Das Programm BioSoft: Makromolekulare Systeme und biologische Informationsverarbeitung

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An der Grenzfläche zwischen Physik, Chemie und Biologie entwickeln sich derzeit faszinierende Forschungsgebiete und neue technologische Ansätze. Im Bereich der weichen Materie werden die Eigenschaften von Makromolekülen und ihr kooperatives Verhalten auf Längenskalen von Nano- bis Mikrometern untersucht. Aus der Erkenntnis, dass bereits die scheinbar einfachsten molekularen Maschinen eine hohe Komplexität aufweisen – und umso mehr die Netzwerke von Genen und Proteinen in lebenden Zellen –, hat sich in den Lebenswissenschaften ein grundlegender Wandel vollzogen.
Ziel des Programms ist es deshalb, die komplexen Strukturen und Mechanismen, die das Verhalten von weicher Materie und biologischen Systemen bestimmen, besser zu verstehen, um neue Materialien und Technologien zu entwickeln. Das Programm beruht auf der engen Wechselwirkung von experimenteller Forschung mit Theorie und Simulationswissenschaften. Im Rahmen des Internationalen Helmholtz-Kollegs „Biophysics and Soft Matter“ wird Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern eine breite interdisziplinäre Ausbildung angeboten.

