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Archiv: Einblicke in den Forschungsbereich Erde und Umwelt (2011)


Erdbebenkarten für Europa

Karte seismische GefährdungAuch nördlich der Alpen treten in Europa Erdbeben auf. Zwar sind diese meist erheblich schwächer als im Mittelmeerraum oder gar im „Feuerring“ rund um den Pazifik, dennoch können sie erhebliche Schäden anrichten, weil sich in diesen Regionen hohe Sachwerte konzentrieren.

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Das große Tauen - Das arktische Meereis geht zurück

Messgerät EM-MethodeSeit Beginn der Satellitenaufzeichnungen im Jahr 1979 geht das Meereis im Nordpolarmeer stetig zurück. Jedes Jahr sinkt die sommerliche Eisbedeckung durchschnittlich um rund 80.000 Quadratmeter, eine Fläche so groß wie Österreich. Alle Klimamodelle sagen voraus, dass dieser Trend weitergehen und die Arktis in den Sommermonaten womöglich einmal vollkommen eisfrei sein wird. Welche Folgen hat das für uns? Und vor allem: Wie bald wird das sein?

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Saure Sardine statt Kabeljaufilet

EpifaunaDie Nordsee wird wärmer: In den letzten fünfzig Jahren ist die Wassertemperatur um mehr als 1,5 Grad Celsius gestiegen – zu viel für manche Lebewesen. Einige Fischarten etwa reagieren besonders sensibel. Kaltwasserarten wie der Seelachs oder Kabeljau, die bislang die Nordsee dominiert haben, ziehen fort gen Norden. AWI-Forscher untersuchen das Phänomen, auch um die Folgen dieser Entwicklung für die Nahrungsnetze abzuschätzen.

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Wasserflöhe vertreiben Stechmücken

StechmueckenlarvenNicht nur Insektizide können eine Mückenplage verhindern. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ in Leipzig haben herausgefunden, dass eine gezielte Verschiebung der Biodiversität in Kleingewässern die Vermehrung von Stechmücken eindämmen kann.

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Klimawissen für Entscheidungsträger

Foto ÜberschwemmungAm Climate Service Center (CSC) arbeitet ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Naturwissenschaft, Ökonomie und Politikwissenschaft sowie Kommunikationsexperten daran, das Wissen zu Klimawandel und Anpassung praxisorientiert aufzubereiten und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu vermitteln. Die Entscheider sollen damit in die Lage versetzt werden, die Dimensionen des Klimawandels zu erfassen und bei ihren Planungen und ihrem unternehmerischen Handeln entsprechend zu berücksichtigen.

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Langzeitexperiment Jena: Artenvielfalt erhöht Produktivität

GigasporaVom Aussterben bedroht sind nicht nur der Bengalische Tiger und die Berggorillas, sondern auch viele weniger spektakuläre Tier- und Pflanzenarten. Auch bei Bodenorganismen nimmt die biologische Vielfalt ab. Damit ist das Artensterben nicht nur ein Problem für Naturfreunde, sondern auch für die Agrarwirtschaft, die auf biologische Ökosystem-Dienstleistungen wie Bestäubung, Schädlingskontrolle aber auch funktionierende Böden angewiesen ist. Eindrucksvolle Belege für den Zusammenhang zwischen Artenvielfalt und Produktivität hat nun eines der weltweit größten Feldexperimente geliefert, für das Experten aus 22 Instituten und Universitäten über acht Jahre lang 90 Felder bewirtschaftet hatten.

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11.06.2013

Kontakt

Dr. Cathrin Brüchmann

Forschungsbereichsbeauftragte Erde und Umwelt

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