Presseinformationen
Dies ist die zentrale Stelle der Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle, die seit Beginn des Jahres 2003 veröffentlicht wurden.
Über die Sortierfunktion können Sie sich gezielt Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Die ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.
Pressearchiv
Aktuelle Presseinformationen
02. Januar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
GSF gründet Institut für Strukturbiologie: Untersuchung der molekularen Grundlagen des Lebens anhand der Raumstruktur von Proteinen
2. Januar 2007. Das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit hat zum 1. Januar das Institut für Strukturbiologie gegründet. Damit wird die Kompetenz zur Untersuchung von Interaktionen zwischen genetischer Disposition, biologischen Systemen und Umweltfaktoren weiter ausgebaut. Als Direktor des Instituts wurde der 41-jährige Chemiker Prof. Dr. Michael Sattler berufen.
03. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Eisennieten in den Zellbausteinen
3. Januar 2007 Dass der einzellige Organismus Ferroplasma acidiphilum in Schwefelsäure leben kann – und das sogar ohne Zellwand – ist ungewöhnlich genug. Seine Einzigartigkeit jedoch besteht in seiner besonderen Beziehung zum Eisen: Wie Forscher aus Braunschweig und Madrid jetzt herausgefunden haben, gewinnt Ferroplasma acidiphilum nicht nur seine Energie aus der Umwandlung von Eisen – es „frisst“ das Metall sozusagen und lässt Rost zurück – sondern nutzt es vor allem als wesentliches Strukturelement für die meisten Proteine seiner Zelle.
05. Januar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Krebs endokriner Drüsen: Die Ratte als Vorbild
05.01.2007 Wenn hormonproduzierende Drüsen wie Nebenniere, Hypophyse, Bauchspeichel- und Nebenschilddrüse von Krebs befallen werden, hat das oft genetische Ursachen. Pathologen des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München haben kürzlich in Ratten eine Genmutation entdeckt, die auch beim Menschen Tumoren in solchen endokrinen Drüsen hervorruft. Die Studie der Arbeitsgruppe unter Leitung von Dr. Michael Atkinson und Dr. Natalia Pellegata wurde im angesehenen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences vorgestellt.
05. Januar 2007 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Weniger Nordseefische durch wärmeres Wasser
5. Januar 2007 Derzeitige Verschiebungen des Weltklimas führen vor allem in den flachen Randmeeren der Ozeane zu einer Veränderung der Artenzusammensetzung. Betroffen sind auch die Fischbestände. Bisherige Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und der Abnahme von Fischbeständen zeigen, beruhten jedoch lediglich auf statistischen Daten. Für die Abschätzung zukünftiger Veränderungen ist ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Wassertemperatur für die Biologie der betroffenen Organismen von fundamentaler Bedeutung. Eine jetzt im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt, dass eine wärmebedingte Sauerstoffunterversorgung bei Fischen der entscheidende Faktor ist, der die Bestandsdichte beeinflusst.
10. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Die molekularen Waffen des Grippe-Erregers
10.01.2007 Das Influenza A-Virus, kurz IAV, löst immer wieder weltweite Grippe-Epidemien aus und tötet dabei Zehntausende, manchmal sogar Millionen von Menschen. Eine der molekularen "Waffen", die der Erreger auf uns richtet, haben Forscher jetzt gründlich untersucht. Ihre Analyse des IAV-Moleküls PB1-F2 zeigte, dass dieses nur sehr kleine Protein für die verheerende Wirkung des Erregers zumindest mitverantwortlich sein könnte. PB1-F2 scheint Membranen der Wirtszelle zu schädigen und kann so wahrscheinlich das Absterben der Zelle auslösen.
10. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Ohren auf für Wissenschaft: Helmholtz.PODCAST Genetischen Ursachen von Brustkrebs auf der Spur
10.01.2007 Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung und krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Die Ursachen der Erkrankrung sind vielfältig, zum großen Teil aber auch in unseren Genen zu finden. Prof. Dr. Ute Hamann leitet ein Forschungsteam am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) und ist den genetischen Ursachen von Brustkrebs auf der Spur - und die führt sie um die ganze Welt.
10. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Und sie läuft und läuft und läuft: Die Deutsche Stereokamera HRSC fotografiert seit drei Jahren die Marsoberfläche
10.01.2007 Heute vor genau drei Jahren nahm die High Resolution Stereo Camera (HRSC) an Bord der Raumsonde Mars Express ihre ersten Bilddaten von unserem Nachbarplaneten auf. Nach nunmehr 3.800 Marsumrundungen hat die Kamera eine Fläche größer als Nord- und Südamerika in einer Auflösung von zehn bis zwanzig Metern pro Bildpunkt in Farbe und in "3-D" aufgenommen. Das Kameraexperiment an Bord der ersten Planetensonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betrieben. Die wissenschaftliche Führung der HRSC liegt bei der Freien Universität Berlin (FUB).
11. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz-Highlights: Den Geheimnissen von Brustkrebs und Schnupfen auf der Spur
11.1.2007 Hören und lesen Sie, wie eine Forscherin versucht, den genetischen Ursachen von Brustkrebs auf die Spur zu kommen, wie der Klimawandel den Nordseefischen die Luft nimmt, was Eisennieten in Zellbausteinen bewirken, wie man Solarzellen mit weniger Ausschuss produziert und Entzündungen der Nasenschleimhaut leichter zurück gehen können. Hören Sie das Portrait des Hauses der kleinen Forscher im Deutschlandfunk. In kurzweiliger Form servieren wir Ihnen Informationen von großen und kleinen Forschern an den Helmholtz-Zentren.
10. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Geothermie als Zukunftsoption für eine nachhaltige Energieversorgung
10.1.2007 Das europäische Geothermienetzwerk ENGINE (Enhanced Geothermal Innovative Network for Europe), ein Zusammenschluss von 35 Forschungs- und Industriepartnern aus 16 europäischen und drei außereuropäischen Ländern, hält vom 9. bis 12. Januar 2007 am GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam seine "Midterm"-Konferenz ab. Rund 180 Partner des von der europäischen Kommission geförderten Projektes kommen zusammen, um die umweltfreundliche Erschließung und Nutzung geothermischer Ressourcen in Europa weiter voranzutreiben.
12. Januar 2007 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Neue Algengruppe entdeckt: Picobiliphyta
12. Januar 2007. Einer internationalen Forschergruppe ist es gelungen, eine bisher unbekannte Gruppe von Algen zu identifizieren. Wie jetzt im Wissenschaftsmagazin Science berichtet, handelt es sich bei den Algen um Vertreter des kleinsten pflanzlichen Planktons, dem Picoplankton („Picobiliphytes: A marine picoplanktonic algal group with unknown affinities to other Eukaroytes” Science, Vol. 316). Aufgrund ihrer Größe von nur wenigen tausendstel Millimetern und dem Vorkommen einer Pigmentgruppe, den so genannten Phycobiliproteinen, gaben die Forscher ihnen den Namen Picobiliphyta.
11. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Japanischer Forschungspreis für Jülicher Wissenschaftler
11. Januar 2007. Der international hoch renommierte "Japan Prize" geht in diesem Jahr an Prof. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich. Zusammen mit Prof. Albert Fert von der Université Paris-Sud teilt er sich das Preisgeld von ca. 350.000 Euro in der Kategorie "Innovationen durch Grundlagenforschung". Überreicht wird der Preis im April vom japanischen Kaiser Akihito.
12. Januar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
GSF-Neurowissenschaftlerin erhält Familie-Hansen-Preis der Bayer AG
12. Januar 2007. Die Neurobiologin Prof. Dr. Magdalena Götz (GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit und Ludwig-Maximilians-Universität München) wurde gestern im Kommunikationszentrum der Bayer AG in Leverkusen mit dem „Familie-Hansen-Preis“ für besondere Leistungen in Biologie und Medizin geehrt. Die Direktorin des GSF-Instituts für Stammzellforschung erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Neurobiologie.
12. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Niedersächsische Nachwuchsschmiede für die Wissenschaft
12. Januar 2007. Hervorragenden wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland für die biomedizinische Spitzenforschung ausbilden: Diesem Ziel dient das "Helmholtz-Kolleg für Infektionsbiologie", ein Doktoranden-Programm, das jetzt in Braunschweig beginnt. Bis Ende März 2007 können sich Absolventen naturwissenschaftlicher und medizinischer Studiengänge noch für das Programm bewerben. Von den insgesamt 20 Teilnehmern, die die beteiligten Institutionen dann auswählen werden, sollen mindestens zehn aus dem Ausland kommen.
