Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm Funktionale Werkstoffsysteme

Links: EBSD-Mapping (Electron Beam Secondary Diffraction) eines TiAl-Gefüges. Rechts: Flugturbinen-Verdichterschaufeln. Quelle: GKSS

In diesem Programm werden neuartige metallische und funktionale, polymerbasierte Werkstoffsysteme entwickelt, die beim Leichtbau in der Verkehrs- und Energietechnik, in der chemischen Prozesstechnik, in der zukünftigen Wasserstofftechnik sowie in der Medizintechnik eingesetzt werden können. In Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie untersuchen die Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fragen der Legierungs- und Polymerentwicklung, der Be- und Verarbeitung sowie der Bauteil- und Prozessentwicklung und -erprobung.

Einen neuen Schwerpunkt bildet die Funktionalisierung von Magnesium- und Titan-Legierungen für den Einsatz in biokompatiblen Implantaten. Werkstoffcharakterisierung und Simulationsverfahren von der Mikro-Skala bis zum komplexen Bauteil liefern die theoretischen Grundlagen für die Optimierung von Herstellungsprozessen und für die Bewertung der Leistungsfähigkeit innovativer Leichtbaustrukturen. Aufbauend auf der Helmholtz-Initiative FuncHy wird gemeinsam mit dem Forschungsbereich Energie an funktionalen Werkstoffen für die Feststoff-Wasserstoffspeicherung in Tanksystemen gearbeitet, zum Beispiel für Windkraftanlagen oder Solarenergie, aber auch für mobile Tanksysteme in Automobilen.

09.01.2013

Kontakt

Prof. Dr. Norbert Huber

Programmsprecher Funktionale Werkstoffsysteme

Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung

Max-Planck-Straße 1
21502 Geesthacht

Telefon: +49 4152 87-2500
norbert.huber (at) hzg.de
http://www.gkss.de


Dr. Sören Wiesenfeldt

Forschungsbereichsbeauftragter Schlüsseltechnologien

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-25
soeren.wiesenfeldt (at) helmholtz.de