Helmholtz-Institut Mainz
Im Standardmodell der Physik kennen wir zur Zeit vier Grundkräfte: Die Gravitation, die Elektrodynamik, die sogenannte starke Wechselwirkung und die schwache Kraft. Während das präzise Verständnis der Gravitationskraft und der Elektrodynamik in alle Bereiche unseres täglichen Lebens ausstrahlt und als selbstverständlich empfunden wird, sind die Effekte der starken Wechselwirkung schwerer zu fassen. Dabei spielte die starke Wechselwirkung eine wesentliche Rolle bei der frühen Entwicklung des Universums, bei der Entstehung der Sterne und der Synthese der chemischen Elemente im All. Sie hält die Kernmaterie zusammen und ihre Komplexität ist verantwortlich für die Struktureigenschaften des Protons und verwandter Teilchen. Fast die gesamte sichtbare Masse im Universum wird dynamisch durch Effekte der starken Wechselwirkung hervorgerufen. Ein präzises, quantitatives Verständnis der starken Wechselwirkung auf allen Längenskalen und ihrer Rolle im Standardmodell der Physik zu erhalten, ist die gemeinsame Herausforderung der im Helmholtz-Institut Mainz kooperierenden Partnerinstitutionen: dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Institute für Kernchemie, Kernphysik und Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Wissenschaftliche Sektionen:
- EMP Hadronenstruktur mit elektromagnetischen Prozessen
- SPECF Hadronenspektroskopie und Flavor
- MAM Symmetrie von Materie und Antimaterie
- SHE Superschwere Elemente
- ACID Beschleunigerphysik und Detektorintegration
- THFL Theoriegruppe
Dieser link führt Sie zu den Forschungsgruppen.
Links zu den kooperierenden Institutionen:
Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GSI
Institut für Kernchemie, Universität Mainz
Institut für Kernphysik, Universität Mainz
Institut für Physik, Universität Mainz

