Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm Krebsforschung

In Deutschland erkranken jährlich etwa 450.000 Menschen an Krebs. Trotz intensiver Forschungstätigkeit und zahlreicher grundlegend neuer Entwicklungen in diesem Bereich stirbt nach wie vor mehr als die Hälfte der Patienten an den Folgen der Erkrankung. Das Programm Krebsforschung hat zum Ziel, Ursachen und Entstehungswege von Krebserkrankungen zu entschlüsseln. Ein Schwerpunkt des Programms liegt in der Entwicklung und Anwendung innovativer diagnostischer und therapeutischer Verfahren auf der Basis molekularer, zell-biologischer und immunologischer Erkenntnisse. Durch die Entwicklung neuer bildgebender Verfahren und Strategien für die Strahlenbehandlung, die präzisere Diagnosen und Therapien, aber ebenso Früherkennung und Prävention ermöglichen, spielt auch die Medizintechnik im Programm Krebsforschung eine wichtige Rolle.

Der Transfer von Erkenntnissen aus der biomedizinischen Grundlagenforschung in die klinische Anwendung stellt eine der großen Herausforderungen der Krebsforschung dar und soll durch den intensiven Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur und strategischer Allianzen weiter vorangetrieben werden. Hier kommt dem Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg eine Schlüsselrolle zu.

09.01.2013

Kontakt

Prof. Dr. Otmar D. Wiestler

Programmsprecher Krebsforschung

Deutsches Krebsforschungszentrum

Im Neuenheimer Feld 280

69120 Heidelberg

Telefon: +49 6221 42-2850
o.wiestler (at) dkfz.de
www.dkfz.de


Dr. Phillip Hahn

Forschungsbereichsbeauftragter Gesundheit

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-15
phillip.hahn (at) helmholtz.de