, damit Erkenntnisse aus der Forschung eine Anwendung in Politik und Gesellschaft finden oder zu Innovationen im Markt werden können. Durch die Verbreitung von Wissen und die unternehmerische Verwertung wirtschaftlich relevanter Ergebnisse leisten die Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler einen wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit in Deutschland. Entsprechend wird dem Wissens- und Technologietransfer innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft eine immer größere Aufmerksamkeit geschenkt. Dies wird sowohl in den strategischen Entscheidungen auf Gemeinschaftsebene als auch in den einzelnen Aktivitäten in den Forschungszentren deutlich.
Transferstellen an den Helmholtz-Zentren
Der Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft wird in den einzelnen Forschungszentren verantwortet. In den Helmholtz-Zentren werden viele anwendungsrelevante Fragestellungen bearbeitet und Technologien entwickelt, die einen langen Atem erfordern, besonders komplex sind oder hohe Anforderungen an die instrumentelle Ausstattung stellen. Solche Themenfelder sind beispielsweise die Energieforschung, die Nano- und die Biotechnologie. Hierbei spielen die Transferstellen der Helmholtz-Zentren eine wichtige Rolle an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie helfen, kulturelle Unterschiede zwischen den Sektoren zu überbrücken und ebnen häufig den Weg zu einer wirtschaftlichen Ergebnisverwertung.
Erfolgreiche Wege in Richtung Anwendung
Der Wissens- und Technologietransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft umfasst Spielarten vom sogenannten „Transfer über Köpfe“ – also z.B. dem Wechsel eines Wissenschaftlers aus einem Helmholtz-Zentrum in ein Wirtschaftsunternehmen – über die Politikberatung und Weitergabe gesellschaftlich relevanter Erkenntnisse – beispielsweise in Form von Studien oder Veranstaltungen – bis hin zu Kooperationsprojekten und Lizenzvereinbarungen mit Unternehmen. Eine erfolgreiche Bilanz lässt sich im Hinblick auf den Transfer in die wirtschaftliche Anwendung präsentieren. In den drei Transferkanälen Kooperationen mit Unternehmen, Lizenzvereinbarungen und Ausgründungen zeugen die Zahlen, aber auch viele Erfolgsbeispiele von der engagierten Arbeit von Wissenschaftlern und Transferexperten der Helmholtz-Zentren.
Unterstützung durch die Helmholtz-Gemeinschaft
Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt den Wissens- und Technologietransfer in den Zentren durch übergreifende Förderprogramme und Instrumente. Dies umfasst in erster Linie Maßnahmen im Bereich der Kommerzialisierbarkeit von Forschungsergebnissen – über den neuen Helmholtz-Validierungsfonds – und im Bereich der Ausgründungsunterstützung – über Helmholtz Enterprise und die Managementunterstützung HEFplus. Weiterhin werden seit April 2011 einige Transferstellen über die Maßnahme „Shared Services“ unterstützt.
Presseinformationen
15.02.12 - Helmholtz-Geschäftsstelle
Technologietransfer: Helmholtz fördert neue Validierungsvorhaben
17.01.12 - Helmholtz-Geschäftsstelle
Celitement® erhält deutschen Innovationspreis
14.12.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz fördert neue Ausgründungen
07.07.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz fördert neue Ausgründungen
24.05.11 - Helmholtz-Geschäftsstelle
Technologie-Transfer: Erste Vorhaben durch den Validierungsfonds gefördert


