Helmholtz-Gemeinschaft

Gegen biogenen Feinstaub

Die Atmung der Pflanzen erzeugt über Zwischenschritte Aerosole, die ähnlich klein sind wie Feinstäube aus industriellen Verbrennungsprozessen. Bei letzteren ist erwiesen, dass sie gesundheitsschädlich sind. "Wie die Aerosole biogenen, also natürlichen Ursprungs entstehen und auf Gesundheit, Wolkenbildung und Klima wirken, ist dagegen zu einem großen Teil noch nicht geklärt", erklärt Dr. Astrid Kiendler-Scharr vom Forschungszentrum Jülich. Dort leitet die vor drei Jahren aus dem Silicon Valley zurück gekehrte Nachwuchswissenschaftlerin die Arbeitsgruppe "Stabile Isotope in Aerosolen".

"Ich will erforschen, wie viel Feinstaub aus natürlichen Prozessen tatsächlich vorhanden ist", erläutert sie. Dazu untersucht die Physikerin und Mutter zweier Kinder beispielsweise in Pflanzenkammern unter kontrollierten Bedingungen, welche Substanzen Pflanzen emittieren und wie diese mit Ozon reagieren, das durch die Autoabgase entsteht. Mit diesen Daten entwickelt sie Konzepte, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

09.01.2013

Kontakt

Dr. Cathrin Brüchmann

Forschungsbereichsbeauftragte Erde und Umwelt

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-45
cathrin.bruechmann (at) helmholtz.de


Abteilung Kommunikation und Medien

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-57
presse (at) helmholtz.de