Helmholtz-Gemeinschaft

19. Dezember 2012 Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Gemeine Strandkrabben gehörten bisher zu jenen Tierarten, von denen Wissenschaftler glaubten, der Klimawandel könne ihnen kaum etwas anhaben. Ein Grund: Die Scherenträger sind, was Temperatur betrifft, nicht wählerisch und fühlen sich im acht Grad kalten Atlantik ebenso wohl wie im 20 Grad warmen Mittelmeer. Eine Studie deutscher und italienischer Wissenschaftler belegt nun jedoch, dass Strandkrabben zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens ausgesprochen empfindlich auf Temperatursprünge reagieren – als Embryo im Ei. Ist der Krabbennachwuchs in seiner ersten Lebensphase zu großer Wärme ausgesetzt, beginnt im Ei eine tödliche Kettenreaktion.

Tod im Ei: Als Embryos haben Gemeine Strandkrabben dem Klimawandel nichts entgegenzusetzen

Gemeine Strandkrabben gehörten bisher zu jenen Tierarten, von denen Wissenschaftler glaubten, der Klimawandel könne ihnen kaum etwas anhaben. Ein Grund: Die Scherenträger sind, was Temperatur betrifft, nicht wählerisch und fühlen sich im acht Grad kalten Atlantik ebenso wohl wie im 20 Grad warmen Mittelmeer. Eine Studie deutscher und italienischer Wissenschaftler belegt nun jedoch, dass Strandkrabben zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens ausgesprochen empfindlich auf Temperatursprünge reagieren – als Embryo im Ei. Ist der Krabbennachwuchs in seiner ersten Lebensphase zu großer Wärme ausgesetzt, beginnt im Ei eine tödliche Kettenreaktion.

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12.06.2013

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