Helmholtz-Gemeinschaft

Einblicke in den Forschungsbereich Struktur der Materie

Hier stellen wir Ihnen aktuelle Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Helmholtz-Zentren vor.


Quantenpunkte aus Indiumarsenid für flinke Prozessoren

6-Megavolt-IonenbeschleunigerWeltweit suchen Forscher nach neuen Wegen, um das Leistungsvermögen von Chips weiter zu steigern. HZDR-Wissenschaftler um Dr. Slawomir Prucnal und Dr. Wolfgang Skorupa konnten nun Quantenpunkte aus Indiumarsenid auf Silizium-Wafern erzeugen. Das Besondere: Sie verwenden dabei Verfahren, die schon jetzt in der Halbleiterfertigung eingesetzt werden.

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Rechner im Hochregal

Green Cube, Volker LindenstruthForschung braucht höchste Rechenleistungen und damit normalerweise sehr viel Energie. Denn die Mikroprozessoren erzeugen Wärme und die notwendige Kühlung verdoppelt in der Regel den Energiebedarf des Rechners. Außerdem beanspruchen die einzelnen Rechnerschränke viel Platz, damit sie sich nicht gegenseitig aufheizen.

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Teilchen-Expertise für die Medizin

PET-ScannerEigentlich entwickelt die Physikerin Dr. Erika Garutti hochempfindliche Spezialsensoren für künftige Teilchendetektoren. Dabei fiel ihr auf, dass die Technik ebenso gut für die PET-Diagnostik taugen müsste. Aus der Idee wurde ein europäisches Forschungsprojekt, an dem neben DESY und CERN auch drei Kliniken beteiligt sind.

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Nanopartikel verbessern Katalysatoren

Katalysator-NanopartikelKatalysatoren sorgen in Brennstoffzellen dafür, dass Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser reagieren und dabei Energie freisetzen. Da Platin-Katalysatoren sehr teuer sind, werden preiswertere Alternativen entwickelt, die mit einer besonders großen „aktiven Oberfläche“ aufwarten können.

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DESY-Forschung für biegsame Solarzellfolien

ExperimentaufbauBiegsame und billige Kunststoff-Solarzellen wären äußerst praktisch. Doch noch sind Wirkungsgrad und Lebensdauer zu niedrig. Ein Knackpunkt sind die metallischen Kontakte, die den Strom aus der Solarzelle abführen. Je besser diese sind, umso mehr Energie lässt sich „ernten“.

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Flüchtiges fassen

ALICE-DiffraktometerWissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) haben mit Kollegen aus Frankreich und Großbritannien entdeckt, dass zwei eigentlich unvereinbare Eigenschaften sogar bei Raumtemperatur gleichzeitig auftreten können. Sie zeigten dies an dünnen Schichten aus ferroelektrischem Bariumtitanat, das mit ferromagnetischen Eisen- oder Kobaltatomen bedeckt war.

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11.06.2013

Kontakt

Dr. Ilja Bohnet

Forschungsbereichsbeauftragter Struktur der Materie

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Telefon: +49 30 206329-68
ilja.bohnet (at) helmholtz.de


Abteilung Kommunikation und Medien

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