15. Januar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
International Journal of Cancer, Band 120 (2), erschienen
15. Januar 2007. Eine Studie in der neuen Ausgabe des "International Journal of Cancer" (IJC), Band 120 (2), zeigt, dass verschiedene Pflanzenextrakte jenes Herpesvirus aktivieren können, das den Hautkrebs Kaposisarkom verursacht. Außerdem werden eine verfeinerte Methode zur Diagnose von Gebärmutterhalskrebs beschrieben und das Risiko für Brustkrebs von Hodgkin-Lymphom-Patientinnen in Großbritannien evaluiert. Die Druckversion des IJC erscheint am 15. Januar 2007.
15. Januar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
MDC-Forscher entdecken neue Funktion der Natriumpumpe beim Herzen
15. Januar 2007. Das Herz schlägt nur dann, wenn elektrisch geladene Teilchen (Ionen) über die Membran der Herzzellen hin- und hertransportiert werden. Das bewerkstelligt die Natrium-Kalium-Pumpe. Sie pumpt Kalium-Ionen in das Zellinnere und lässt Natrium-Ionen aus der Zelle ausströmen. Sie reguliert indirekt unter anderem auch die Konzentration von Calcium-Ionen, die wiederum den Herzschlag steuern. Patienten mit Herzschwäche erhalten Medikamente, die an dieser Natriumpumpe angreifen, um ihren Herzschlag zu stabilisieren. Jetzt haben Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch eine neue Funktion der Natriumpumpe entdeckt.
16. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz-Kommunikationsteam wieder vollständig
16. Januar 2007. Das Team Kommunikation und Medien der Helmholtz-Geschäftsstelle ist wieder komplett. Neu im Team sind als Pressereferentinnen Dr. Angela Bittner und Effrosyni Chelioti.
Angela Bittner war bisher verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Humboldt-Universität in Berlin. Effrosyni Chelioti arbeitete zuletzt bei der Wissenschaft im Dialog gGmbH als Referentin "Pressearbeit und Marketing" für das Euroscience Open Forum (ESOF) 2006. Die neuen Mitarbeiterinnen unterstützen den Leiter Kommunikation und Medien, Thomas Gazlig, und die bisherige Pressereferentin für Wissenschaft und Reden, Dr. Antonia Rötger.
Sie erreichen uns unter:
Thomas Gazlig (Leitung)
Tel/Fax: 030 206329-57
Email: thomas.gazlig @helmholtz.de
Dr. Angela Bittner
Tel/Fax: 030 206329-56/60
Email: angela.bittner @helmholtz.de
Effrosyni Chelioti
Tel/Fax: 030 206329-58/60
Email: effrosyni.chelioti @helmholtz.de
Dr. Antonia Rötger
Tel/Fax: 030 206329-38/60
Email: antonia.roetger @helmholtz.de
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
15. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Hoher Preis aus Israel für Peter Grünberg
15. Januar 2007. Der weltweit renommierte israelische "Wolf Prize" geht dieses Jahr an Prof. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich. Zusammen mit Prof. Albert Fert von der Université Paris-Sud teilt er sich das Preisgeld von ca. 100.000 Euro in der Kategorie Physik. Überreicht wird der Preis im Mai in der Knesset vom israelischen Präsidenten. Erst in der vergangenen Woche wurde den beiden Preisträgern der "Japan-Prize" mit einem Preisgeld von ca. 350.000 Euro zugesprochen.
17. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Forschungsabenteuer im Internet
17. Januar 2007. Auf www.helmholtz-campus.de sind ab sofort Abenteuerspiele aus der Forschung für Kinder und Jugendliche frei geschaltet. Auf dem virtuellen Helmholtz-Schülercampus können sie mit Solarmobilen rasante Loopings fahren, als Teilchenforscher ins Innere des Atoms blicken oder einen Täter mit Hilfe seines genetischen Fingerabdrucks überführen.
"Spielen und Lernen sind kein Gegensatz, gerade für Kinder und Jugendliche nicht. Sie lernen beim Spielen sogar am intensivsten", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Aufgaben und Wissenstests auf dem virtuellen Schülercampus haben sich die Experten der echten Schülerlabor der Helmholtz-Zentren ausgedacht, die Spielideen und die Gestaltung hat ein Team aus jungen Medieninformatikern entwickelt, zunächst als Projekt im Rahmen ihres Studiums, das sie dann im Auftrag der Helmholtz-Gemeinschaft ausgebaut haben.
Oliver Seim, Mareike Hilgenfeldt, Stefanie Hein und Marleen Musielak wissen, worauf es beim Spielen ankommt: Überzeugende Grafik, passende Musik und witzige Animationen. Die Spieler bewegen sich frei in einer dreidimensionalen virtuellen Welt, die in Echtzeit berechnet wird. Die Spiele können direkt im Internet-Explorer gespielt oder auch auf den eigenen Rechner herunter geladen werden. Das Team freut sich jetzt auf die Rückmeldungen der Spielerinnen und Spieler, um noch Fehler und Bugs in der Betaversion zu finden.
Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt mit diesem "Edutainment"-Projekt kostenfrei Lernspiele ins Netz, die Spaß machen und Wissen vermitteln. Denn viele Kinder und Jugendliche sind neugierig und lassen sich schnell für die Forschung begeistern: In allen 15 Helmholtz-Zentren gibt es inzwischen Schülerlabor, die auf Monate hinaus ausgebucht sind. Rund 40.000 Schülerinnen und Schüler besuchen im Jahr eine dieser Einrichtungen. Mit dem virtuellen Schülercampus können nun noch viel mehr junge Menschen zu "Helmholtz-Superforschern" werden.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
17. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Helmholtz-Förderung für Dr. Maarten Rolf Wegewijs
17. Januar 2007. Dr. Maarten Rolf Wegewijs aus Aachen kann bald seine wissenschaftliche Karriere im Forschungszentrum Jülich durchstarten: Als Leiter einer Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe wird er über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich mindestens 250 000 Euro erhalten, um seine Forschungsprojekte zum Erfolg zu führen.
18. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Die Vernetzung mit Hochschulen ausbauen
18. Januar 2007. Mit zehn neuen virtuellen Instituten verstärkt die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ihre Vernetzung mit Hochschulen. Bei dieser neuartigen Kooperationsform, die nicht an einen Ort gebunden ist, bündeln die Partner ihre Kompetenzen, um wichtige Forschungsfragen zu beantworten. Die virtuellen Institute werden für drei Jahre mit jeweils bis zu 300.000 Euro pro Jahr aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten gefördert.
"Virtuelle Institute haben sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Einige dieser Initiativen bilden heute sogar den Kern größerer Netzwerke", so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Nach zwei Ausschreibungsrunden in den Jahren 2003 und 2004 arbeiten inzwischen 65 Virtuelle Institute mit über 150 Partnern aus 51 Hochschulen. Sie werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 46 Millionen Euro gefördert. Das Geld kommt dabei zu einem erheblichen Teil auch den Hochschulen zugute.
