Helmholtz-Gemeinschaft

Thema Gesellschaftliche Erwartungen an Wissenschaft und Technik

Entsprechend der Tradition der Helmholtz-Gemeinschaft, die wissenschaftliche Forschung mit der Beratung von Politik und Gesellschaft zu vereinen, werden die Probleme der Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Unsicherheiten in der Beratung von Entscheidungsträgern adressiert. Dazu gehen die Untersuchungen von der Schnittstelle Wissenschaft und Technik zur Gesellschaft aus und fokussieren insbesondere zwei große gesellschaftliche Herausforderungen: (1) die Transformation von gesellschaftlichen Problemen, Anliegen und Bedürfnissen in wissenschaftliche Forschungsprogramme und (2) die Integration von wissenschaftlich-technischen Innovationen in die Gesellschaft sowie die Nutzung wissenschaftlicher Expertise in gesellschaftlichen Formen der Entscheidungsfindung.

Diese Herausforderungen werden aus zwei sich ergänzende Perspektiven betrachtet. Erstens, richtet sich die Forschung auf spezifische Fragen, die das Verhältnis von Wissenschaft und Technik zur Gesellschaft aus methodischer Sicht betreffen und nach notwendigen Weiterentwicklungen und Verfeinerungen von Forschungskonzepten wie Technikfolgenabschätzung, Risikoforschung und Nachhaltigkeitsanalysen suchen. Zweitens, werden die Ergebnisse derartiger Forschungen spezifiziert und operationalisiert, damit sie in dem Analysegerüst anderer Bereiche des TIG-Programms oder der Helmholtz-Forschung angewandt werden können.

Dabei werden vor allem drei Forschungsthemen untersucht:

Gesellschaftliche Entscheidungsprozesse in der Wissensgesellschaft

Operationalisierung des Leitbilds der Nachhaltigen Entwicklung

Wissenschaftskommunikation

09.01.2013

Kontakt

Sprecher

Prof. Dr. Peter Wiedemann, KIT

peter.wiedemann (at) mac.com

Beteiligte Institute/Arbeitsgruppen

FZJ, KIT