Schwerpunkt Wasser
Internationaler Weltwassertag am 22. März 2011: Wasserforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft

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Auf unserem wasserreichen Planeten wird sauberes Süßwasser knapp. Über eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, zweieinhalb Milliarden Menschen haben keine Toiletten und keine Abwasserentsorgung (WHO 2009). Naturkatastrophen wie Dürren und Hochwässer richten in einer dicht besiedelten Welt mehr Schaden an als je zuvor.
Im Forschungsbereich „Erde und Umwelt“ arbeiten Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft daran, Lösungen für diese Probleme zu entwickeln. Dabei suchen sie die Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern und arbeiten in multidisziplinär zusammengesetzten Teams, um die biologischen Aspekte genauso wie die ökonomischen und rechtlichen Aspekte anzusprechen und Konzepte zu entwickeln, die auch in der Praxis umgesetzt werden können. Wir haben auf der folgenden Webseite eine Auswahl an aktuellen Forschungsprojekten aus Helmholtz-Zentren zusammengestellt. Das UFZ gibt in mehreren Beiträgen Einblick in interessante Zusammenhänge innerhalb der Wasserforschung: Die Reihe startet mit dem Thema "Wasser und Globaler Wandel". Ein weiteres Aufsehen erregendes Projekt von Helmholtz-Forschern des UFZ ist ein Verfahren, mit dem Arsen im Trinkwasser aufgespürt werden kann.
Wasser und Globaler Wandel
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Wasser in ausreichender Menge und Qualität sicher zur Verfügung zu stellen, ist für den Menschen und die natürlichen Ökosysteme eine überlebenswichtige Frage. Daher präsentieren UFZ-Experten in den kommenden Monaten interessante und nicht immer offensichtliche Zusammenhänge innerhalb der Wasserforschung.
Die Reihe startet mit dem Beitrag "Wasser und Globaler Wandel" von Prof. Dr. Dietrich Borchardt, Departmentleiter am UFZ.
In einem Interview skizziert Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer am UFZ, die Wasserforschung in Deutschland, deren Stärken und Defizite sowie Initiativen, die Forschung zu bündeln.
Beitrag "Wasser und Globaler Wandel" lesen
Audiobeitrag "Wasser und Globaler Wandel" anhören
Interview: Wasserforschung - Quo Vadis?
Weitere Informationen für Medienvertreter:
Tilo Arnhold (UFZ-Pressestelle)
Telefon: 0341-235-1635
Arsen im Trinkwasser

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Vor allem in Südostasien leiden Millionen Menschen an chronischer Arsenvergiftung, da das Trinkwasser stellenweise mit Arsen verseucht ist. Bisher waren aufwändige chemische Analysen nötig, um die Arsenbelastung zu ermitteln, aber nun gibt es ein neues biologisches Testverfahren, das preiswert zuverlässige Aussagen trifft und als ARSOlux®-Biosensor patentiert ist. Entwickelt wurde das neue Testverfahren von Professor Dr. Hauke Harms und Dr. Mona C. Wells vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ und Professor Dr. Jan-Roelof van der Meer von der Universität Lausanne. Dafür erhielten die Wissenschaftler den Erwin Schrödinger-Preis 2010, der mit 50.000 Euro dotiert ist.
Videos, Fotos, Hörbeiträge und weitere Informationen in der Deutsche Welle-Reihe "future now"
Helmholtz-Presseinfo "Erwin Schrödinger-Preis 2010 für die Entwicklung eines Arsendetektors"
Audiobeitrag zur UFZ-Reportage Arsentest in Bangladesh, Deutsch
Audiobeitrag zur UFZ-Reportage Arsentest in Bangladesh, Englisch
Weitere Themen aus 2010/11:
Grundstein für die Diskussion um zukünftige Wassernutzungsabgaben in Deutschland gelegt
Neue Erde aus alten Schlämmen - Sedimente aus dem Elsterbecken in Leipzig ökologisch behandelt
20 Jahre Messfahrten auf der Elbe - Wasserqualität hat sich seit Wende deutlich verbessert
Helmholtz-Forscher helfen Abwasser effizient aufzubereiten
Deutsch-Jordanische Demonstrationsanlage für Abwassertechnologien in Jordanien eröffnet
Bewertungsmaßstäbe für die Qualität von Grundwasser
Aus 2009 und früher:
- WISDOM-Projekt: Karten für das Mekong-Delta, Vietnam
- Nachhaltige Wasserversorgung für Brasilia
- Projekt: Wasser 2050 - Chancen für die deutsche
- Knappes Wasser effizient nutzen
- GOODWATER ITN: Kompetente Fachkräfte für ein umweltverträgliches Grundwassermanagement
- Wasser in Zentralasien – Von Klimawandel bis Wassermanagement
- Neues Informationssystem für den Hochwasserschutz in Bitterfeld
- Flächenversiegelung & Grundwasser
- Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 online

