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Birkenpollen variieren stark im Allergengehalt

aus der Forschung des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Elektronenmikroskopische Aufnahme

Elektronenmikroskopische Aufnahme einer Birkenpolle. Foto/Grafik: Helmholtz Zentrum München.mehr lesen

Elektronenmikroskopische Aufnahme

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Birkenpollen. Foto/Grafik: Helmholtz Zentrum München.mehr lesen

Bisher stützen sich Belastungsvorhersagen für Allergiker allein auf die Menge an freigesetzten Pollen. Doch auch der Reifegrad der Pollen entscheidet darüber, wie heftig Allergiker reagieren. Forscher des Helmholtz-Zentrums München arbeiten daran, die Vorhersagen für diese wachsende Gruppe der Bevölkerung zu verbessern.

Forscher vom Zentrum Allergie und Umwelt, einer Einrichtung des Helmholtz Zentrums München und der TU München, haben an verschiedenen Stationen in Europa festgestellt, dass gleiche Mengen an Birkenpollen an verschiedenen Tagen enorme Schwankungen im Allergengehalt aufweisen. Entscheidend für Allergiker ist nicht nur die Menge, sondern auch der Reifegrad der Pollen. „Unser Projekt wurde neben Birken und Gräsern auch auf Oliven ausgeweitet“, sagt Professor Dr. Jeroen Buters. Die Forscher messen nun Pollenmengen und die darin enthaltenen Allergenmengen und bringen beides in Zusammenhang mit den Symptomen von Allergikern. Vom integrierten Messansatz versprechen sie sich genauere Vorhersagen der Belastung. Außerdem hilft die Studie den Teilnehmern dabei, das Auftreten ihrer Symptome besser zu verstehen und zu kontrollieren.

Andreas Fischer

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12.06.2013

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