"Dass wir noch einmal weitere virtuelle Institute fördern können, verdanken wir der Budgetsteigerung, die uns Bund und Länder im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation zugesagt haben", sagt Mlynek. Mit dem Pakt habe sich die Helmholtz-Gemeinschaft unter anderem verpflichtet, die Zusammenarbeit mit den Hochschulen weiter auszubauen. Nach 2006 werden auch in den Jahren 2007 und 2008 jeweils zehn weitere Virtuelle Institute ausgeschrieben. Um international eine größere Sichtbarkeit zu schaffen, wird die Gemeinschaft verstärkt auf die Einbindung internationaler Partner achten.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beteiligten Partner arbeiten in einem Virtuellen Institut an aufeinander abgestimmten Arbeitspaketen, um klar definierte Forschungsziele zu erreichen. Zu den Zielen gehören auch die gemeinsame Einwerbung von Drittmitteln und die fächer- und einrichtungsübergreifende Nachwuchsförderung. Jedes Virtuelle Institut entwickelt eine Management- und Führungsstruktur und wird durch eine Sprecherin oder einen Sprecher nach außen vertreten. Weitere Informationen finden sich unter
In der aktuellen Ausschreibungsrunde werden folgende Virtuelle Institute gefördert:
1. Forschungsbereich Energie: Advanced ECRH for ITER
Thema: Entwicklung einer Mikrowellen-Heizung für den internationalen Fusionsreaktor ITER
Federführendes Helmholtz-Zentrum: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching
Weiteres beteiligtes Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Karlsruhe
Sprecher: Prof. Dr. Hartmut Zohm
Beteiligte Hochschulen: Universität Stuttgart, U Karlsruhe, Russian Academy of Science, Nihzny (Russland), Instituto di Fisica del Plasma, Milano (Italien)
2. Forschungsbereich Erde und Umwelt: Aerosol Cloud Interactions
Thema: Rolle von Aerosolen bei der Eisbildung in Wolken und in Klima-Modellen
Federführendes Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Karlsruhe
Weitere beteiligte Helmholtz-Zentren: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Forschungszentrum Jülich
Sprecher: Prof. Dr. Thomas Leisner
Hochschulen: U Mainz, U Frankfurt/M., U Heidelberg, University of Hertfordshire (UK), Tel Aviv University (Israel), ETH Zürich, Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT)
3. Forschungsbereich Erde und Umwelt: Virtual Institute for Portable NMR
Thema: Entwicklung mobiler NMR-Spektroskopieverfahren zur Untersuchung von Wasserkreisläufen und der Wassernutzung in Ökosystemen
Federführendes Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Jülich
Weiteres beteiligtes Helmholtz-Zentrum: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Sprecher: Prof. Dr. Ulrich Schurr, Prof. Dr. Peter Blümler
Hochschulen: TH Aachen, U Würzburg, U Wageningen (Niederlande)
4. Forschungsbereich Gesundheit: German Network for System Genetics
Thema: Genetische Grundlagen für die Anfälligkeit gegenüber Infektions- und anderen Krankheiten
Federführendes Helmholtz-Zentrum: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
Weiteres beteiligtes Helmholtz-Zentrum: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin
Sprecher: Prof. Dr. Klaus Schughart
Hochschulen: TiHo Hannover, U München, TU München, U Lübeck, HU Berlin, U Bonn, University of Amsterdam
5. Forschungsbereich Gesundheit: Helmholtz Virtual Institute of Neurodegeneration & Ageing
Thema: Entstehung neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung mit Alterungsprozessen
Helmholtz-Zentrum: GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg
Sprecher: Prof. Dr. Wolfgang Wurst
Hochschulen: U München, TU München
6. Forschungsbereich Schlüsseltechnologien: High Productivity Supercomputing
Thema: Entwicklung einer skalierbaren Entwicklungsumgebung für die Leistungs- und Fehleranalyse von Anwendungen im Supercomputing
Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Jülich
Sprecher: Prof. Dr. Felix Wolf
Hochschulen: TH Aachen, TU Dresden, University of Tennessee
7. Forschungsbereich Schlüsseltechnologien: Improving Performance and Productivity of Integral Structures through Fundamental Understanding of Metallurgical Reactions in Metallic Joints
Thema: Verständnis und Kontrolle der Prozesse, die bei der Verarbeitung und Verbindung von modernen Leichtbauwerkstoffen eine Rolle spielen, um neue Klassen solcher Werkstoffe zu entwickeln.
Federführendes Helmholtz-Zentrum: GKSS-Forschungszentrum Geesthacht
Weiteres beteiligtes Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Karlsruhe
Sprecher: Dr.-Ing. Jorge F. dos Santos
Hochschulen: TU Berlin, RU Bochum, Cranfield University (UK)
8. Forschungsbereich Struktur der Materie: Nano-Scale Imaging Using Coherent Hard X-rays
Thema: Entwicklung neuer Methoden zur dreidimensionalen Stukturanalyse im Nanobereich mit harten Röntgenlasern.
Helmholtz-Zentrum: Deutsches Elektronen-Synchrotron
Sprecher: Prof. Dr. Tim Salditt
Hochschulen: U Göttingen, TU Dresden
9. Forschungsbereich Struktur der Materie: Spin and Strong QCD
Thema: Untersuchung der starken Wechselwirkung in Bausteinen des Atomkerns
Federführendes Helmholtz-Zentrum: Forschungszentrum Jülich
Weiteres beteiligtes Helmholtz-Zentrum: Gesellschaft für Schwerionenforschung, Darmstadt
Sprecher: Prof. Dr. Ulf-G. Meißner
Hochschulen: U Bonn, U Bern, INFN Ferrera (Italien), University Krakow (Polen), University di Turino
10. Forschungsbereich Verkehr und Weltraum: Design of Safety Critical Automotive Systems
Thema: Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, die sich an menschlichen Bedürfnissen orientieren
Helmholtz-Zentrum: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Sprecher: Dipl.-Ing. Jürgen Rataj
Hochschulen: U Oldenburg, TU Braunschweig
18. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Virtuelle Institute unterstreichen Jülicher Kompetenz
18. Januar 2007. Drei neue Virtuelle Institute unter Jülicher Federführung fördert die Helmholtz-Gemeinschaft ab diesem Jahr. Dabei fließen pro Institut bis zu 300.000 Euro Fördergelder. Die drei neuen Institute kommen aus ganz unterschiedlichen Forschungsbereichen: Umwelt, Supercomputing und Elementarteilchenphysik. Insgesamt waren zehn virtuelle Institute in der aktuellen Ausschreibungsrunde der Helmholtz-Gemeinschaft erfolgreich.
18. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Was Mäuse-Gene über Krankheitsanfälligkeiten verraten
18. Januar 2007. Gemeinsam mit Partnern aus ganz Deutschland wollen Braunschweiger Wissenschaftler künftig auf einem neuen Feld Spitzenforschung leisten. Im Kooperationsprojekt „GeNeSys“ untersuchen Experten des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung jetzt mit Kollegen von anderen Forschungszentren und Universitäten medizinisch bedeutsame Fragen zur komplexen Genetik von Krankheiten.
18. Januar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Neue Wege zur Therapie von Alzheimer und Parkinson: Virtuelles Institut untersucht neurodegenerative Erkrankungen
18. Januar 2007. Mit dem Virtuellen Institut „Neurodegeneration und Alterung“ verstärkt das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in der Helmholtz-Gemeinschaft die Vernetzung mit den beiden Münchner Hochschulen. Bei dieser ortsungebundenen Kooperationsform bündeln führende Institutionen der Alzheimer-, Parkinson- und Stammzellforschung ihre Kompetenzen, um wichtige Forschungsfragen zu bewältigen. Das Virtuelle Institut wird mit insgesamt knapp 800.000 Euro gefördert, die Laufzeit beträgt drei Jahre.
22. Januar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Eine neue Form der universitären Eliteausbildung
22. Januar 2007. Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen haben heute das Memorandum of Understanding (MOU) für die Gründung der gemeinsamen German Research School for Simulation Science unterzeichnet. NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart, BMBF-Staaatssekretär Dr. Thomas Rachel und Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek kamen zur Unterzeichnung, um ihre Unterstützung und Beteiligung an der Finanzierung zuzusichern. Die School wird Master und PhD-Studiengänge für besonders begabte Nachwuchswissenschaftler anbieten. Der Studienbetrieb wird zum Herbstsemester 2007 aufgenommen.
"Die ungeheure Dynamik, die diese Initiative entwickelt hat, zeigt, dass wir mit unseren Überlegungen für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen exzellenter außeruniversitärer Forschung und Spitzenuniversitäten richtig liegen", sagte Prof. Dr. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, heute anlässlich der Unterzeichnung des MOU in Berlin. Der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr. Burkhard Rauhut, betonte: "Mit der German Research School wird die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich um einen weiteren wichtigen Baustein erweitert. Unter maßgeblicher Beteiligung von Bund, Land und Helmholtz-Gesellschaft erfolgt hier eine weitere Kräftebündelung und Stärkung der Wissenschafts- und Technologieregion Aachen."
Im Mai 2006 hatten erste Gespräche zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen stattgefunden, wie eine Eliteausbildung für die Forscher von morgen aussehen könnte. Im September waren die Pläne so weit gediehen, dass die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, das Vorhaben als ein "Modell für eine vollkommen neue Form der universitären Ausbildung in Deutschland" lobte und eine Finanzierungsbeteiligung zusagte. Dies taten auch NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek. "Für die Helmholtz-Gemeinschaft ist die Förderung wissenschaftlicher Talente zum Beispiel durch gemeinsame Nachwuchsgruppen mit Universitäten oder Graduiertenschulen sehr wichtig. Dank des Paktes für Forschung und Innovation können wir solche herausragenden Vorhaben noch stärker unterstützen", so Mlynek. Die insgesamt 6 Mio. Euro Jahresbudget werden nun zu gleichen Teilen von Bund, Land NRW, Helmholtz-Gemeinschaft sowie Jülich und Aachen finanziert. "Diese Zusagen haben uns sehr motiviert, mit Hochdruck weiter am Konzept zu arbeiten, so dass heute das Memorandum of Understanding unterzeichnen können", sagte Bachem in Berlin.
Die Initiative besteht aus zwei Ebenen: Die Besonderheiten des Forschungsfeldes Simulation Sciences und der Modellcharakter des Ausbildungsganges für andere Fächer.
Simulation Sciences - also die rechnerische Simulation von Vorgängen mit Supercomputern - spielen eine Schlüsselrolle für die Forschung in allen Naturwissenschaften und werden in Zukunft noch wesentlich größere Bedeutung erlangen, weil sie als dritte Säule zwischen Theorie und Experiment eine neue Qualität in das wissenschaftliche Arbeiten bringen. Bislang fehlt es aber an einschlägigen Ausbildungsgängen für Experten, die die Methoden sowohl in der Wissenschaft als auch in Unternehmen anwenden können.
