12.06.2012 Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)
Sterne, Jets und Batterien – Facettenreiches magnetisches Phänomen erstmals im Labor nachgewiesen
Bei der Entstehung von Schwarzen Löchern spielen magnetische Instabilitäten eine entscheidende Rolle, sie regulieren aber auch die Rotations-Geschwindigkeit kollabierender Sterne und beeinflussen das Verhalten kosmischer Jets. Zum besseren Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen sind Laborexperimente auf der Erde nötig. Im HZDR gelang in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) erstmalig der Nachweis einer solchen magnetischen Instabilität – der Tayler-Instabilität. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auch bei der Konstruktion großer Flüssigmetall-Batterien helfen, die als preiswerte Speicher für erneuerbare Energien im Gespräch sind.

