Helmholtz-Gemeinschaft

23. Mai 2013 Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen. Die Methode erkennt diese sogenannten Enantiomere einer Verbindung im Prinzip sogar in Stoffgemischen, wie das amerikanisch-deutsche Entwicklerteam in der aktuellen Titelgeschichte des britischen Fachjournals „Nature“ berichtet. Die Technik biete Potenzial für die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem sich die spiegelbildlichen sogenannten Enantiomere eines Stoffs nicht nur unterscheiden, sondern auch trennen ließen, schreiben Dr. David Patterson und Prof. John Doyle von der US-amerikanischen Harvard-Universität gemeinsam mit Dr. Melanie Schnell vom Hamburger Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) und dem Heidelberger Max-Planck-Institut für Kernphysik. Das CFEL ist eine Kooperation von DESY, der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Hamburg.

Mikrowellen enthüllen Spiegelmoleküle

Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen. Die Methode erkennt diese sogenannten Enantiomere einer Verbindung im Prinzip sogar in Stoffgemischen, wie das amerikanisch-deutsche Entwicklerteam in der aktuellen Titelgeschichte des britischen Fachjournals „Nature“ berichtet. Die Technik biete Potenzial für die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem sich die spiegelbildlichen sogenannten Enantiomere eines Stoffs nicht nur unterscheiden, sondern auch trennen ließen, schreiben Dr. David Patterson und Prof. John Doyle von der US-amerikanischen Harvard-Universität gemeinsam mit Dr. Melanie Schnell vom Hamburger Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) und dem Heidelberger Max-Planck-Institut für Kernphysik. Das CFEL ist eine Kooperation von DESY, der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität Hamburg.

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12.06.2013

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