Wissenschaftliche Kompetenz und das entsprechende Umfeld in Jülich und Aachen ergänzen sich hier auf bundesweit einmalige Art und Weise. Die RWTH ist seit Jahren bundesweit in Forschung und Lehre führend in den Computer-Ingenieurwissenschaften. Am Forschungszentrum Jülich ist die Computer Science neben der Physik die zweite tragende Schlüsselkompetenz. Jülich ist zudem seit Jahren das größte Höchstleistungsrechenzentrum in Deutschland und verfügt seit März über den schnellsten Supercomputer weltweit für die freie Forschung. Beide Institutionen arbeiten seit Jahren in Forschung und Lehre eng zusammen.
Modellcharakter hat die Initiative durch ihre Struktur. Als GmbH privatrechtlich aufgestellt zwischen einer außeruniversitären Einrichtung und einer Universität, ist sie weitgehend eigenständig in den Verfahren wie Zulassung, Studienverlauf und Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Prinzipien sind weiterhin, dass
- sie ausdrücklich getragen wird von zwei Institutionen, die auf dem Fachgebiet national und international einen herausragenden Ruf genießen,
- sie einen vollkommen neuartigen Studiengang anbietet,
- sie über eine eigene Ausbildungs- und Prüfungsordnung verfügt sowie eigene akademische Grade über die RWTH vergibt,
- die Ausbildungssprache englisch ist, um eine internationale Ausrichtung zu sichern,
- Unternehmen Gesellschafter werden können und damit für einen Transfer in die Anwendung gesorgt ist.
Damit wäre die German Research School auch Modell für andere Fachgebiete.
Weitere Informationen unter www.fz-juelich.de.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
Das Forschungszentrum Jülich ist mit rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft arbeitet Jülich auf den Forschungsfeldern Gesundheit, Information, Umwelt und Energie, wo insbesondere die Schlüsselkompetenzen in der Physik der Materie und im wissenschaftlichen Rechnen mit Supercomputern eingesetzt werden. Langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie.
16. Januar 2007 Karlsruher Institut für Technologie
Spitzenforschung rundum
16. Januar 2007. Gerade noch rechtzeitig zum Abschluss des Jubiläumsjahres 2006 ist die jüngste Ausgabe der wissenschaftlichen Reihe des Forschungszentrums Karlsruhe, der „Nachrichten“, erschienen. Das Heft gibt in rund 30 populärwissenschaftlichen Artikeln einen Überblick über die Ergebnisse des Forschungszentrums in den Forschungsbereichen Energie und Atmosphäre, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie.
19. Januar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner: Spitzenforschung und Wissenstransfer verbessern – würdigt Standort Berlin-Buch
19. Januar 2007. Die Spitzenforschung und der Transfer der daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis müssen nach Auffassung des Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner verbessert werden. Auf dem Neujahrsempfang des Campus Berlin-Buch im Max Delbrück Communications Center (MDC.C) würdigte er am Freitag, den 19. Januar 2006, in diesem Zusammenhang zugleich die Bemühungen der Einrichtungen des Bucher Forschungsstandorts in der Spitzenforschung und des Wissenstransfer, die „möglicherweise“ für die Universitäten „im Grundansatz“ beispielgebend sein könnten.
19. Januar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Die Müllabfuhr der Zelle – Angriffsstelle für Arzneimitteltherapie Festvortrag von Nobelpreisträger Prof. Aaron Ciechanover auf Neujahrsempfang des Campus Berlin-Buch
19. Januar 2007. Eine Zelle verfügt über zehntausende von Proteinen, die sie als Baumaterial und als Maschinen des Lebens benötigt. Proteine, die einen „Produktionsfehler“ haben und falsch gefaltet sind, können nicht mehr fehlerfrei arbeiten. Sie müssen deshalb über die zentrale Müllabfuhr der Zelle, das Ubiquitin-Proteasom-Systems, entsorgt werden, um den Organismus vor Schaden zu bewahren.
22. Januar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Gebärmutterhalskrebs – aktuelle Informationen in deutscher und türkischer Sprache
22. Januar 2007. Die Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals bewahrt jedes Jahr viele Frauen vor einem Zervixkarzinom. Seit kurzem steht ein Impfstoff gegen Papillomviren zur Verfügung, der junge Mädchen in Zukunft vor Gebärmutterhalskrebs, der gefährlichen Spätfolge einer Infektion mit diesen Erregern schützen soll. In der Therapie von bereits erkrankten Frauen gibt es ebenfalls Fortschritte.
22. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Startschuss für eine neue Form der universitären Eliteausbildung
22. Januar 2007. Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen gründen gemeinsam die German Research School for Simulation Sciences. In Berlin wurde aus diesem Anlass heute das entsprechende Memorandum of Understanding unterzeichnet. Die School wird Master- und PhD-Studiengänge für besonders begabte Nachwuchswissenschaftler anbieten. Der Studienbetrieb wird zum Herbstsemester 2007 beginnen. Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek kamen zur Unterzeichnung, um ihre Unterstützung zu zeigen.
22. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Supercomputer: Deutschland muss Spitze bleiben
22. Januar 2007. Simulationsrechnungen mit Supercomputern spielen zukünftig eine Schlüsselrolle für Innovationen in Wissenschaft und Wirtschaft. Dies ist ein Ergebnis des "Jülicher Zukunftsforums Supercomputer", zu dem heute das Forschungszentrum Jülich in Berlin eingeladen hat. Moderiert von WDR-Journalisten Frank Plasberg ("hart-aber-fair") diskutieren unter anderem NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart, BMBF-Staatssekretär Thomas Rachel MdB und IBM-Deutschland-Chefentwickler Herbert Kircher.
23. Januar 2007 Karlsruher Institut für Technologie
Neuausgabe der „Karlsruher Nuklidkarte“ erschienen
23. Januar 2007. Soeben ist die siebte Auflage der „Karlsruher Nuklidkarte“ erschienen. Die Nuklidkarte ist eine Art erweitertes Periodensystem der Elemente. Die vollständig überarbeitete Ausgabe zeigt die bekannten Atomkerne aller Elemente und deren radioaktive Daten.
23. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Ein "Ort der Ideen" - Auszeichnung für das DLR-Institut für Planetenforschung
23. Januar 2007. Für die Erforschung unserer Nachbarplaneten sind Einfallsreichtum und gute Ideen gefragt. Denn das Sonnensystem birgt auch nach 50 Jahren der Erkundung mit Raumsonden noch unzählige Rätsel: Warum hat sich die Erde nur so anders entwickelt, als die fast gleich große Venus? Was verbirgt sich unter den Eiskrusten der Monde von Jupiter und Saturn? Gab es auf dem Mars jemals Leben? Ist auf den Kometen der Ursprung allen Lebens zu suchen? Das DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof versucht, einige der Geheimnisse unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft zu lüften.
24. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Ausgedient und dennoch brauchbar: DLR nutzt vorhandene Fernsehsatelliten für Radioempfang im Auto
24. Januar 2007. Oberpfaffenhofen – Nicht mehr benötigte Fernsehsatelliten müssen nicht länger sinnlos ihr Dasein im Erdorbit fristen, sondern können Autofahrern über viele weitere Jahre Radioempfang bieten. Diese Vision von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt nun Formen an.
24. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Russische Physik-Olympia-Mannschaft besucht Forschungszentrum
24. Januar 2007. Eine Delegation von russischen Studenten und Betreuern besucht in dieser Woche das Forschungszentrum Jülich. Im letzten Jahr nahmen die Jugendlichen an der internationalen Physik-Olympiade im spanischen Salamanca teil. Seit Montag schnuppern die Gold- und Silbermedaillen-Gewinner in die Labore des Jülicher Campus. Sie treffen hier auf gleichaltrige Bundes- und Landessieger des deutschen Nachwuchswettbewerbs "Jugend forscht" und Mitglieder der deutschen Physik-Nationalmannschaft. Neben Forschungsthemen stehen auch Diskussionen zum Thema Begabtenförderung auf dem Programm.
25. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
DLR gründet Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen – nun neun DLR-Standorte in Deutschland
25. Januar 2007. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gründet am 26. Januar 2007 das neue DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen. Zu einem gemeinsamen Festakt im Bremer Rathaus haben Bremens Bürgermeister, Jens Böhrnsen, und der Vorstandsvorsitzende des DLR, Prof. Sigmar Wittig, Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen.
24. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Zeitz wird Modellstandort für die Nachnutzung kontaminierter Industriestandorte
24. Januar 2007. Das Gelände des ehemaligen Hydrierwerkes in Zeitz ist neuer Modellstandort für den internationalen Forschungs- und Technologietransfer auf dem Gebiet der Altlastensanierung. Am Mittwoch nahm Sachsen-Anhalts Umweltministerin Petra Wernicke eine Pilotanlage zur Grundwassersanierung in Betrieb, die den Boden mit heißem Dampf reinigt. An dem Projekt sind die Zeitzer Standortgesellschaft, die Landesanstalt für Altlastenfreistellung Sachsen-Anhalt, die Universitäten Kiel und Stuttgart sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ beteiligt.
26. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
4,6 Millionen Euro für Jülicher Nanoelektroniker
26. Januar 2007. Das Forschungszentrum Jülich wird seinen Gerätepark für die Nanoelektronik nochmals erweitern. Rund 4,6 Millionen Euro bewilligte das Bundesforschungsministerium nun für neue Anlagen. Innerhalb der "Forschungsplattform Nanoelektronik" sollen interne und externe Nutzer davon profitieren. Bei der heutigen Auftaktveranstaltung lobte Staatssekretär Thomas Rachel dieses Konzept der "Innovation durch Vernetzung".
28. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Die letzte Meile
28. Januar 2007. Am Montag, den 29. Januar 2007, wird in Jakarta (Indonesien) ein vom GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) organisierter internationaler Trainingskurs zur Seismologie und Tsunami-Modellierung beginnen. Zur Eröffnung werden der Deutsche Botschafter in Indonesien, Paul Freiherr von Maltzahn, und der Indonesische Minister für Forschung und Technologie, Dr. Kusmayanto Kadiman, erwartet. 30 Teilnehmer aus Indonesien werden in den kommenden drei Wochen von GFZ-Experten mit Unterstützung durch weitere Wissenschaftler ausgebildet. Schwerpunkte bilden die Seismologie, die computergestützte Auswertung von Erdbebenaufzeichnungen, die genaue Magnitudenbestimmung sowie die Bestimmung und Bewertung von Tsunami-Signalen in der Region des Indischen Ozeans.
27. Januar 2007 Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
Aufbruchstimmung beim ersten Treffen künftiger XFEL-Nutzer in Hamburg
27. Januar 2007. 260 Wissenschaftler aus 22 Nationen trafen sich am 24. und 25. Januar beim Forschungszentrum DESY in Hamburg zum ersten European XFEL Users' Meeting, dem Treffen der zukünftigen Nutzer der europäischen Röntgenlaseranlage. "Der überwältigende Anklang, den die geplante XFEL-Anlage schon jetzt bei den Wissenschaftlern weltweit findet, freut uns sehr – immerhin sind es noch sieben Jahre bis zur Inbetriebnahme", erklärte der italienische Physiker Professor Massimo Altarelli, Leiter des europäischen XFEL-Projektteams. "Dies beweist das weltweite Interesse an dem geplanten Röntgenlaser und die Spannung, mit der die Realisierung der Anlage in der internationalen Fachwelt erwartet wird."
30. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Fliegende Sternwarte SOFIA weiter auf Kurs
30. Januar 2007. Ende 1996 haben sich die amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) darauf verständigt, gemeinsam das Stratosphären Observatorium Für Infrarot-Astronomie SOFIA zu entwickeln und zu betreiben. Das mit einem High-Tech-Teleskop ausgestattete fliegende Observatorium soll in einer Flughöhe von etwa 14.000 Metern Infrarotastronomie betreiben.
24. Januar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Forscher auf dem Weg zur Krebsbekämpfung der Zukunft
24. Januar 2007. Hohe Auszeichnung für Dr. Michael Boutros: Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Jürgen Morr, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Hypothekenbank, Hannover, haben den Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg mit dem Johann-Georg-Zimmermann-Preis 2006/2007 ausgezeichnet. Die Deutsche Hypothekenbank vergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung seit 1972 für Verdienste in der Krebsforschung. Dr. Boutros erhält den Preis für seine grundlegenden Forschungsarbeiten für neue Wege in eine Krebstherapie der Zukunft.
29. Januar 2007 Forschungszentrum Jülich
Minister Seehofer besuchte Jülicher Stand auf der IPM in Essen
29. Januar 2007. Auch in diesem Jahr war das Forschungszentrum Jülich auf der Internationalen Pflanzen-Messe (IPM) in Essen vertreten. In der sogenannten "Green City" präsentierten die Forscher aus dem Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre die Materialien und Techniken, die beim Bau der Pflanzenversuchsanlage PhyTec verwendet wurden. Diese sind zunehmend für Gärtner und Gewächshauskonstrukteure interessant, weil sie den Pflanzen optimales Licht bieten. Qualität und Wachstum der Pflanzen und Früchte werden dadurch deutlich verbessert. Gleichzeitig kann der Energieeinsatz für Gewächshäuser verringert werden.
30. Januar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Fleißiger Schimmelpilz mit böser Verwandtschaft
Ein europaweites Netzwerk von Forschergruppen hat jetzt das Genom des Schimmelpilzes Aspergillus niger entziffert. Die Wissenschaftler aus den Niederlanden, England, Dänemark, Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und Deutschland veröffentlichten ihre Erkenntnisse in der angesehenen Fachzeitschrift Nature Biotechnology. Von deutscher Seite waren vier Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung an dem Großprojekt beteiligt, dazu die Firmen Quiagen und Biomax. Von der genauen Analayse der Buchstaben-Folge in der Erbinformation von Aspergillus niger versprechen sich Experten neue, verbesserte Ansätze für die biotechnologische Lebensmittelproduktion, aber auch Erkenntnisse von direktem Nutzen für die Medizin.
Die Zitronensäure in Lebensmitteln und im Supermarkt-Regal stammt nicht etwa aus Zentnern ausgepresster Südfrüchte. Sie wird zum Großteil biotechnologisch hergestellt, und zwar von dem fadenförmigen Pilz Aspergillus niger: Ihn können Biologen und Lebensmitteltechniker besonders leicht dazu bringen, die Säure, die von vielen Organismen als Zwischenprodukt ihres Stoffwechsels gebildet wird, in großen Mengen in das Kulturmedium abzusondern. "Auch Glucoamylase, das wichtigste Enzym in der Backindustrie wird durch diesen Pilz erzeugt", erklärt Helmholtz-Forscherin Dr. Ursula Rinas. "Hier kann Aspergillus niger so riesige Mengen wie 20 Gramm Enzym pro Liter Kulturbrühe bilden."
So sehr ihn die Lebensmittelindustrie dafür schätzt - im häuslichen Alltag sieht man Aspergillus niger nicht immer so gern. Er gehört zu den verbreitetsten Schimmelpilzen und wächst beispielsweise auf Brot. Die schwarzen Sporen, nach denen er benannt ist (lat. niger = schwarz), hat wohl jeder schon einmal gesehen.
Trotzdem: "Aspergillus niger ist ein sehr nützlicher Pilz", erklärt Helmholtz-Forscher Prof. Dr. An-Ping Zeng, "ganz im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten Aspergillus fumigatus der als Krankheitserreger die Lunge befallen und schwere Infektionen auslösen kann." Die jetzt vollendete Sequenzierungs-Arbeit, so hoffen Zeng, Rinas und ihre Kollegen Jibin Sun und Xin Lu, liefert auch eine Grundlage für künftige verbesserte Therapien von Aspergillus fumigatus. Zeng: "Wenn wir die Gene dieser beiden engen Verwandten systematisch vergleichen, können wir vielleicht die spannende Frage lösen: Was macht den einen so nützlich und den anderen so gefährlich für den Menschen?"
31. Januar 2007 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Alfred-Wegener-Institut begrüßt neue Verwaltungsdirektorin
31. Januar 2007. Am 1. Februar wird Dr. Heike Wolke ihre Tätigkeit als Verwaltungsdirektorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven aufnehmen. Heike Wolke war zuletzt am UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle tätig. Sie tritt damit die Nachfolge von Dr. Rainer Paulenz an, der im Oktober vergangenen Jahres als Kulturdezernent in die Stadtpolitik Bremerhavens gewechselt hat.
16. Januar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Einladung zum Wettbewerb für Facharbeiten aus bayerischen Gymnasien: "Carl Friedrich von Martius Umweltpreis 2007"
16. Januar 2007. Abiturientinnen und Abiturienten bayerischer Gymnasien, deren Facharbeit sich mit Umwelt- und/oder Gesundheitsthemen beschäftigt, können sich am "Carl Friedrich von Martius Umweltpreis" beteiligen. Die Arbeiten sollen den Themenbereichen "Wirkung von Chemikalien und Strahlung auf Pflanzen, Ökosysteme oder Menschen", "Gefährdung und Belastbarkeit der Umwelt", "Umwelteinflüsse auf die Gesundheit", "Energie – Gewinnung und Einsparung" zuzuordnen sein.
