Helmholtz-Gemeinschaft

Das Programm Erneuerbare Energien

Der Themenkatalog wird erweitert: Zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie und Geothermie kommen Forschungsvorhaben zu Biomasse und solarer Brennstofferzeugung. Die Forschung in der Photovoltaik verfolgt weiterhin die Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen, um den Wirkungsgrad bei geringstem Material- und Energieaufwand nahe an seine theoretischen Grenzen zu führen. Solarthermische Kraftwerke im Sonnengürtel der Erde könnten ab etwa dem Jahr 2030 wesentliche Beiträge zur weltweiten Stromerzeugung leisten. Schon seit einigen Jahren werden kommerzielle Solarkraftwerke gebaut, allerdings mit konservativen technologischen Ansätzen. Die Markteinführung neuer Technologien erfordert weitere Kostensenkungen. Langfristig sollten konzentrierende Solarsysteme über thermische Prozesse auch solare Brennstoffe erzeugen.

Der geologische Untergrund in Deutschland bietet das Potenzial, Wärme und Strom zu erzeugen. Die Geothermie-Forschung bündelt die Kompetenzen der beteiligten Zentren, um optimale technologische Lösungsansätze zu entwickeln. In Groß-Schönebeck werden Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit geothermischer Stromerzeugung untersucht. In der zweiten Generation wird die energetische Nutzung von Biomasse auf Basis thermo-chemischer Verfahren und der Biogasproduktion nachhaltiger werden. Neue Möglichkeiten dafür eröffnet das am KIT entwickelte Bioliq-Verfahren, für das eine großtechnische Versuchsanlage errichtet wird.

04.02.2012

Kontakt

Prof. Dr. Bernd Rech

Programmsprecher Erneuerbare Energien

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Kekuléstrasse 5
12489 Berlin

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Fax: +49 30 8062-1333
bernd.rech(at)helmholtz-berlin.de

http://www.helmholtz-berlin.de


Dr.-Ing. Aurelia Herrmann

Forschungsbereichsbeauftragte Energie

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Telefon: +49 30 206329-17
aurelia.herrmann(at)helmholtz.de


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