Helmholtz-Gemeinschaft

Forschungsbereich Erde und Umwelt

Die Erd- und Umweltforschung untersucht die grundlegenden Funktionen des Systems Erde und die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Natur und schafft damit eine solide Wissensbasis, um die menschlichen Lebensgrundlagen langfristig zu sichern.

Aufgabe

ZoomLena River Delta - Landsat 2000 05, Bild: Alfred-Wegener-Institut
Lena River Delta - Landsat 2000 05, Bild: Alfred-Wegener-Institut

Schwerpunkte des Forschungsbereichs Erde und Umwelt liegen darin, die langfristigen Beobachtungssysteme auszubauen und zu vernetzen, Vorhersagen zu verbessern und die Ergebnisse schnellstmöglich der Gesellschaft bereitzustellen. Die Forscher erarbeiten wissensbasierte Handlungsempfehlungen, wie sich Ressourcen der Erde nachhaltig nutzen lassen, ohne die Lebensgrundlagen zu zerstören. So bringt die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM die Kompetenz von acht Helmholtz-Zentren zusammen, um regionale und globale Klimamodelle zu verbessern. Eine wichtige Rolle spielen der Aufbau und Betrieb von Infrastrukturen wie dem Forschungsflugzeug HALO oder dem Netzwerk TERENO, für das bisher in vier ausgewählten Regionen Deutschlands terrestrische Observatorien errichtet wurden. Mit COSYNA wird ein Langzeitbeobachtungssystem zuerst für die deutsche Nordsee und später auch für arktische Küstengewässer aufgebaut.

Ausblick

Um den Herausforderungen zu begegnen, bündelt der Forschungsbereich Erde und Umwelt auch in Zukunft die Kapazitäten der beteiligten Zentren in gemeinsamen Forschungsportfolios. Dies schafft neue Koalitionen und ermöglicht den Ausbau von Erdbeobachtungs- und Wissenssystemen sowie von integrierten Modellansätzen. Das interdisziplinär angelegte Portfoliothema „Earth System Knowledge Platform – Observation, Information and Transfer“ vernetzt das von allen Zentren des Forschungsbereichs sowie von externen Partnern erarbeitete Wissen mit dem Ziel, die Gesellschaft dabei zu unterstützen, mit den komplexen Veränderungen im System Erde umzugehen. In der nächsten Programmperiode (2014 bis 2018) wird der Forschungsbereich durch das neue Programm „Ozeane: Von der Tiefsee bis zur Atmosphäre“ unterstützt.

Forschungsprogramme


Geosystem

In diesem Programm geht es darum, die Prozesse in der Geosphäre und ihre Wechselwirkungen mit der Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre zu analysieren.

Mehr zum Forschungsprogramm Geosystem


Marine, Küsten- und Polare Systeme

Das Programm konzentriert sich auf Veränderungen in der Arktis und Antarktis, ihre Interaktion mit dem globalen Klima und die polaren Ökosysteme, auf verwundbare Küsten und Schelfmeere und die polare Perspektive der Erdsystemanalyse.

Mehr zum Forschungsprogramm Marine, Küsten- und Polare Systeme


Ozeane

Die physikalischen, chemischen, biologischen und geologischen Prozesse in den Ozeanen und ihre Wechselwirkungen mit dem Meeresboden und der Atmosphäre untersucht dieses Programm interdisziplinär.

Mehr zum Forschungsprogramm Ozeane


Atmosphäre und Klima

Ziel des Programms ist es, die Rolle der Atmosphäre im Klimasystem besser zu verstehen. Themen sind  Wolken und Wetterforschung, Landoberflächen-Prozesse, troposphärische Spurenstoffe und chemische Prozesse sowie die obere Troposphäre und mittlere Atmosphäre.

Mehr zum Forschungsprogramm Atmosphäre und Klima


Terrestrische Umwelt

Dieses Programm zielt darauf ab, die natürlichen Grundlagen für das menschliche Leben und die Gesundheit zu sichern. Es befasst sich mit den Wirkungen des globalen Wandels und des Klimawandels auf terrestrische Umweltsysteme.

Mehr zum Forschungsprogramm Terrestrische Umwelt

Die Programme in der Förderungsperiode 2014-2018

Am Forschungsbereich Erde und Umwelt sind acht Helmholtz-Zentren beteiligt: das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Forschungszentrum Jülich, das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (seit 2012), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG), das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Forschung findet aktuell in fünf Programmen statt.