31. Januar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Ein Motor für alle Kraftstoffe
31. Januar 2007. Ein Motor, der mit unterschiedlichen Kraftstoffen betrieben werden kann, diese optimal verbrennt und in elektrische Energie wandelt - diese Anforderung an einen modernen Fahrzeugantrieb setzen Wissenschaftler des Instituts für Fahrzeugkonzepte im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart in die Tat um. Auf der Basis eines patentierten Freikolbenmotors entwickeln die Ingenieure eine Einheit zur Stromerzeugung für den hocheffizienten Antrieb zukünftiger Fahrzeuge.
31. Januar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
International Journal of Cancer, Band 120 (3), erschienen
31. Januar 2007. Eine Untersuchung in der neuen Ausgabe des "International Journal of Cancer" (IJC), Band 120 (3), gibt neue Einblicke in die Entstehung von Metastasen. Eine weitere Studie prüft die Wirksamkeit verschiedener Impfungen zur Vorbeugung von Krebs. Das Risiko von Zweiterkrankungen nach erfolgreicher Behandlung von Hodenkrebs ist Thema einer dritten Arbeit in der neuen Ausgabe. Die Druckversion des IJC erscheint am 1. Februar 2007.
01. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Multiplizierte Risiken für zweiten Brustkrebs
1. Februar 2007. Brustkrebspatientinnen, deren direkte Angehörige (Mutter oder Schwester) ebenfalls von der Krankheit betroffen sind, haben ein besonders hohes Risiko, an einem zweiten, unabhängig entstandenen Brustkrebs zu erkranken. Epidemiologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum errechneten diesen Zusammenhang anhand von Daten des schwedischen Familienkrebsregisters.
01. Februar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Für sichere und hochgenaue Schifffahrt im Rostocker Hafen – DLR-Messkampagne für das Satelliten-Navigationssystem Galileo
1. Februar 2007. Zu Wasser, zu Land und in der Luft bringt das zukünftige europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo eine bisher unerreichte hohe Präzision, die im Gegensatz zum amerikanischen GPS-System jederzeit verfügbar ist. Davon soll auch der Schiffsverkehr im Rostocker Hafen profitieren, insbesondere bei Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.
02. Februar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Klimawirkung des Luftverkehrs neu abgeschätzt
2. Februar 2007. Nach dem neuesten Forschungsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zum globalen Klimawandel sind die Auswirkungen des Luftverkehrs auf das Klima, speziell die Wirkungen der Kondensstreifen, weniger gravierend als bislang angenommen. Dieser neue Bericht stützt sich bei den Aussagen zum Luftverkehr in wesentlichem Umfang auf Forschungsergebnisse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und aktualisiert damit einen IPCC-Bericht aus dem Jahr 1999.
01. Februar 2007 Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Ingenieure für ITER – ausgebildet im IPP in Garching und Greifswald
1. Februar 2007. Neun junge Technologiespezialisten werden im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald im Rahmen eines neuen „Europäischen Trainingsprogramms zur Fusion“ für die besonderen Anforderungen der Fusionsforschung ausgebildet.
02. Februar 2007 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Alfred-Wegener-Institut trägt zum IPCC Klimareport bei
2. Februar 2007. Am 2. Februar wird das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) den ersten Teil seines vierten Berichts veröffentlichen. "Climate change 2007: The Physical Science Basis".
02. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Die Zukunft von Wasserstoff und Feinstaub in der Atmosphäre
2. Februar 2007. Als einer der Coautoren beurteilte der Jülicher Wissenschaftler Martin Schultz in dem heute veröffentlichten IPCC-Bericht die Klimarelevanz des potenziellen Energieträgers Wasserstoff. Sechs Jahre arbeiteten Experten aus über 130 Ländern an diesem mit Spannung erwarteten vierten Klima-Report des UNO-Ausschusses für Klimaveränderungen (IPCC).
02. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Von magischen Finelinern, Biogas und Pampers
2. Februar 2007. Helden gesucht. Unter diesem Motto stellten heute im Forschungszentrum Jülich 49 Schülerinnen und Schüler aus der Region ihre Forschungsarbeiten beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" vor.
05. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Energieversorgung gekappt, Weg versperrt
5. Februar 2007. Zellen, die sich häufig teilen, decken ihren Energiebedarf, indem sie die Bildung neuer Blutgefäße für die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff auslösen. Dieser Angiogenese genannte Vorgang ist für Krebsforscher von besonderem Interesse: Denn wenn die Bildung neuer Gefäße zur Versorgung des Tumors blockiert wird, wird die Geschwulst buchstäblich ausgehungert und an der weiteren Ausbreitung im Körper gehindert.
05. Februar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Prof. Achim Leutz in Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit berufen
5. Februar 2007. Der Zellbiologe und Krebsforscher Prof. Achim Leutz vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch ist neues Mitglied der Zentralen Kommission für Biologische Sicherheit (ZKBS). Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer berief den Forscher, der auch Mitglied der Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO) ist, für die Dauer von drei Jahren als stellvertretendes Mitglied in den Bereich Zellbiologie.
02. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Wo der AIDS-Erreger herkommt
2. Februar 2007. Woher kommt eigentlich die tödliche Immunschwächekrankheit AIDS? Wie ist ihr Erreger, das Virus HIV, ursprünglich entstanden? Wann und wo sind zum ersten Mal Menschen infiziert worden? Den aktuellen Kenntnisstand der Forschung zu diesen Fragen wird ein international renommierter Fachmann am Donnerstag, 1. März in Braunschweig erläutern: Paul Sharp von der University of Nottingham, Großbritannien, der seit Jahren über HIV und seine Ausbreitung forscht.
06. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Gadd45a weckt Gene aus dem Dornröschenschlaf
6. Februar 2007. Seit einigen Jahren untersuchen Krebsforscher einen Mechanismus, der zur Entstehung bösartiger Tumoren beiträgt: Die Zelle heftet Methylgruppen, kleine Moleküle mit einem Kohlenstoffatom, an bestimmte Bausteine der DNA und schaltet die so markierten Gene dadurch gezielt ab. Dem Abschalten fällt auch die Funktion vieler Tumorsuppressor-Gene zum Opfer, die im unmethylierten Zustand die unkontrollierte Zellteilung bremsen.
06. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
JuLab untersucht: Was leisten außerschulische Lernorte?
6. Februar 2007. Können Lernorte außerhalb der Schulmauern die Wissenschaftsbegeisterung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beeinflussen? Dieser Frage geht das Schülerlabor "JuLab" des Forschungszentrums Jülich mit einer Studie nach.
09. Februar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Ohren auf für Wissenschaft: Helmholtz.PODCAST Klimawandel und seine Ökologischen Folgen
9. Februar 2007. Die Oberflächentemperatur der Erde ist in den letzten 100 Jahren durchschnittlich um 0,74 Grad Celsius gestiegen, so der Weltklimareport der Vereinten Nationen. Und für die Zukunft prognostizieren verschiedene Modelle einen Anstieg der Temperatur um ca 2 bis 4,5 Grad Celsius. Das hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Aber welche? Wachsen demnächst auch bei uns Palmen? Können wir uns bald auch im Winter am Baggersee sonnen? Dr. Ingolf Kühn ist Biologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle und erforscht dort die ökologischen Folgen des Klimawandels.
09. Februar 2007 Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz-Highlights: Klimawandel und seine Ökologischen Folgen
9. Februar 2007. Gerade hat das IPCC den Report zum Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel veröffentlicht. Lesen Sie, welche Beiträge dazu Helmholtz-Forscher geleistet haben. Hören Sie welche Auswirkungen der Anstieg der Temperatur in den kommenden Jahren auf unsere Umwelt haben wird. Spielen Sie (oder Ihre Kinder) die neuen Computerspiele in den virtuellen Laboren auf dem Helmholtz-Campus, erfahren Sie, warum Forscher sich für das Genom von Schimmelpilzen interessieren, dass Automotoren in Zukunft vielleicht alle Treibstoffe verbrennen können und dass die Jülicher Nanoforscher 4,6 Millionen Euro erhalten, um noch feinere elektronische Strukturen zu erzeugen.
07. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Frauen sehen anders
7. Februar 2007. Das Sehzentrum von Männern und Frauen ist verschieden aufgebaut. Sie haben dadurch wahrscheinlich unterschiedliche Strategien, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren. Das fanden Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit ihren Kollegen der Universitäten Düsseldorf und Aachen heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Journal of Neuroscience."
09. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Japanisches Korbflechtmuster im Dienste der Wissenschaft
9. Februar 2007. Körbe kennen wir als praktische und oftmals schöne Utensilien, ihr Einsatz im Dienste der Forschung kommt jedoch eher selten vor. Die Festkörperforschung macht da eine Ausnahme und bedient sich eines speziellen Webmusters von Bambuskörben – japanisch "kago-mé" – für die Untersuchung eines physikalischen Phänomens, der so genannten Spin-Frustration. Damit bezeichnet man den Zustand von Spins – magnetischen Momenten von Atomen – die nicht die Anordnung einnehmen können, die sie eigentlich anstreben.
07. Februar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Möglichen neuen Ansatz für Behandlung von Herzmuskelerkrankungen entdeckt
7. Februar 2007. Genetische Veränderungen im größten Protein des Menschen, dem Titin, führen zu schweren Herzmuskelerkrankungen. Titin ist ein wichtiger Bestandteil der kleinsten mechanischen Einheit des Herzmuskels, des Sarkomers. Dort arbeitet Titin als Sprungfeder und sorgt dafür, dass sich der Herzmuskel mit Blut füllt. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass im darauffolgenden Herzschlag, wenn sich die Sarkomere zusammenziehen, ausreichend Blut durch den Körper gepumpt wird.
08. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Per Pilz durch den Boden
8. Februar 2007. Pilzwurzeln spielen eine größere Rolle bei der Verbreitung von Bakterien im Boden als bisher vermutet. Das berichten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ im Fachblatt Environmental Science & Technology. Erstmals gelang der Nachweis, dass Bakterien auf der Schleimhaut von lebendigen Pilzen durch den Boden wandern können. Die Untersuchungen könnten helfen, verseuchte Gebiete in Zukunft schneller mit Hilfe von Bakterien zu sanieren, die Schadstoffe abbauen.
08. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
20 Jahre Supercomputer in Jülich: Modernes Werkzeug mit Tradition
8. Februar 2007. In Jülich steht nicht nur der schnellste Supercomputer Deutschlands. Jülich ist auch Heimat des traditionsreichsten Höchstleistungsrechenzentrums der Republik. Seit 1987 steht es der Forschung offen. In einem Festkolloquium feierten nun die Jülicher Computerwissenschaftler und Anwender das 20-jährige Bestehen. Gleichzeitig wurde des 50. Todestages des Namensgebers gedacht, des Mathematikers und Computerwissenschaftlers John von Neumann.
08. Februar 2007 Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
ICFA veröffentlicht Referenzdesign-Report für den International Linear Collider ILC
8. Februar 2007. Am 8. Februar veröffentlichte das Internationale Komitee für zukünftige Beschleuniger (ICFA) den Referenzdesign-Report (RDR) für den International Linear Collider ILC auf einer Konferenz in Peking. Der International Linear Collider ILC ist ein Elektron-Positron-Beschleuniger, der in internationaler Zusammenarbeit entwickelt wird. Der Referenzdesign-Report ist das erste Dokument, in dem die technische Umsetzung des ILC inklusive einer ersten Kostenschätzung ausgearbeitet ist.
07. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Bund stärkt Strahlenforschung
7. Februar 2007. Der Bund will die wissenschaftliche Kompetenz in der Strahlenforschung stärken und erreichen, dass wieder mehr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Bereich ausgebildet werden. Zu diesem Zweck ist heute auf Initiative des Bundesforschungsministeriums und des Bundesumweltministeriums der Kompetenzverbund Strahlenforschung gegründet worden.
09. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Direkter Draht zwischen Gehirn und Immunsystem
9. Februar 2007. Zwischen Gehirn und Immunsystem gibt es einen direkten „Draht“ – jedenfalls bei Mäusen. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig haben den Mäusedarm und die ihn umgebenden Blut- und Lymphgefäße mit ausgefeilten Mikroskopier- und Markierungstechniken gründlich untersucht. Ihr Ergebnis: Zahlreiche Immunzellen im Gewebe rund um den Darm sind unmittelbar mit Nervenfasern und Nervenzellen verknüpft.
12. Februar 2007 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Rot und Blau markierte Proteine lassen Zellen gelb leuchten
12. Februar 2007. Viele Proteine (Eiweiße) wirken in der Zelle als Botenstoff, indem sie miteinander interagieren und so die zellulären Abläufe steuern. Zu untersuchen, ob und wie bestimmte Proteine interagieren, ist deshalb wichtig für ein besseres Verständnis der Zellfunktionen.
12. Februar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
100 Jahre Luft- und Raumfahrtforschung in Deutschland
12. Februar 2007. Am Dienstag, den 13. Februar 2007, feiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) "100 Jahre Luft- und Raumfahrtforschung in Deutschland". Die Festveranstaltung findet in der Lokhalle in Göttingen statt. Sie wird von 18.30 bis 20.30 Uhr als Live-Stream im DLR Web Portal und im Fernsehen auf dem Nachrichtensender "n-tv" übertragen.
12. Februar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Ursachen der Herzschwäche auf der Spur
12. Februar 2007. Bei Herzerkrankungen ist in der Regel die Pumpfunktion reduziert, doch können sie auch auf eine gestörte Füllung des Herzens mit Blut zurückgehen. Eine Schlüsselrolle bei der Füllung des Herzens spielt das elastische Gerüstprotein Titin. Jetzt haben Prof. Michael Gotthardt und seine Mitarbeiter vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch zusammen mit Forschern der Universität von Washington in Pullman, USA, nachgewiesen, dass eine elastische Region des Titins, kurz N2B genannt, dafür verantwortlich ist, dass sich die Herzkammern in der Erschlaffungsphase (Diastole) des Herzmuskels mit Blut füllen.
13. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Heute notwendiger denn je - der Krebsinformationsdienst KID feiert sein 20-jähriges Bestehen
13. Februar 2007. Wer die Stichworte "Brustkrebs" und "Behandlung" in eine der großen Internet-Suchmaschinen eingibt, kann mit mehr als einer Million Treffern rechnen. Für Patienten ist es daher fast aussichtslos, in dieser Flut von Information, Manipulation, Gerüchten und Werbung Orientierung für die Behandlung der eigenen Erkrankung zu finden.
13. Februar 2007 Karlsruher Institut für Technologie
Stilllegung nuklearer Anlagen
13. Februar 2007. Neueste Ausgabe der Nachrichten zeigt Stand des Rückbaus der kerntechnischen Anlagen im Forschungszentrum Karlsruhe und belegt einzigartige Expertise
14. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
DKFZ Krebsforscher-Quartett erhält Richtzenhain- und Dr. Emil Salzer-Preise
14. Februar 2007. Zellalterung, Zelltod und der präzise Blick ins Körperinnere sind Gegenstand der ausgezeichneten Forschung Zwei Wissenschaftspreise - vier Preisträger: Am 16. Februar werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums im Krebsforschungszentrum vier junge Wissenschaftler für ihre Leistungen ausgezeichnet.
15. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
International Journal of Cancer, Band 120 (4), neu erschienen
15. Februar 2007. Gleich zwei Studien der aktuellen Ausgabe des "International Journal of Cancer" (IJC), Band 120 (4), entwickeln neuen therapeutische Ansätze – gegen Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkrebs. Eine weitere Arbeit stellt modifizierte Adenoviren vor, die Brustkrebszellen gezielt infizieren und abtöten. Die Druckversion des IJC erscheint am 15. Februar 2007.
16. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Risiko-Abschätzung für die Biodiversität: das ALARM-Projekt erreicht globale Dimension
16. Februar 2007. Das größte europäische Forschungsprojekt auf dem Gebiet der terrestrischen Biodiversität wächst weiter. Seit Februar beteiligen sich zwölf zusätzliche Partnerorganisationen an den Untersuchungen zu den Ursachen des Artenrückganges. Die neuen Forscherkollegen im Projekt ALARM kommen aus Bolivien, Guatemala, Mexiko, China, den Philippinen, Russland, Weißrussland, der Ukraine, Serbien und Südafrika.
16. Februar 2007 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Prof. Clemens Schmitt erhält Richtzenhain-Preis für Krebsforschung
16. Februar 2007. Prof. Clemens A. Schmitt vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist in Heidelberg mit dem Walther und Christine Richtzenhain-Preis 2006 geehrt worden. Er teilt sich den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis mit Dr. Ana Martin-Villalba sowie Dr. Fabian Kießling, zwei jungen Forschern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg. Die Auszeichnung wurde ihnen am 16. Februar 2007 im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums im DKFZ überreicht.
06. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Nanomuster bringen Strom unter Kontrolle
6. Februar 2007. Regelmäßige Muster aus Natriumatomen mit Strukturen im Nanometerbereich machen Natriumkobaltoxid zu einem perfekten Material für Laptop-Batterien, effiziente Kühlmittel oder Supraleiter – das berichten Wissenschaftler des Berliner Hahn-Meitner-Instituts, des CEA-Forschungszentrums in Saclay bei Paris und der Universität Liverpool in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature.
13. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik soll in Berlin entstehen
13. Februar 2007. Das Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI), die Technische Universität Berlin (TUB), die WISTA Management GmbH sowie die TSB Technologiestiftung Innovationsagentur Berlin GmbH wollen gemeinsam mit der Wirtschaft innovative Produkte für die Solarenergie entwickeln.
16. Februar 2007 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Charité und HMI sichern Protonentherapie in Berlin Augentumorpatienten haben weiter Chance auf rettende Behandlung
16. Februar 2007. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI) rettet jetzt die Protonentherapie zur Behandlung von Augentumoren. Damit bleibt der einzige Standort in Wannsee erhalten, an dem in Deutschland die besonders wirksame Protonentherapie in der Augenheilkunde eingesetzt wird. Aufgrund politischer Entscheidungen wurde das Ionenstrahllabor des Hahn-Meitner-Instituts zum 31. Dezember 2006 geschlossen.
16. Februar 2007 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Höchste französische Ehrung für den Vorstandsvorsitzenden des DLR, Professor Sigmar Wittig
16. Februar 2007. Im Beisein von Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und ehemaligen Rektor der Universität Karlsruhe, Professor Sigmar Wittig, vom französischen Minister für Wissenschaft und Forschung, Francois Goulard, die Ehrung eines Chevalier de la Légion d'honneur (Ritter der Ehrenlegion) verliehen; anwesend war auch der Präsident der französischen Raumfahrtagentur CNES, Yannick d'Escatha.
19. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Das Autism Genome Project Consortium entdeckt zwei neue Genbereiche als mögliche Ursache für Autismus
19. Februar 2007. An der größten Genom-Untersuchung in der Autismusforschung sind auch Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum beteiligt. Die internationale Forschergruppe hat auf der Suche nach den Ursachen für Autismus zwei neue Genabschnitte entdeckt, die bei der Entstehung der Krankheit eine wichtige Rolle spielen.
13. Februar 2007 Forschungszentrum Jülich
Besseres Klima für China
13. Februar 2007. Jülicher Forscher haben die ersten Ergebnisse zweier großer Messkampagnen in China vorgestellt. Dort haben sie im letzten Sommer die wichtigsten Ursachen für die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen um Peking und im Pearl River Delta untersucht. Im Hinblick auf bessere Luft für die olympischen Spiele 2008 in Peking empfehlen die Klimaforscher, schwefelfreie Dieselkraftstoffe zu verwenden und die Freisetzung von Kohlenwasserstoffen beispielsweise aus Raffinerien einzuschränken.
25. Februar 2007 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Einzigartiges Ökosystem unter dem ehemaligen Larsen-Schelfeis
25. Februar 2007. Ende Januar ging die achte Etappe der 23. Antarktis-Expedition mit dem Forschungseisbrecher Polarstern zu Ende. Neben fischereibiologischen Studien und Walbeobachtungen stand im Vordergrund, die antarktische Lebensvielfalt zu erfassen. Im Rahmen des „Census of Antarctic Marine Life (CAML)“, eines der Hauptprojekte im Internationalen Polarjahr, haben Biologen den Meeresboden unter dem ehemaligen Larsen Schelfeis erstmals untersucht und einzigartige Bilder von den dort lebenden Organismen gemacht.
21. Februar 2007 Deutsches Krebsforschungszentrum
Grenzwerte für Tabakrauch wissenschaftlich unhaltbar
21. Februar 2007. Tabakrauch ist ein komplexes Giftgemisch aus über 4800 Stoffen, von denen mehr als 70 Einzelsubstanzen Krebs erzeugen und das Erbgut schädigen können.
20. Januar 2005 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Startschuss für neuen Sonderforschungsbereich: „Netzwerke in Expression und Erhalt des Genoms“
03. Januar 2006 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Eine neue biochemische Reaktion im anaeroben Abbau von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen
3.1.2006 Zu den häufigsten Verunreinigungen des Grundwassers zählen Mineralöle, die zum Beispiel infolge von undichten Tanks auslaufen und in die tieferen Erdschichten einsickern.
04. Januar 2006 Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Wie schnell trinkt die Tomate?
4.1.2006 Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomatensetzling zeigen, kann man genau verfolgen, wie das Wasser im Stiel aufsteigt.
04. Januar 2006 Helmholtz-Geschäftsstelle
Helmholtz.AUDIO: Interview mit Prof. Blümer
4.1.2006 Rätselhafter Teilchenbeschuss aus dem All – Auf einer Fläche, so groß wie das Saarland sollen mit Hilfe von 1600 Wassertanks und vier elektronischen Teleskopstationen Elementarteilchen erforscht werden, die aus dem All auf die Erde schießen.
09. Januar 2006 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Doping für den Riechkolben: Transkriptionsfaktor fördert Neubildung von Nervenzellen im Gehirn
9.1.2006 Im Gehirn ausgewachsener Säuger - inklusive des Menschen - findet fast keine Neubildung von Nervenzellen mehr statt. Nur in zwei kleinen Bereichen des Vorderhirns werden abgestorbene Zellen ersetzt. Einer dieser Bereiche ist der Riechkolben, wo die von der Nase kommenden Riechnerven enden.
09. Januar 2006 Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Netzwerk von Stammzellgenen steuert Nervenzellneubildung bei Erwachsenen
9.01.2006 Seit die Wissenschaft die Vorstellung umgestoßen hat, wonach sich in einem erwachsenen Organismus keine neuen Nervenzellen bilden, will sie wissen, wie diese „Neurogenese“ gesteuert wird. Ziel ist es, dieses Wissen für die Entwicklung neuartiger Therapien neurodegenerativer Erkrankungen zu nutzen und das Verständnis vom Zusammenspiel von Struktur und Funktion im Gehirn zu verbessern.
10. Januar 2006 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Schmetterlingskrater in Hesperia Planum
10.1.2006 Diese Bilder der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen, hochauflösenden Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express zeigen einen großen, elliptischen Einschlagskrater in der Region von Hesperia Planum.
11. Januar 2006 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Dem programmierten Zelltod auf der Spur: GSF-Nachwuchsgruppe untersucht Mechanismen der Apoptose
11.01.06 An der Abteilung Genvektoren des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit nimmt zum 12. Januar eine Arbeitsgruppe zur Tumorforschung ihre Arbeit auf.
12. Januar 2006 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Ausbau der Zusammenarbeit: Deutsche Bodenstation verfolgt ESA-Mondmission
12. Januar 2006 Die Mond-Mission SMART-1Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben sich auf ihre erste technische Partnerschaft, die gemeinsame Nutzung ihrer Netzwerkinfrastruktur und anfänglich einer deutschen Bodenstation zur Verfolgung der ESA-Mission SMART-1, geeinigt.
12. Januar 2006 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Internationale Raumstation ISS
12.1.2006 Das neue Experiment PK-3 Plus zur Plasma-Forschung wird Mitte Januar 2006 auf der Internationalen Raumstation ISS in Betrieb genommen. PK-3 Plus wird von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert und dient der Erforschung komplexer Plasmen.
12. Januar 2006 Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Neuronale Netzwerke unter der Lupe: Start einer Nachwuchsgruppe an der GSF
12.1.2006 Am Institut für Entwicklungsgenetik des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg nimmt zum 15. Januar eine Arbeitsgruppe zur Neurobiologie ihre Arbeit auf. Unter Leitung von Dr. Andrea Huber Brösamle sollen Mechanismen des Wachstums von Axonen, also Nervenfasern, untersucht werden.
13. Januar 2006 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
GIOVE-A übermittelt erste Galileo-Signale
13.1.2006 Nach dem erfolgreichen Start am 28. Dezember 2005 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur sendet nun der erste europäische Navigationssatellit GIOVE-A seit dem 12. Januar 2006 die ersten Navigationssignale aus 23.260 Kilometer Höhe.
16. Januar 2006 Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
Deutsch-französische Zusammenarbeit im Antarktischen Zirkumpolarstrom
16.1.06 Auf dem dritten Fahrtabschnitt der 23. Antarktisexpedition hat zum ersten Mal eine Französin die wissenschaftliche Leitung an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Bis zur Rückkehr in Punta Arenas/Chile am 8. Februar werden in der Drake-Passage zwischen der Antarktis und Südamerika Strömungsmessgeräte ausgebracht, die mehrere Jahre lang Daten zum Zirkumpolarstrom aufnehmen sollen.
16. Januar 2006 Deutsches Krebsforschungszentrum
Neue Perspektive für die Behandlung des Ovarialkarzinoms
16.1.2006 Antikörper gegen das Adhäsionsmolekül L1 hemmen das Wachstum von Tumorzellen in Zellkulturen und die Ausbreitung der Tumoren im Mausmodell.


