Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm BioGrenzflächen: Molekulare und zelluläre Interaktionen an funktionellen Grenzflächen

Im Programm BioGrenzflächen verfolgen Biologen, Chemiker, Physiker, IT-Spezialisten, Ingenieure und Mathematiker das Ziel, lebende Systeme zu steuern. Dabei konzentrieren sie sich zunächst auf die kleinsten „lebenden“ Einheiten eines biologischen Systems, die Zellen, ihre zellulären Komponenten und die Grenzflächen zwischen Zellen, zwischen Zellen und ihrer Umgebung und zwischen Molekülen wie zum Beispiel Proteinen in Signalkaskaden. Diese Grenzflächen sind logische Schaltstellen, um das Zellverhalten zu beeinflussen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die Kontrolle von Bakterienzellen, die Biofilme auf Oberflächen bilden. Das Programm spannt sich von reiner Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von anwendungsorientierten Technologien und Produkten für Industrie und Medizin. Neue Therapien für degenerative Erkrankungen der Muskeln, der Netzhaut oder des zentralen Nervensystems sowie die Entwicklung bioaktiver Oberflächen für Implantate und Bioreaktoren werden durch diese Schlüsseltechnologien möglich.

11.06.2013

Kontakt

Prof. Dr. Christof Wöll

Programmsprecher BioGrenzflächen: Molekulare und zelluläre Interaktionen an funktionellen Grenzflächen

Karlsruher Institut für Technologie

Telefon: +49 721-608-2-3934
christof.woell (at) kit.edu
http://www.kit.edu


Dr. Sören Wiesenfeldt

Forschungsbereichsbeauftragter Schlüsseltechnologien

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-25
soeren.wiesenfeldt (at) helmholtz.de