Helmholtz-Gemeinschaft

Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle, die seit Beginn des Jahres 2003 veröffentlicht wurden.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Die ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

 

Ergebnisse 21 bis 30 von insgesamt 469


17. Juli 2014, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Mit ultrakurzen Röntgenblitzen hat ein internationales Forscherteam Elektronensprünge in explodierenden Molekülen beobachtet. Die Untersuchung zeigt, bis zu welcher Entfernung ein Ladungstransfer zwischen den beiden Bruchstücken eines Moleküls stattfindet. Mit der verwendeten Technik lässt sich die Dynamik des Ladungstransfers bei einer großen Bandbreite von molekularen Systemen untersuchen, schreiben die Wissenschaftler um Dr. Benjamin Erk und Dr. Daniel Rolles von DESY und Prof. Artem Rudenko von der Kansas State University im US-Fachjournal „Science". Derartige Prozesse spielen bei zahlreichen chemischen Vorgängen eine Rolle, etwa bei der Photosynthese.  

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16. Juli 2014, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Seit der letzten Eiszeit haben die sogenannten Thermokarst-Seen in den arktischen Permafrostgebieten der Atmosphäre mehr Treibhausgase entzogen, als sie zuvor bei ihrer Entstehung ausgestoßen hatten. Dieses überraschende Forschungsergebnis präsentiert ein internationales Wissenschaftlerteam heute in einer Online-Veröffentlichung des Fachmagazins Nature. Die Forscher hatten bis zu 10.000 Jahre alte Bodenablagerungen aus nordsibirischen Seen untersucht und erstmals die Kohlenstoff-Gesamtbilanz für mehrere hunderttausend Gewässer berechnet. Ihr Fazit: Die durch die Klimaerwärmung nach der letzten Eiszeit entstandenen Tauwasser-Seen emittierten zwar kurzfristig große Mengen Methan. Auf

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16. Juli 2014, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Warum es manchmal besser ist, die Immunantwort zu bremsen. Unser Immunsystem bekämpft Krankheitserreger und hilft uns beispielsweise, eine Grippeinfektion durchzustehen. Dabei schießt es jedoch manchmal über das Ziel hinaus und schädigt körpereigenes Gewebe. Das verschlimmert den Krankheitsverlauf. In ihrer aktuellen Publikation in der Fachzeitschrift PLOS ONE berichten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), dass ...

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16. Juli 2014, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Neuherberg, 16.07.2014. Viren, die mittels bakterieller Köder aus dem Ozean gefischt wurden, lassen sich über ihr Erbgut in spezifische Kategorien einteilen und liefern neue Einblicke in die Funktionsweisen des Ökosystems. Dies berichten Wissenschaftler der University of Arizona in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Nature‘. Die Erstautorin, Dr. Li Deng, forscht am Institut für Grundwasserökologie am Helmholtz Zentrum München.

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16. Juli 2014, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch

Berlin (gb) – Ein Darmkeim, der eigentlich Lebensmittelvergiftungen auslöst, könnte zukünftig in der Krebstherapie eingesetzt werden: Das Bakterium Clostridium perfringens sondert einen Giftstoff (Toxin) ab, der die Hülle von Tumorzellen durchlöchert und diese so zerstört. Berliner Wissenschaftler untersuchen derzeit die Wirksamkeit dieses Toxins gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt von Prof. Wolfgang Walther vom Experimental and Clinical Research Center des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Berliner Charité in den kommenden drei Jahren mit 240 000 Euro.

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15. Juli 2014, Deutsches Krebsforschungszentrum

Heidelberger Wissenschaftler haben eine hochempfindliche und schnelle Methode entwickelt, um Bruchstücke von Erbinformation z.B. aus Blutplasma zu filtern und auszuwerten. Das innovative Verfahren kann in Zukunft die Krebsdiagnostik verfeinern und die Früherkennung von Metastasen verbessern. Weitere Einsatzgebiete sehen die Wissenschaftler bei der Verbrechensaufklärung oder Erforschung menschlicher und tierischer Überreste. Die neue Technik wird in der Juli-Ausgabe von „RNA Biology“ beschrieben.

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15. Juli 2014, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Bis auf zwölf Meter nähert sich am 16. Juli 2014 um 12.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Transportfahrzeug Cygnus Orbital-2 der Internationalen Raumstation ISS - und dann muss Astronaut Alexander Gerst gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Swanson dafür sorgen, dass der Transporter sicher eingefangen und an die Raumstation angedockt wird. Während Swanson den Roboterarm bedient, wird Gerst unter anderem die Kameras am Roboterarm steuern. Trainiert hat der deutsche ESA-Astronaut dieses Manöver bereits vor seinem Start ins All sowie in der vergangenen Woche an Bord der ISS. "Da gibt es eine ausgeklügelte Choreographie, der das Team folgt", sagt Astronautentrainer Norbert Illmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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15. Juli 2014, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

So lange wie möglich zu Hause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen mit Demenz. Um dies zu ermöglichen, haben Greifswalder Forscher des DZNE ein computergestütztes Verfahren entwickelt, das individuelle Lücken in der Versorgung von Patienten aufdeckt.

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15. Juli 2014, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Neuherberg, 15.07.2014. Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus - zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Die Ergebnisse sind in den...

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15. Juli 2014, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Leipzig. Der gesellschaftliche Wandel könnte die Weideflächen in Trockengebieten weltweit stärker beeinflussen als der Klimawandel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Köln, die dazu ökologische und gesellschaftliche Einflussfaktoren im Computermodell simuliert haben. Bis zu einem gewissen Grad könnten die Auswirkungen des Klimawandels durch eine erhöhte Mobilität der Viehherden ausgeglichen werden, schreiben die Wissenschaftlerinnen im Fachblatt ?Global Environmental Change?. Der Bedarf nach höheren Einkommen und weniger verfügbares Weideland machten es jedoch den Nomaden zunehmend schwerer, ihre Herden umzutreiben und damit ihre Existenz zu sichern.

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25.07.2014