19. Januar 2012 Helmholtz-Geschäftsstelle
Zwei Spitzencluster mit Helmholtz-Beteiligung
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehören zu den Gewinnern der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Somit sind Helmholtz-Zentren an zwei von fünf Spitzenclustern beteiligt.
Der Spitzencluster-Wettbewerb ist Teil der Hightech-Strategie des BMBF. Über fünf Jahre fördert das BMBF die fünf Gewinner der dritten und abschließenden Runde des Wettbewerbs mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro. Ziel des Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten regionalen Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen.
„Dass zwei Helmholtz-Zentren an zwei der fünf ausgewählten Spitzencluster beteiligt sind, unterstreicht das innovative Potential der Forschung in Helmholtz-Gemeinschaft“, sagte Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Bioökonomie und Elektromobilität sind zudem zwei entscheidende Zukunftsthemen, zu deren Bearbeitung wir mit unseren Forschungsinfrastrukturen einen wertvollen Beitrag leisten können.“
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig - UFZ
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig - UFZ ist einer der Partner im "BioEconomy Cluster". Ziel dieses Spitzenclusters ist es, Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien und Energieträgern zu nutzen. Durch Koppelproduktionen und kaskadenförmige Rohstoffnutzung soll eine nachhaltige Wertschöpfung erreicht werden. Der Spitzencluster verbindet die für die Bioökonomie relevanten Industriebereiche wie die chemische Industrie, die Papier- und Zellstoffindustrie, die Land- und Forstwirtschaft, die Energiewirtschaft sowie den Maschinen- und Anlagenbau in Mitteldeutschland und bildet erstmals die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette branchenübergreifend ab.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Teil des Spitzenclusters "Elektromobilität Süd-West". Partner aus Fahrzeug-, Energie- und Versorgungstechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien und -dienstleistungen sowie der Produktionstechnologie arbeiten in diesem Verbund an neuen Lösungen in der Elektromobilität. Es sollen schadstoffarme und kostengünstige Produkte entwickelt werden, die nachhaltige Mobilität ermöglichen.
Warum Spitzencluster?
Die ausgewählten Spitzencluster sind Zusammenschlüsse von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Organisationen, die ihre Forschungs- und Entwicklungsfähigkeiten in einem bestimmten Bereich bündeln und Synergien nutzen. Sie erleichtern und beschleunigen dadurch die Umsetzung von Forschungsergebnissen in neue Produkte. Den ausgewählten Spitzenclustern wird ein außergewöhnlich hohes regionales Innovationspotential zugesprochen, dessen strategische Weiterentwicklung das BMBF und Industriepartner nun unterstützen. So sollen Schlüsseltechnologien effizient und marktnah entwickelt werden. Thematische Vorgaben gab es in dem Wettbewerb nicht: Ausgewählt wurden die Cluster, die in ihren jeweiligen Branchen die besten Strategien für die Zukunft präsentieren konnten.
Die Gewinner werden auf der Clusterkonferenz 2012 am 23.2.2012 in Berlin prämiert.
Weitere Informationen
BioEconomy Cluster: www.bioeconomy.de
Cluster Elektromobilität Süd-West: www.e-mobilbw.de/Pages/arbeitsfelder/elektromobilitaet.php
Pressemitteilung KIT:www.kit.edu/besuchen/pi_2012_8760.php
Pressemitteilung BMFB: www.bmbf.de/de/15573.php
Der Spitzencluster-Wettbewerb - Mehr Innovation. Mehr Wachstum: www.spitzencluster.de
Clusterkonferenz 2012 (23.-24.2.2012): www.hightech-strategie.de/de/2496.php
Kontakt

Kristine August
• Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
• Veranstaltungsorganisation
+32 2 5000 971
kristine.august (at) helmholtz.de

