22. Mai 2013 Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Europaweite Studie: Bewegungsstörungen können sich Jahre im Voraus abzeichnen
Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer und Huntington können sich erwiesenermaßen bereits Jahre im Voraus durch subtile Veränderungen des Gehirns und des Verhaltens ankündigen. Ein internationaler Forschungsverbund unter Federführung des DZNE und des Bonner Universitätsklinikums hat derlei Vorzeichen nun erstmals auch für Bewegungsstörungen aus der Gruppe der „Spinozerebellären Ataxien“ nachgewiesen. Die Wissenschaftler berichten darüber in der aktuellen Online-Ausgabe des Fachjournals „The Lancet Neurology“. Die europaweite Studie könnte neue Möglichkeiten der Früherkennung aufzeigen sowie den Weg für Therapien ebnen, die bereits dann ansetzen, wenn das Nervensystem der Betroffenen noch nicht unwiderruflich geschädigt ist.

