Einblicke in den Forschungsbereich Erde und Umwelt
Hier stellen wir Ihnen aktuelle Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Helmholtz-Zentren vor.
Wasserforschung in Containern
Trotz jahrzehntelanger Bemühungen, die Gewässerqualität durch gezielte Maßnahmen zu verbessern, haben bisher nur etwa zehn Prozent der Wasserkörper einen guten ökologischen Zustand im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreicht. Nur im „gesunden Zustand“ können die Oberflächen- und Grundwasserkörper langfristig Ökosystemdienstleistungen wie gesundes Trinkwasser sicherstellen.Helgoland Reede-Langzeitreihe
Nicht jeder warme Sommer oder jede starke Algenblüte sind bereits Anzeichen für einen langfristigen Trend. Viele Naturphänomene treten auch zufällig auf oder hängen mit zyklischen Erscheinungen wie der Sonnenaktivität zusammen. Um langfristige Veränderungen von kurzfristigen Schwankungen unterscheiden zu können, sind daher Langzeitmessungen unersetzlich.Das Schwerefeld der Erde im Lauf der Jahreszeiten
Die Schwerkraft der Erde ist nicht nur von Ort zu Ort unterschiedlich, sondern verändert sich auch mit den Jahreszeiten. Dies berücksichtigt die neueste „Potsdamer Schwerekartoffel“, die GFZ-Experten aus Satellitendaten von GOCE, GRACE und LAGEOS berechnet haben. Dafür haben die Potsdamer Forscher ein neues Modell des Schwerefelds erstellt, in das auch der Wasserhaushalt der Kontinente sowie abschmelzende oder zunehmende Eismassen in den Polargebieten eingeflossen sind.weiterlesen "Das Schwerefeld der Erde im Lauf der Jahreszeiten"
Erze aus dem Meer
Bodenschätze wie Kupfer und Zink, Silber und Gold kommen auch auf dem Grund der Ozeane vor: Dort, wo tektonische Platten aneinander grenzen, stoßen rauchende Schlote große Mengen an Metall-Schwefel-Verbindungen aus, die sich in Form von Massivsulfiden am Boden ablagern können. Ob diese Vorkommen dabei in Mengen entstanden sind, die einen Beitrag zur weltweiten Rohstoffversorgung leisten können, haben Geologen aus Kanada, den Vereinigten Staaten und Deutschland nun versucht, realistisch einzuschätzen.Land nutzen und Ökosysteme erhalten
Mehr als 40 Prozent der terrestrischen Erdoberfläche werden durch den Menschen als Acker- und Weideland, als Infrastruktur oder Siedlungsfläche genutzt. Dabei hat sich von 1960 bis 2000 die landwirtschaftliche Produktion verdoppelt, vor allem durch zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft.Wie stark verändert sich das Klima, wenn der Permafrost taut?
Weltweit ist rund ein Viertel der Erdoberfläche von Böden bedeckt, die ganzjährig gefroren sind. In Zentralsibirien kann der Boden sogar bis in eine Tiefe von über 1500 Meter gefroren sein. Die Wechselwirkung zwischen Klimawandel und Permafrost untersucht Prof. Dr. Hans Wolfgang Hubberten, der die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) leitet.weiterlesen "Wie stark verändert sich das Klima, wenn der Permafrost taut?"
Nordseesturmfluten im Klimawandel
Ob die Sturmfluthöhen an der deutschen Nordseeküste steigen, hängt in erster Linie vom Anstieg des Meeresspiegels und vom Windklima in der Deutschen Bucht ab. Wie sich diese beiden Faktoren im letzten Jahrhundert verändert haben, haben nun Wissenschaftler um Prof. Dr. Hans von Storch und Dr. Ralf Weiße vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) ermittelt.Archiv
2011
Das große Tauen - Das arktische Meereis geht zurück
Saure Sardine statt Kabeljaufilet
Wasserflöhe vertreiben Stechmücken
Klimawissen für Entscheidungsträger
Langzeitexperiment Jena: Artenvielfalt erhöht Produktivität
2010
Einmal Arktis und zurück: Forschung aus der Luft
Die Meerwalnuss auf Eroberungszug
Kleine Teilchen, große Wirkung
Regionaler Klimaatlas für Deutschland
Treibhausgase blubbern auch aus dem Erdinnern an die Luft
Abwasser effizient aufbereiten
2009
Schulungen und Trainings zum Tsunami-Frühwarnsystem
Deutschlands Landschaften im Klimawandel
Alarm: Klimawandel reißt Löcher in das Netz des Lebens
Wellenradar schätz Kräfte im Meer ab
2008
Auswirkung des Klimawandels auf den Ostseeraum
2007
Spannungs-Pingpong in der Erdkruste

