Einblicke in den Forschungsbereich Gesundheit
Hier stellen wir Ihnen aktuelle Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Helmholtz-Zentren vor.
Neue Neurone für alte Gehirne
Seit einiger Zeit ist gut belegt, dass sowohl körperliche als auch geistige Aktivitäten das Risiko senken können, an Alzheimer und anderen Demenzen zu erkranken. Es ist aber weitgehend unklar, warum das so ist und wie man diese Wirkung noch gezielter zu Prävention und Therapie ausnutzen könnte.Demenzversorgung muss verbessert werden
Noch werden viele Demenzkranke zu Hause betreut, meist durch Angehörige, unterstützt durch ambulante Dienste und den Hausarzt. Dies erspart der Gesellschaft nachweislich hohe Kosten. Doch in den kommenden Jahrzehnten steigt der Anteil der Hochbetagten, die ein besonders großes Risiko haben, Demenz zu entwickeln. Gleichzeitig werden Angehörige in Zukunft nicht mehr im gleichen Umfang Pflege leisten können. Was lässt sich daher tun, um die Einweisung an Demenz erkrankter Senioren in teure Pflegeheime hinauszuzögern?Früherkennung bei Darmkrebs
Darmkrebs entsteht langsam. Die Vorstufen brauchen meist viele Jahre, um sich zu einem gefährlichen Karzinom zu entwickeln. Sie sind bei einer Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Daher kann Darmkrebs weit besser als andere Krebsarten durch konsequente Früherkennung verhütet werden.Neuartige Zellkulturmodelle ersetzen Tierversuche
Tierstudien sind im Rahmen der Entwicklung von Arzneimitteln sowie von Methoden zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten häufig vorgeschrieben. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und seiner Außenstelle, des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ist es gelungen, neuartige Zellkultur-Modelle zu etablieren, die künftig einen Teil der Tierversuche ersetzen könnten.weiterlesen "Neuartige Zellkulturmodelle ersetzen Tierversuche"
Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen
Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die Todesursache Nummer eins in den Industrie- und Schwellenländern. Allein in Deutschland erleiden jährlich rund 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, 80.000 einen Schlaganfall und über 20.000 müssen wegen Nierenversagens behandelt werden.Archiv
2010
Was Strukturbiologie und Wundheilung verbindet
Auf dem Weg zu einer individualisierten Krebstherapie
Wie das Schicksal von Blutstammzellen gesteuert wird
Metabolomics erobert Diabetes-Forschung
Braunes Fettgewebe als Schlankmacher
Maus steht Modell für Schlaganfallpatienten
Ultrafeine Partikel verschlimmern Asthma
Frühwarnsystem für neurodegenerative Erkrankungen
2009
Das perfekte Team: MRT meets PET
Folgenreiche Änderungen am Invasionsprotein
Regulatoren der (Stamm-)Zellbiologie
T-Zellen helfen geschädigten Mäuseherzen
2008
Die Suche nach dem Unterschied
Eine neue Landkarte des Gehirns
Humanisierte Mäuse als Testsystem für die Impfstoffentwicklung
EATRIS - Brücke zwischen Forschung und Klinik
Titin - Den Funktionen eines Multitalents auf der Spur
STAR macht die Ratte für die Genforschung attraktiv
Der Datenschutz aus dem Südural
2007
Mit Genforschung dem Blutkrebs auf der Spur

