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21.Dezember 2012, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Graphen auf Nickel: Elektronen verhalten sich wie Licht
Dr. Andrei Varykhalov und Mitarbeiter aus der Gruppe um Prof. Dr. Oliver Rader haben an BESSY II die elektronischen Eigenschaften von mit Graphen beschichtetem Nickel untersucht und dabei ein überraschendes Ergebnis erhalten. Sie konnten zeigen, dass sich die Leitungselektronen des Graphen eher wie Licht verhalten und weniger wie Teilchen. Dieses Verhalten hatten Physiker eigentlich nur für freischwebende Graphenschichten erwartet, die eine perfekte Bienenwabenstruktur aufweisen, nicht aber bei Graphen auf Nickel, das die hexagonale Symmetrie stört. Ihre Ergebnisse werden von den Berechnungen zweier theoretischer Gruppen gestützt, die auf neuen Erklärungsansätzen basieren. Der ...
20.Dezember 2012, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
DLR untersucht maritime Flugmissionen mit unbemannten Luftfahrzeugsystemen
Für die Küstenwache und Katastrophenhilfe ist es eine große Herausforderung, den Überblick über weitläufige Meeresgebiete zu gewährleisten. Zukünftig sollen unbemannte Luftfahrzeuge dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Dezember 2012 simulierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unbemannte Erkundungsflüge über dem Mittelmeer. Die virtuellen Testläufe zeigten ein funktionierendes Zusammenspiel mit dem regulären Flugverkehr. Sie bereiten erste ferngeführte Erprobungsflüge rund um die südspanische Stadt Murcia im Sommer 2013 vor.
DLR untersucht maritime Flugmissionen mit unbemannten Luftfahrzeugsystemen
20.Dezember 2012, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Dresdner Krebsforschung wächst: Neues Institut für Radioonkologie am HZDR
Am HZDR wird zum 1. Januar 2013 ein neues Institut für Radioonkologie gegründet. Institutsdirektor ist der Dresdner Krebsforscher Prof. Michael Baumann, der auch die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Dresden leitet sowie für das Dresdner OncoRay-Zentrum spricht.
Dresdner Krebsforschung wächst: Neues Institut für Radioonkologie am HZDR
19.Dezember 2012, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Tod im Ei: Als Embryos haben Gemeine Strandkrabben dem Klimawandel nichts entgegenzusetzen
Gemeine Strandkrabben gehörten bisher zu jenen Tierarten, von denen Wissenschaftler glaubten, der Klimawandel könne ihnen kaum etwas anhaben. Ein Grund: Die Scherenträger sind, was Temperatur betrifft, nicht wählerisch und fühlen sich im acht Grad kalten Atlantik ebenso wohl wie im 20 Grad warmen Mittelmeer. Eine Studie deutscher und italienischer Wissenschaftler belegt nun jedoch, dass Strandkrabben zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens ausgesprochen empfindlich auf Temperatursprünge reagieren – als Embryo im Ei. Ist der Krabbennachwuchs in seiner ersten Lebensphase zu großer Wärme ausgesetzt, beginnt im Ei eine tödliche Kettenreaktion.
Tod im Ei: Als Embryos haben Gemeine Strandkrabben dem Klimawandel nichts entgegenzusetzen
19.Dezember 2012, Forschungszentrum Jülich
Hochschulenübergreifendes Geostudium
Aachen, Bonn, Jülich, Köln, 19. Dezember 2012 - Studierende der Geowissenschaften der RWTH Aachen und der Universitäten Bonn und Köln können fortan kostenfrei an Veranstaltungen an allen Standorten teilnehmen, wenn sie an einer der Hochschulen eingeschrieben sind. Bisher war hierfür ein dreistelliger Zweithörerbetrag je Semester nötig. Zu der Neuerung unterzeichneten die drei Rektorate nun eine Vereinbarung. Sie ist eine Initiative des Geoverbunds ABC/J, einem Netzwerk des Forschungszentrums Jülich, der RWTH Aachen und der Universitäten Bonn und Köln zur Erforschung des Systems Erde-Mensch im Kontext des globalen Wandels.
19.Dezember 2012, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Neue deutsch-russische Forschungsgruppe zu Topologischen Isolatoren
Der HZB-Physiker Dr. Andrei Varykhalov war mit seinem Antrag auf Förderung einer Helmholtz-Russia Joint Research Group erfolgreich. Mit diesem Programm fördert die Helmholtz-Gemeinschaft seit 2006 zusammen mit der Russian Foundation for Basic Research Kooperationen zwischen deutschen und russischen Wissenschaftlern. Partner auf russischer Seite ist die Chemikerin Prof. Dr. Lada V. Yashina von der Moskauer Staatsuniversität.
Neue deutsch-russische Forschungsgruppe zu Topologischen Isolatoren
19.Dezember 2012, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Curt Meyer-Gedächtnispreis für MDC und Charité-Forscherinnen
Die Krebsforscherinnen Hua Jing* vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Dr. Julia Kase von der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben am 18. Dezember 2012 den Curt Meyer-Gedächtnispreis 2012 erhalten. Die mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihnen für eine in der amerikanischen Fachzeitschrift Genes and Development** erschienene Arbeit vom Vorsitzenden der Berliner Krebsgesellschaft, Prof. Peter M. Schlag (Charité, MDC) verliehen. Beide Wissenschaftlerinnen arbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Clemens Schmitt, der am MDC eine Gastgruppe leitet und als Onkologe im Virchow Klinikum der Charité tätig ist.
Curt Meyer-Gedächtnispreis für MDC und Charité-Forscherinnen
19.Dezember 2012, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Curt Meyer-Gedächtnispreis für MDC und Charité-Forscherinnen
Die Krebsforscherinnen Hua Jing* vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Dr. Julia Kase von der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben am 18. Dezember 2012 den Curt Meyer-Gedächtnispreis 2012 erhalten. Die mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihnen für eine in der amerikanischen Fachzeitschrift Genes and Development** erschienene Arbeit vom Vorsitzenden der Berliner Krebsgesellschaft, Prof. Peter M. Schlag (Charité, MDC) verliehen. Beide Wissenschaftlerinnen arbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Clemens Schmitt, der am MDC eine Gastgruppe leitet und als Onkologe im Virchow Klinikum der Charité tätig ist.
Curt Meyer-Gedächtnispreis für MDC und Charité-Forscherinnen
18.Dezember 2012, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Schicksalhafter Faktor für Immunzellen
Dass unser Immunsystem nicht so leicht aus dem Gleichgewicht kommt, dafür sorgen bestimmte Immunzellen, die regulatorischen T-Zellen. Sie enthalten das Protein FOXP3 – einen so genannten „Transkriptionsfaktor“, der beeinflusst, welche Gene abgelesen werden. Wissenschaftler um Prof. Dunja Bruder vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg haben nun herausgefunden, dass FOXP3 rund 90 Gene direkt reguliert, unter anderem das Gen für den Botenstoff Interleukin-22. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift BMC Genomics.
17.Dezember 2012, Deutsches Krebsforschungszentrum
Sicherheitsverwahrung für Oxidantien
Oxidativer Stress gilt als Ursache einer ganzen Reihe von Krankheiten. Um das Ausmaß von oxidativem Stress zu messen, wurde bislang meist der Oxidationszustand des kleinen Moleküls Glutathion in Zellextrakten bestimmt. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun erstmals, dass gestresste Zellen ihr oxidiertes Glutathion in einem zellulären Endlager deponieren. Das schützt die Zellen vor oxidativem Stress – und zieht die Aussagekraft der herkömmlichen Messmethode in Zweifel.
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