Helmholtz-Gemeinschaft

Einblicke in den Forschungsbereich Gesundheit

Hier stellen wir Ihnen aktuelle Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Helmholtz-Zentren vor.


Geistig fit bis ins hohe Alter – zu schön, um wahr zu sein?

„Neugeborene“ Nervenzellen (grün) im Gehirn einer drei Monate alten Maus. Foto: A. Martin-Villalba/DKFZ„Man kann viel tun, um so lange wie möglich geistig fit zu bleiben. Doch liegt es in der Natur der Sache, dass unser Gehirn irgendwann weniger leistungsfähig wird“, sagt Ana Martin-Villalba, Leiterin der Abteilung Molekulare Neurobiologie am DKFZ. Im Alter nimmt die Neubildung von Nervenzellen drastisch ab. Warum das so ist, konnte Martin-Villalba gemeinsam mit ihrem Team in einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen.

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Besondere Herausforderungen für das Immunsystem

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Fresszelle, die Streptokokken (grün) vertilgt. Foto: M. Rohde/HZIGrippe ist nicht nur ein saisonales Problem – die durch Viren verursachte Krankheit war in der Vergangenheit auch für folgenschwere Pandemien verantwortlich. So werden der Spanischen Grippe von 1918 bis 1920 rund 25 Millionen Opfer zugeschrieben, ein demografisch markanter Einschnitt. Weniger bekannt ist, dass Grippepatienten oft mit so genannten bakteriellen Superinfektionen zu kämpfen haben, die viele der gesundheitlichen Probleme verursachen.

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Neue Erkenntnisse in der Diabetesforschung

Am Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung werden die Insulin-produzierenden Betazellen in den Langhanssche Inseln der Bauchspeicheldrüse untersucht. Foto: Heiko Lickert/Helmholtz Zentrum...Organschäden sind oft die Folge, wenn Diabetes zu spät erkannt wird. Einen möglichen Ausweg zeigen die Ergebnisse einer Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München.

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Neuronale Stammzellen zerstören Hirntumore

Neurale Vorläuferzellen (braun) umlagern einen Gehirntumor (rot) und setzen tumorunterdrückende Substanzen frei. Diese lösen den Tod der Tumorzellen aus. Foto: Rainer GlaßForscher vom MDC und von der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Stammzellen das Gehirn vor Tumoren schützen. Danach setzen die Stammzellen Fettsäuren frei, die auf den Tumorzellen einen Ionenkanal aktivieren, der als Geschmacksrezeptor für Chilipfeffer bekannt ist. Die Krebszelle gerät dadurch in Stress und stirbt ab. Die Forscher in Berlin sind damit die Ersten, die neuronale Stammzellen als Quelle für krebstötende Fettsäuren identifiziert und die Rolle dieses Ionenkanals bei der Bekämpfung von Hirntumoren nachgewiesen haben.

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Alzheimer – je früher, desto besser

Bei einer Erkrankung an Alzheimer lagern sich Amyloid-Plaques (gelb) im Gehirn der Patienten ab. Grafik: Juan Gärtner/FotoliaNoch immer gibt es keine Heilung von Alzheimer. Auch ein ausreichend früher Nachweis der Krankheit ist bis heute nicht möglich. Dieter Willbold und seinen Kollegen vom Forschungszentrum Jülich ist nun ein Durchbruch gelungen: die Entwicklung einer äußerst empfindlichen Methode zur Früherkennung von Alzheimer.

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Mehr Lebensqualität für Demenzpatienten und pflegende Angehörige

Besprechung in der Hausarztpraxis. Foto: www.schmelz-fotodesign.de/DZNEDeutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE): „Zwei große gesellschaftliche Herausforderungen des demografischen Wandels heißen medizinische Versorgung und Pflege“, sagt Wolfgang Hoffmann, Sprecher des DZNE-Standortes Rostock/Greifswald. Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich verdoppeln. Den Großteil der Versorgung und Pflege leisten heute und in Zukunft in der Regel Familienangehörige. „Die Belastung ist oft groß – das private und berufliche Leben steht bei vielen hinten an. Die Angehörigen beanspruchen häufig ihre eigene Gesundheit erheblich“, sagt Hoffmann.

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Tumore im Visier

Eine Patientin wird in einem kombinierten PET/MRT-Gerät untersucht. Foto: F. Bierstedt/HZDRUm eine Krebserkrankung erfolgreich zu bekämpfen, ist es wesentlich, einen Tumor möglichst frühzeitig zu entdecken. Die Schnittbild-Verfahren PET (Positronen-Emissions-Tomographie), CT (Computer-Tomographie) und MRT (Magnetresonanz-Tomographie) spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine Strategie der Entwickler ist es, verschiedene dieser Verfahren zu kombinieren, wie beispielsweise PET und MRT. Während die PET Tumorgewebe anhand seines erhöhten Stoffwechsels entlarvt, liefert das MRT-System Aufnahmen vom Hirn und den inneren Organen mit großer räumlicher Auflösung und hohem Kontrast.

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Archiv

2012

Neue Neurone für alte Gehirne

Demenzversorgung muss verbessert werden

Früherkennung bei Darmkrebs

Neuartige Zellkulturmodelle ersetzen Tierversuche

Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen

2011

Castingshow im Lymphknoten

Vermeidbare Risikofaktoren für Brustkrebs quantifiziert

Blutdruckregler in der Leber entdeckt - Warum durch Wassertrinken der Blutdruck steigt

Hoher Cholesterinspiegel genetisch bedingt

Den Prionen auf der Spur

Ein Diabetes-Medikament für die Alzheimer-Therapie

Keine Entspannung für Krebszellen

Genvarianten beeinflussen die Konzentration eines Diabetesmarkers

Lungengewebe kann sich selbst reparieren

Birkenpollen variieren stark im Allergengehalt

2010

Was Strukturbiologie und Wundheilung verbindet

Mit Salmonellen gegen Krebs

Auf dem Weg zu einer individualisierten Krebstherapie

Wie das Schicksal von Blutstammzellen gesteuert wird

Metabolomics erobert Diabetes-Forschung

Braunes Fettgewebe als Schlankmacher

Maus steht Modell für Schlaganfallpatienten

Ultrafeine Partikel verschlimmern Asthma

Altern im Zeitraffer

Frühwarnsystem für neurodegenerative Erkrankungen

2009

Klangvolles Mikroskop

Das perfekte Team: MRT meets PET

Metastasen auf der Spur

Wer bleibt gesund?

Folgenreiche Änderungen am Invasionsprotein

Regulatoren der (Stamm-)Zellbiologie

Krebsstammzellen im Visier

T-Zellen helfen geschädigten Mäuseherzen

2008

Die Suche nach dem Unterschied

Eine neue Landkarte des Gehirns

Humanisierte Mäuse als Testsystem für die Impfstoffentwicklung

EATRIS - Brücke zwischen Forschung und Klinik

Rasterfahndung im Genom

Titin - Den Funktionen eines Multitalents auf der Spur

STAR macht die Ratte für die Genforschung attraktiv

Der Datenschutz aus dem Südural

2007

Die selbstheilende Autobahn

Krebs hochaufgelöst

Mit Genforschung dem Blutkrebs auf der Spur

Signale zur Erneuerung

Die chemische Keule gegen resistente Bakterien

Pillen auf Probe

02.09.2014