Helmholtz-Gemeinschaft
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Das Programm „Technology, Innovation and Society“

Ziel des forschungsbereichsübergreifenden Programms ist die Erforschung ökologischer, ökonomischer, politischer, ethischer und sozialer Aspekte neuer Technologien zur Unterstützung von Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Dreieck von Technik, Innovation und Gesellschaft gehört zu den zentralen Handlungsfeldern der Moderne. Innovation ist notwendigerweise auf wissenschaftlich-technischen Fortschritt angewiesen. Dieser Fortschritt führt jedoch nicht automatisch zu gelingender Innovation. Darüber, ob und welche Technologien Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten, entscheiden auch das systemische Zusammenwirken von Technologien sowie gesellschaftliche Aspekte – wie z. B. politische und ökonomische Rahmenbedingungen –, Akzeptanz in der Bevölkerung oder ethische Fragen. Aufgabe der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Lösungen für drängende und komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Das Programm „Technology, Innovation and Society“ umfasst die systematische Erforschung der vielfältigen Schnittstellen zwischen Technologie, Innovation und Gesellschaft.

Dazu wird die bestehende Kompetenz der Helmholtz-Gemeinschaft in Systemanalyse und Technikfolgenabschätzung und wissenschaftlicher Politikberatung im Programm zusammengeführt und auf gesellschaftlich relevante und wissenschaftlich herausfordernde Themen in den Bereichen Energie und Schlüsseltechnologien ausgerichtet, in der Regel in Kooperation mit thematisch benachbarten wissenschaftlich-technischen Programmen. Das Programmthema „Assessing Technologies“ widmet sich der reflexiven Technikfolgenforschung, in der Technologien sowie die damit verbundenen Innovations- und Implementierungsprozesse analysiert und bewertet werden. Ziel des Themas „Renewable Energy and Material Resources for Sustainable Futures“ ist die Entwicklung und Analyse von Optionen zur nachhaltigeren Nutzung erneuerbarer Ressourcen, während im Rahmen des Programmthemas „Assessment of Energy Systems“ wissenschaftliche Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung von Energiesystemen sowie gesellschaftlich-politische Lösungsstrategien für eine nachhaltige Energieversorgung interdisziplinär entwickelt werden.

Thema: Assessing Technologies. Towards Strategies for Responsible Innovation (Forschungsbereich Schlüsseltechnologien)

Thema: Renewable Energy and Material Resources for Sustainable Futures - Integrating at Different Scales (Forschungsbereich Energie)

Thema: Assessment of Energy Systems – Addressing Issues of Energy Efficiency and Energy Security (Forschungsbereich Energie)

In TIS kooperieren Wissenschaftler/innen aus vier Helmholtz-Zentren.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Forschungszentrum Jülich (FZJ)

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ

Die an TIS beteiligten Helmholtz-Zentren kooperieren seit September 2011 auch im Rahmen der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS.

28.06.2016

Kontakt

Prof. Dr. Armin Grunwald

Programmsprecher Technology, Innovation and Society

Karlsruher Institut für Technologie

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Telefon: +49 721 608 225 00
armin.grunwald (at) kit.edu


Prof. Jürgen-Friedrich Hake

stellvertretender Programmsprecher Technologie, Innovation und Gesellschaft

Forschungszentrum Jülich



52425 Jülich

Telefon: +49 2461 61 6363
d.stobbe (at) fz-juelich.de


Dr. Tobias Sontheimer

Forschungsbereichsbeauftragter Energie

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-17
tobias.sontheimer (at) helmholtz.de