Thema Gesellschaftliche Erwartungen an Wissenschaft und Technik
Entsprechend der Tradition der Helmholtz-Gemeinschaft, die wissenschaftliche Forschung mit der Beratung von Politik und Gesellschaft zu vereinen, werden die Probleme der Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Unsicherheiten in der Beratung von Entscheidungsträgern adressiert. Dazu gehen die Untersuchungen von der Schnittstelle Wissenschaft und Technik zur Gesellschaft aus und fokussieren insbesondere zwei große gesellschaftliche Herausforderungen: (1) die Transformation von gesellschaftlichen Problemen, Anliegen und Bedürfnissen in wissenschaftliche Forschungsprogramme und (2) die Integration von wissenschaftlich-technischen Innovationen in die Gesellschaft sowie die Nutzung wissenschaftlicher Expertise in gesellschaftlichen Formen der Entscheidungsfindung.
Diese Herausforderungen werden aus zwei sich ergänzende Perspektiven betrachtet. Erstens, richtet sich die Forschung auf spezifische Fragen, die das Verhältnis von Wissenschaft und Technik zur Gesellschaft aus methodischer Sicht betreffen und nach notwendigen Weiterentwicklungen und Verfeinerungen von Forschungskonzepten wie Technikfolgenabschätzung, Risikoforschung und Nachhaltigkeitsanalysen suchen. Zweitens, werden die Ergebnisse derartiger Forschungen spezifiziert und operationalisiert, damit sie in dem Analysegerüst anderer Bereiche des TIG-Programms oder der Helmholtz-Forschung angewandt werden können.
Dabei werden vor allem drei Forschungsthemen untersucht:
Gesellschaftliche Entscheidungsprozesse in der Wissensgesellschaft
Operationalisierung des Leitbilds der Nachhaltigen Entwicklung

