Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm Grundlagen für zukünftige Informationstechnologien

Nach dem Moore’schen Gesetz werden Bauelemente auf einem Chip weiter in rasantem Tempo schrumpfen. Doch wie klein kann ein Bauelement werden, ohne seine physikalische Funktion zu verlieren? Wenn man sich einer charakteristischen Größe von fünf Nanometern nähert, ist nach heutigem Wissen die physikalische Grenze für die herkömmliche Elektronik erreicht. Jenseits dieser Grenze müssen die Forscher ganz neue Phänomene nutzen und neue Bauelement-Konzepte entwickeln. Die Forschung in diesem Programm untersucht daher quantenelektronische, magnetoelektronische, ferroelektrische, redox-schaltende und molekulare Nanostrukturen.

Auch die Höchstfrequenzelektronik und die bioelektrische Signalverarbeitung zählen zu diesem Programm. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen Grundlagenforschung zu Materialien und den darin ablaufenden Prozessen durch, untersuchen die Informationsverarbeitung in Logikbauelementen, die Speicherung von Informationen in Random Access Memories und Massenspeichern sowie die Übertragung von Informationen auf Chip- und Systemebene und entwickeln neue Sensoren.

19.09.2014

Kontakt

Prof. Dr. Rainer Waser

Programmsprecher Grundlagen für zukünftige Informationstechnologie

Forschungszentrum Jülich

Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich

Postanschrift:
52425 Jülich

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http://www.fz-juelich.de


Dr. Katrin Feuser

Forschungsbereichsbeauftragte Schlüsseltechnologien

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katrin.feuser (at) helmholtz.de