Forschungsprogramme


Geosystem

In diesem Programm geht es darum, die Prozesse in der Geosphäre und ihre Wechselwirkungen mit der Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre zu analysieren.

Mehr zum Forschungsprogramm Geosystem


Marine, Küsten- und Polare Systeme

Das Programm konzentriert sich auf Veränderungen in der Arktis und Antarktis, ihre Interaktion mit dem globalen Klima und die polaren Ökosysteme, auf verwundbare Küsten und Schelfmeere und die polare Perspektive der Erdsystemanalyse.

Mehr zum Forschungsprogramm Marine, Küsten- und Polare Systeme


Ozeane

Die physikalischen, chemischen, biologischen und geologischen Prozesse in den Ozeanen und ihre Wechselwirkungen mit dem Meeresboden und der Atmosphäre untersucht dieses Programm interdisziplinär.

Mehr zum Forschungsprogramm Ozeane


Atmosphäre und Klima

Ziel des Programms ist es, die Rolle der Atmosphäre im Klimasystem besser zu verstehen. Themen sind  Wolken und Wetterforschung, Landoberflächen-Prozesse, troposphärische Spurenstoffe und chemische Prozesse sowie die obere Troposphäre und mittlere Atmosphäre.

Mehr zum Forschungsprogramm Atmosphäre und Klima


Terrestrische Umwelt

Dieses Programm zielt darauf ab, die natürlichen Grundlagen für das menschliche Leben und die Gesundheit zu sichern. Es befasst sich mit den Wirkungen des globalen Wandels und des Klimawandels auf terrestrische Umweltsysteme.

Mehr zum Forschungsprogramm Terrestrische Umwelt

Initiativen Im Forschungsbereich Erde und Umwelt

Im Folgenden sehen Sie eine Auswahl von Initiativen im Forschungsbereich Erde und Umwelt:


Das Netzwerk der regionalen Helmholtz-Klimabüros

Der globale Klimawandel wirkt sich regional sehr unterschiedlich aus. Anpassungsstrategien an den Klimawandel müssen diese regionalen Unterschiede berücksichtigen, um beispielsweise Fehlinvestitionen zu vermeiden. Wegen des stetig wachsenden Beratungsbedarfs hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein Netzwerk Regionaler Klimabüros aufgebaut.

Mehr zu den Helmholtz-Klimabüros


Climate Service Center (CSC)

Am Climate Service Center arbeitet ein Team von Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Politikwissenschaftlern und Kommunikationsexperten daran, das Wissen aus der Klimaforschung praxisorientiert aufzubereiten und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Mehr zum Climate Service Center (CSC)


Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM)

Die Erde befindet sich in einem tief greifenden Klimawandel, dessen Auswirkungen regional aber sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bündeln ihre Kompetenzen in dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM), um solche Fragen zu beantworten. Der Verbund ist mit einem Budget von 32,2 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2013 ausgestattet.

Mehr zum "Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM)"


TERENO - Terrestrial Environmental Observatories

TERENO zielt auf die Schaffung einer Beobachtungsplattform die verschiedenste terrestrische Observatorien in unterschiedlichen Regionen verbindet. Diese Observatorien liefern kontinuierlich räumlich und zeitlich erfasste Daten, die helfen, die Abweichungen von aktuellen Modellen zu erkennen. 

Mehr zu "Tereno - Terrestrial Enviromental Observatories"

 

Einblicke in den Forschungsbereich Erde und Umwelt

Hier stellen wir Ihnen aktuelle Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Helmholtz-Zentren vor.

Einblicke in den Forschungsbereich Erde und Umwelt

Kontakt

Prof. Dr. Georg Teutsch

Forschungsbereichskoordinator Erde und Umwelt

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Permoserstr. 15
04318 Leipzig

Telefon: +49 341 235-0
Fax: +49 341 235-1468
gf (at) ufz.de
http://www.ufz.de


Dr. Cathrin Brüchmann

Forschungsbereichsbeauftragte Erde und Umwelt

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-45
cathrin.bruechmann (at) helmholtz.de


 

"Taking the pulse of the planet" 

Broschüre des Helmholtz Earth Observatory Network

15.04.2014