Helmholtz-Gemeinschaft

Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle, die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht wurden.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Die ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

 

Ergebnisse 21 bis 30 von insgesamt 544


25. August 2014, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Noch nie musste ein Missionsteam einen Landeplatz auf einem Kometen auswählen - Lander Philae wird das erste Gerät überhaupt sein, das auf einem Kometen aufsetzt und vor Ort Messungen durchführt. Und Zielkomet Churyumov-Gerasimenko, zu dem die ESA-Raumsonde Rosetta vor zehn Jahren mit Philae an Bord aufgebrochen ist, macht es dem Landerteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nicht einfach: Auf seiner Oberfläche sind nicht nur flache Gebiete, sondern auch zahlreiche Risse, Hänge, Krater und Felsbrocken zu sehen. "Wenn man die außergewöhnliche Form und die globale Topographie des Kometen sieht, ist es sicherlich keine Überraschung, dass viele Gebiete gleich aus der Auswahl herausfielen", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für den Lander Philae. Am 24. August fiel die Entscheidung für fünf mögliche Landestellen. "Bei diesen Kandidaten, die wir nun weiterhin untersuchen, ist eine Landung nach ersten Abschätzungen technisch durchführbar - die vorläufigen Flugbahnberechnungen zeigen dies. Außerdem bieten alle zumindest teilweise flaches Terrain und bei jeder Rotation des Kometen sechs Stunden Tageslicht, um den Lander mit Energie zu versorgen."

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25. August 2014, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Streptococcus pyogenes dringt in tiefe Zellschicht vor und entzieht sich so dem Immunsystem. Mandelentzündungen, Scharlach oder lebensbedrohliche Infektionen wie beispielsweise nekrotisierende Fasziitis – ein dramatisch verlaufendes Absterben von Haut und Gewebe - werden vom Bakterium Streptococcus pyogenes ausgelöst. Dieser Erreger kann bis in die Wandschicht von Blutgefäßen eindringen. Das zeigen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ...

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25. August 2014, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch

Herzschlag und Blutfluss setzen während der Entwicklung des Herzens zusammen mit der Ausbildung der Herzkammern ein. Zu diesem Zeitpunkt besteht das Herz aus einem Schlauch: Außen befindet sich das Herzmuskelgewebe, das Myokardium, innen ein Blutgefäß, das Endokardium. Aus diesem frühen Endokardium entstehen unter anderem später die Herzklappen. Die Forscher um Professor Dr. Salim Seyfried konnten nun im Zebrafisch, einem nur wenige Millimeter großen Wirbeltier, zeigen, dass das Endokardium den einsetzenden Blutfluss wahrnimmt und auf diesen biophysikalischen Reiz mit Wachstum sowie einer Veränderung der Zellformen reagiert; dabei vergrößert sich der Herzschlauch ballonartig. Es bilden sich zwei unterschiedlich große Herzkammern. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift „Developmental Cell“. Die Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Entwicklungsgenetik im Zebrafisch um Professor Seyfried, Institut für Molekularbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zu Gast am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin gehört zum Exzellenzclusters REBIRTH (Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie).

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25. August 2014, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Die Astrophysik hat ein hartnäckiges Problem und das heißt Lithium: Das Element kommt nicht in den Mengen in Sternen vor, die rechnerisch für die Lithium-Entstehung nach dem Big Bang vorhergesagt werden. Doch die Berechnungen stimmen – das konnte jetzt erstmals auch experimentell im Untertagelabor im italienischen Gran-Sasso-Bergmassiv bestätigt werden. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) untersuchten dort in einem internationalen Team, wieviel Lithium unter Urknall-Bedingungen entsteht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht.

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22. August 2014, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Ein neuer Atlas über die Meereslebewesen im Südozean wird diese Woche vom Wissenschaftskomitee für Antarktisforschung im neuseeländischen Auckland vorgestellt. Führende Meeresbiologen und Ozeangraphen aus aller Welt haben all ihr Wissen über das Vorkommen von Meeresbewohnern von Mikroben bis zum Wal zusammengetragen, darunter Forscher vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.

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22. August 2014, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das europäische Satellitennavigations-System Galileo hat einen weiteren Meilenstein erreicht: An Bord einer russischen Sojus-Rakete sind am 22. August 2014 um 14.27 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 9.27 Uhr Ortszeit) "Milena" und "Doresa", der fünfte und sechste von insgesamt 30 Satelliten, vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet.

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22. August 2014, Deutsches Krebsforschungszentrum

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum finden den gemeinsamen Vorläufer der kortikalen und medullären Thymus-Epithelzellen.

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22. August 2014, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Deutsch-chinesisches Forscherteam führt zentrale Untersuchungen zu Protein Crystalline Frameworks Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben in Zusammenarbeit mit Forschern der chinesischen Fudan-Universität eine neue Materialklasse charakterisiert: so genannte Protein Crystalline Frameworks (PCFs).

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22. August 2014, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Die komplette Protonen-Behandlungseinheit im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wurde termingerecht fertiggestellt: Der Behandlungsraum für krebskranke Patienten ist nun voll funktionsfähig. Von der Funktionsfähigkeit der Anlage überzeugten sich am 22. August die Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Die Politiker verkündeten zu diesem Termin, dass ein Konsortium aus HZDR, Uniklinikum und Medizinischer Fakultät der TU Dresden eine hohe langfristige Millionenförderung erhält, um die patientennahe Krebsforschung in enger Zusammenarbeit mit Heidelberg zu intensivieren.

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22. August 2014, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von DESY-Forschern hat winzige Quantenstrudel in kalten Tröpfchen aus flüssigem Helium beobachtet. Die exotischen Strudel ordnen sich in den Nanotröpfchen zu dichtgepackten Gittern, wie das Team im US-Fachblatt "Science" berichtet. Es ist das erste Mal, dass die Quantenstrudel, die bereits in größeren Proben von sogenanntem supraflüssigen Helium gesichtet worden sind, in Nantröpfchen nachgewiesen wurden. "Das Experiment hat unsere höchsten Erwartungen übertroffen", betont Andrey Vilesov von der Universität von Südkalifornien, einer der drei Leiter des Experiments.

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02.09.2014

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