10.12.2012 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Alte Antipsychotika mit neuer vielversprechender Wirkung in der Krebstherapie
Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München ist zusammen mit ihren Kooperationspartnern ein Durchbruch in der Krebsforschung gelungen. Das Team um Daniel Krappmann entdeckte eine neue, unerwartete Wirkung von Medikamenten, die bereits seit den 1950er Jahren gegen psychotische Störungen eingesetzt werden. In bösartigen Lymphomen hemmen diese Antipsychotika das Enzym MALT1 und führen dadurch zum Absterben der Krebszellen. Dieser neue Ansatz zur Behandlung einer aggressiven Form von Lymphdrüsenkrebs erscheint in der Dezemberausgabe der renommierten Fachzeitschrift Cancer Cell.

