Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm NANOMIKRO: Wissenschaft, Technologie und Systeme

Während die Mikrosystemtechnik bereits sehr nah an der Anwendung ist, erfordert die Nanotechnologie noch umfangreiche Grundlagenforschung. In diesem Programm werden neue, funktionale Mikrosystemstrukturen aus Kunststoffen, Metallen oder Keramiken entwickelt und Anwendungspotenziale von nanostrukturierten Materialien untersucht. Dabei werden – meist in Kooperation mit der Industrie – Komponenten für die Mikroverfahrenstechnik, Gasanalytik, Mikrofluidik oder Lebenswissenschaften entwickelt. In Nano-Fabrikationsanlagen sollen nano-strukturierte Systeme mit maßgeschneiderten Eigenschaften industriell gefertigt werden können.

Nanomaterialien und Prozesse bilden den Kern des Programms, Optik und Photonik sind Anwendungsfelder, die aus dem Programm entwickelt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Materialien für die Energiespeicherung, insbesondere für Batterien in Elektrofahrzeugen. Die große Spannweite von erkenntnisorientierter Forschung bis zu anwendungsnahen Systemen erlaubt es, Ergebnisse der Grundlagenforschung in Anwendungen zu überführen. Die zentralen technischen Einrichtungen im Programm stehen der „Scientific Community“ als Karlsruhe Nano-Micro-Facility in Form einer offenen Nutzereinrichtung zur Verfügung.

09.01.2013

Kontakt

Prof. Dr. Horst Hahn

Programmsprecher NANOMIKRO: Wissenschaft, Technologie und Systeme

Karlsruher Institut für Technologie

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: +49 7247 82-6350
horst.hahn (at) kit.edu
http://www.kit.edu


Dr. Sören Wiesenfeldt

Forschungsbereichsbeauftragter Schlüsseltechnologien

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-25
soeren.wiesenfeldt (at) helmholtz.de