Search
Search this page

Forschungsbereich Erde und Umwelt

Messeinrichtung
Langzeitmessungen der Energie und Wasserflüsse über einem See im Lena-Delta in Sibirien geben Auskunft zu Klimaveränderungen. Foto: Julia Boike/AWIRead more
Reislandschaft
Reisterrassen in Banaue, Philippinen. Die Terrassen im Norden der Insel Luzon erstrecken sich bis in eine Höhe von 1.500 Meter und gehören zu großen Teilen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: Josef Settele/UFZRead more
Hydrothermalquelle
Ein „Schwarzer Raucher“ am Mittelatlantischen Rücken. Rund um derartige Hydrothermalquellen finden sich wertvolle Metallerze. Foto: ROV KIEL 6000/GEOMARRead more
Forschungskutter Aade
Mit dem Forschungskutter Aade können die AWI-Wissenschaftler auch auf offenem Meer Proben nehmen. Foto: Solvin ZanklRead more
Geoid
Das Schwerefeld der Erde ist nicht gleichförmig, sondern hängt von der Dichte der unter der Erdoberfläche liegenden Massen ab. Durch Satellitenmessungen lässt sich quantifizieren, wie stark Wasser und Eismassen jahreszeitlich schwanken. Foto: GFZRead more
Gewässeruntersuchung
Eine MOBICOS-Anlage erlaubt Experimente im Ökosystem von Flüssen oder Seen unter naturnahen Bedingungen. An originalem Freilandwasser können die Forscher gezielt untersuchen, wie Organismen auf Belastungen reagieren. Foto: Helge Norf/UFZRead more
Deutsche Bucht
Der Meeresspiegel in der Deutschen Bucht ist im letzten Jahrhundert um 20 Zentimeter gestiegen. Foto: Markus ReckermannRead more

Die Aufgabe

Der Forschungsbereich Erde und Umwelt untersucht grundlegende Funktionen des Systems Erde und die Wechselwirkungen zwischen Natur und Gesellschaft. Schwerpunkte liegen im Ausbau und in der Vernetzung der langfristigen Beobachtungssysteme, der Verbesserung von Vorhersagen sowie dem Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft. Insbesondere sollen wissensbasierte Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, wie sich Ressourcen der Erde nachhaltig nutzen lassen, ohne die Lebensgrundlagen zu zerstören. So bringt die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM die Kompetenz von acht Helmholtz-Zentren zusammen, um regionale und globale Klimamodelle zu verbessern. In der „Water Science Alliance“ untersuchen Helmholtz-Experten mit Universitäten und anderen Partnern den Einfluss des Globalen Wandels auf die Wasserressourcen. Ein wichtiges Element ist der Aufbau und Betrieb von Infrastrukturen wie dem Forschungsflugzeug HALO oder dem Netzwerk TERENO, für das in vier ausgewählten Regionen Deutschlands terrestrische Observatorien aufgebaut werden. Mit COSYNA wird ein Langzeitbeobachtungssystem zuerst für die deutsche Nordsee und später auch für arktische Küstengewässer aufgebaut.

Die Programmstruktur in der Förderperiode 2009 - 2013

Am Forschungsbereich Erde und Umwelt sind acht Helmholtz-Zentren beteiligt: das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Forschungszentrum Jülich, das GEOMAR I Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (seit 2012), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG), das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Forschung findet aktuell in vier Programmen statt:

  • Geosystem: Erde im Wandel
  • Marine, Küsten- und Polare Systeme
  • Atmosphäre und Klima
  • Terrestrische Umwelt


Ausblick

Um den Herausforderungen zu begegnen, bündelt der Forschungsbereich „Erde und Umwelt“ auch in Zukunft die Kapazitäten der beteiligten Zentren in gemeinsamen Forschungsportfolios. Dies schafft neue Koalitionen und ermöglicht den Ausbau von Erdbeobachtungs- und Wissenssystemen sowie von integrierten Modellansätzen. Das interdisziplinär angelegte Portfoliothema „Earth System Knowledge Platform – Observation, Information and Transfer“ vernetzt das von allen Zentren des Forschungsbereichs sowie von externen Partnern erarbeitete Wissen mit dem Ziel, die Gesellschaft dabei zu unterstützen, mit den komplexen Veränderungen im System Erde umzugehen. Durch den Eintritt des GEOMAR I Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in die Helmholtz-Gemeinschaft konnte das Forschungsspektrum deutlich erweitert werden.

 

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Reinhard F. J. Hüttl
Koordinator für den Forschungsbereich Erde und Umwelt, Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Senator der Helmholtz-Gemeinschaft

Senator der Helmholtz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Volker Mosbrugger
Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Read more