Helmholtz-Gemeinschaft

Unterthema Neue Querschnittstechnologien für Energieeffizienz

Neue Querschnittstechnologien – d.h. Technologien, die nicht auf einen Anwendungssektor beschränkt sind - können mittel- bis langfristig erhebliche Beiträge zu einer Effizienzsteigerung des Energiesystems leisten. Durch Monitoring von Forschungsförderung und Forschungsaktivitäten innerhalb und außerhalb der Helmholtz Gemeinschaft werden potenziell relevante Technologien für die systemanalytische Untersuchung identifiziert. In möglichst frühen F&E-Phasen beginnend werden die Beiträge der Technologien zu einem nachhaltigen Energiesystem multikriteriell bewertet. Erfasst werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte, abhängig von Fragestellung und Stand der Methodenentwicklung mit unterschiedlichen Anzahlen an Indikatoren. Die Analysen gehen über die Bewertung der Potenziale hinaus; sie haben als wesentliches Ziel die Optimierung der realen Beiträge. Eingesetzte Instrumente sind vor allem die lebenszyklusbezogene  Umweltbewertung (Ökobilanz, (environmental) Life Cycle Assessment - (e)LCA) und Kostenanalyse (Life Cycle Costing - LCC) sowie die Sozialbilanz (social Life Cycle Assessment - sLCA).

Als erste Technologie zur Analyse ausgewählt wurde die Thermoelektrik, die die Nutzung großer Mengen Abwärme zur Stromerzeugung in zahlreichen mobilen und stationären Anwendungen ermöglichen soll. Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit Thermoelektrik-Forschung in der Helmholtz Gemeinschaft.

11.06.2013

Kontakt

Sprecher:

Dr. Witold-Roger Poganietz, KIT

poganietz (at) kit.edu

Beteiligte Institute/Arbeitsgruppen

KIT, FZJ