Helmholtz-Gemeinschaft

24. September 2012 Helmholtz-Geschäftsstelle

Im Rahmen einer Israelreise besucht Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, heute zusammen mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Helmholtz-Zentren wichtige Kooperationspartner an der Hebräischen Universität Jerusalem, der Universität von Tel Aviv, dem Technion – Israel Institute of Technology in Haifa und dem Weizmann-Institut für Wissenschaften. Ziel der Reise ist es, gemeinsame Interessen zu erfassen und relevante Zukunftsthemen zu identifizieren. Mit dem Besuch sollen zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit intensiviert, aber auch neue Kooperationspartner gewonnen werden.

Helmholtz stärkt Deutsch-Israelische Zusammenarbeit

Im Rahmen einer Israelreise besucht Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, heute zusammen mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Helmholtz-Zentren wichtige Kooperationspartner an der Hebräischen Universität Jerusalem, der Universität von Tel Aviv, dem Technion – Israel Institute of Technology in Haifa und dem Weizmann-Institut für Wissenschaften. Ziel der Reise ist es, gemeinsame Interessen zu erfassen und relevante Zukunftsthemen zu identifizieren. Mit dem Besuch sollen zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit intensiviert, aber auch neue Kooperationspartner gewonnen werden.

„Für Helmholtz ist die Zusammenarbeit mit den israelischen Universitäten strategisch sehr relevant“, sagt Prof. Mlynek. „Die Universitäten in Israel sind hervorragend aufgestellt und forschen auf Spitzenniveau. Ihre Forschungsaktivitäten passen sehr gut mit denen unserer Forschungszentren zusammen. Vor allem im Gesundheitsbereich wollen wir unsere Partnerschaften ausbauen und neue Kooperationspartner gewinnen.“

Hohes Niveau der Deutsch-Israelischen Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit der Helmholtz-Gemeinschaft mit den israelischen Forschungseinrichtungen und den Universitäten blickt auf eine lange Tradition zurück. Gemeinsam wird an zukunftsrelevanten Themen geforscht, werden Kompetenzen gebündelt und Ressourcen beider Partner geteilt. So arbeiten beispielsweise das Deutsche Krebsforschungszentrum und das israelische Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Sport seit 1976 im Projekt „DKFZ-MOST“ in der Krebsforschung zusammen, in dem zahlreiche akademische Institutionen Israels involviert sind. Mittlerweile unterstützt „DKFZ-MOST“ über 144 Einzelprojekte.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch pflegt eine lange Partnerschaft mit zwei Top-Universitäten Israels: mit dem Technion – Israel Institute of Technology in Haifa und der Hebräischen Universität Jerusalem. Mit einer Förderung von 1,8 Mio. Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft bauen das MDC und seine israelischen Partner die Deutsch-Israelische Helmholtz Research School „Frontiers in Cell Signaling & Gene Regulation” (SignGene) auf. Die Research School ist ein internationales PhD-Trainingsprogramm für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Forschungsarbeiten die Deutsch-Israelische Zusammenarbeit stärken. Weitere Partner sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin.

Ein weiteres Beispiel ist das Helmholtz Virtuelle Institut „Dead Sea research Venue – DESERVE“. DESERVE befasst sich mit den drei großen Herausforderungen Umweltrisiken, Wasserverfügbarkeit und Klimawandel. Das Tote Meer ist dabei eine Art ‚Freiluftlabor‘ in einem weltweit einzigartigen Natur- und Kulturraum, an dem ein schneller Umweltwandel mit langfristiger Wirkung nachvollzogen werden kann. Partner dieses Projekts sind das Karlsruher Institut für Technologie, das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungszentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie die Universität von Tel Aviv, die Hebräische Universität Jerusalem, die Al-Balqa Applied University (Jordanien) und die An-Najah National University (Palästina).

Kontakt

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Janine Tychsen

Pressereferentin Kommunikation und Marketing

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13.01.2013

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