05. Juni 2013 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Wie schnell reagiert der chemische Zustand des Ozeans auf die Klimaerwärmung?
Ohne Stickstoff ist Leben im Meer nicht möglich. Die Bindung und Freisetzung von Stickstoff in den Weltmeeren ist ein fein ausbalancierter Kreislauf. Doch der Mensch setzt diesen Stickstoffkreislauf unter Druck, indem er durch die Düngung landwirtschaftlicher Flächen zusätzlich riesige Mengen an Stickstoff in die Meere bringt. Um herauszufinden, wie der Stickstoffkreislauf auf Druck von außen reagiert, haben jetzt 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus elf Nationen seine Entwicklung am Ende der letzten Eiszeit rekonstruiert. Zu dieser ersten globalen Studie zum Stickstoffkreislauf, die in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ erscheint, haben auch Kieler Forschende aus dem Sonderforschungsbereich (SFB) 754 beigetragen.

