PRESSEKONFERENZ am 7. Oktober 2008, 10.45 Uhr in Magdeburg / Die Elbe im Wandel - Magdeburger Gewaesserschutzseminar
- Datum:
- 7. Oktober 2008, 10.45 Uhr
- Ort:
- Johanniskirche in Magdeburg, Jakobstraße 1 (Seminarraum im 2.OG)
- Kontakt:
Dr. Slavomir Vosika
Ansprechpartner für inhaltliche Fragen zum Magdeburger Gewässerschutzseminar 2008
IKSE Geschäftsführer Sekretariat
+49 391 4000-30
sekretariat (at) ikse-mkol.orgDr. Slavomir Vosika
Ansprechpartner für inhaltliche Fragen zum Magdeburger Gewässerschutzseminar 2008
IKSE Geschäftsführer Sekretariat
+49 391 4000-30
sekretariat (at) ikse-mkol.orgDoris Böhme/ Tilo Arnhold
Pressestelle
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
+49 341 235 -1269 oder -1635
presse (at) ufz.de
http://www.ufz.de
Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Flusslandschaft der Elbe, die Elbe als Verkehrsträger sowie die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union werden die zentralen Beratungsthemen des Magdeburger Gewässerschutzseminars Anfang Oktober sein.
Wissenschaftler, Anwender und Entscheidungsträger treffen sich vom 7. bis 10. Oktober 2008 zum nunmehr 13.
Magdeburger Gewässerschutzseminar. Im Vorfeld des Seminars wird die Tagung der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) stattfinden.
Um Ihnen die Themen der Beratungen vorzustellen, laden die IKSE und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zu einem Pressegespräch ein.
Das Magdeburger Gewässerschutzseminar 2008 findet unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Deutschlands und des Ministers für Umwelt der Tschechischen Republik statt. Es richtet sich an Mitarbeiter aus Wissenschaft, Forschung, wasserwirtschaftlicher Verwaltung und Praxis sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Teilnehmer der Pressekonferenz werden sein:
- Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
- Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
- Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg
- Dr. Fritz Holzwarth, Präsident der IKSE
- Heide Jekel, Leiterin der deutschen Delegation in der IKSE
- Veronika Jaglova, Leiterin der tschechischen Delegation in der IKSE
- MDgt. Dietmar Wienholdt, Vorsitzender der Flussgebietsgemeinschaft Elbe (FGG Elbe)
- Dr. Pavel Puncochar, Ministerium für Landwirtschaft der Tschechischen Republik
- Prof. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (angefragt)
- Prof. Dietrich Borchardt, Vorsitzender des Programmkomitees des Magdeburger Gewässerschutzseminars
Neben den Hochwasserereignissen sind die in den letzten Jahren im Elbeeinzugsgebiet aufgetretenen Niedrigwassersituationen von Wissenschaftlern und Fachexperten auf deutscher und tschechischer Seite untersucht und bewertet worden. Wenn sich die Klimaprognosen zumindest tendenziell bestätigen, werden neben Hochwasserereignissen auch Phasen mit niedrigen Wasserständen in Zukunft verstärkt auftreten. Über 200 Wissenschaftler und Fachexperten aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Österreich und Polen diskutieren deshalb über die Konsequenzen der Niedrigwasserereignisse.
So steigen bei Niedrigwasser nachweislich die Konzentrationen von Schadstoffen wie Röntgenkontrastmitteln in der Elbe, da deren Einfluss bei Niedrigwasser mengenmäßig einen größeren Anteil ausmacht.

